novembre 23, 2016

Hubrettungseinsätze bei Eis und Schnee

Wenn es aber bei Schnee und Eis mit der Hubrettung rausgeht, ist das Team ganz besonders gefordert, mit klugen und richtigen Entscheidungen und Vorsichtsmaßnahmen den Einsatz unter schwierigen Bedingungen effektiv und sicher zu gestalten.

Aufstellen und Nutzung der Drehleiter

Die winterlichen Probleme beginnen meist schon mit der Anfahrt auf rutschigen Straßen. Am Einsatzort angelangt, braucht man oft längere Vorbereitungszeit, um volle Einsatzbereitschaft herzustellen: Auf Schnee und Eis gibt es keine zuverlässige und sichere Abstützung. Besondere Gefahr besteht, wenn sich darunter prekäre Stellen, wie Kanaldeckel befinden. Deshalb müssen die Flächen unter den Abstützungen und der Vorderachse von Schnee und Eis befreit werden – mit Schippe, Besen und was sonst zur Verfügung steht. Keine Lösung ist das Abstreuen dieser Flächen, denn Salz und Schmelzwasser reduzieren die Reibung erheblich und beeinträchtigen den sicheren Stand der Hubrettung. 

Vorsicht! Bei der Nutzung der Drehleiter besteht während des gesamten Winters erhöhte Rutschgefahr. Hier sollten bestenfalls rutschhemmende Beläge der Tritt- und Aufenthaltsflächen rechtzeitig nachgerüstet werden. Übrigens empfiehlt sich zum Thema „Nachrüsten für den Winter“ auch die optional erhältliche Sitzheizung für den Hauptbedienstand der Drehleiter.

Zur vorbeugenden Unfallvermeidung sollten im gesamten Einsatzbereich Eis oder hartgepresster Schnee auf begehbaren Flächen entfernt werden. 

Wasser in Leitungen und Pumpen immer in Bewegung halten

Abhängig von den Temperaturen kann Wasser sehr schnell gefrieren. Das löst eine Reihe von Problemen aus – beginnend mit der erhöhten Unfallgefahr für die Kollegen bis zum Ausfall oder zu Funktionseinschränkungen eines Teils der Gerätschaft. Wenn Sie während eines Wintereinsatzes Geräte (gegebenenfalls auch kurze Zeit) nicht nutzen, sollten Sie diese unbedingt entwässern – das gilt für die Zubringerleitungen wie auch für alle anderen Leitungen. Diese Entwässerung muss zuverlässig abgeleitet werden – idealerweise in einen Kanal – da Sie sonst Gefahr laufen, Ihren Kollegen unfreiwillig eine Eisbahn zu schaffen.

 

Frost und damit einhergehende Rutschgefahr entsteht auch durch Wassernebel von Löscharbeiten oder Löschwasser, das am Boden gefriert. Dieses muss sofort durch Abstreuen beseitigt werden. Nicht zuletzt kann gefrierende Feuchtigkeit auch zu Funktionseinschränkungen Ihrer mechanischen Gerätschaften führen. Die beste präventive Maßnahme hierfür ist das regelmäßige Bewegen der Drehleiter, um Eisbildung zu verhindern.

 


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