23. September 2020

Presseaussendung

Rosenbauer startet den internationalen Verkauf seiner RT-Modellreihe mit hybridem Antrieb

  • Erste Vorserienfahrzeuge an die Feuerwehren Amsterdam, Berlin und Dubai übergeben
  • Bis 2030 sollen weltweit über 3.200 Feuerwehrfahrzeuge vergleichbarer Technologie im Einsatz sein 

Der Revolutionary Technology (RT) ist marktreif, die ersten Vorserienfahrzeuge der innovativen Modellreihe werden ausgeliefert. Mit dem heutigen Launch-Event erfolgt auch der weltweite Verkaufsstart des hybriden Kommunallöschfahrzeuges. Aufgrund des großen Interesses, welches dem zugrunde liegenden Concept Fire Truck (CFT) von Einsatzorganisationen rund um den Globus entgegengebracht wurde, schätzt Rosenbauer den weltweiten Bedarf an Kommunallöschfahrzeugen mit vergleichbarer Technologie auf mehr als 3.200 Stück bis 2030, wobei die Nachfrage vor allem aus den großen Metropolregionen kommen sollte.

„Der RT ist nicht nur ein Fahrzeug- sondern ein Gesamtkonzept, das den Feuerwehralltag der Zukunft revolutionieren wird und für uns wesentlich mehr darstellt als bloß eine Erweiterung unseres Fahrzeugportfolios. Mit dem RT bieten wir die komplette Digitalisierung des Feuerwehreinsatzes an, von der Ressourcenplanung über die Einsatzführung bis hin zur Dokumentation und Evaluierung. Außerdem haben die Kunden verschiedene Betreiber-, Garantie- und Finanzierungmodelle zur Auswahl. Damit beweisen wir einmal mehr, dass Rosenbauer der einzige Systemanbieter der weltweiten Feuerwehrbranche ist“, sagt Dieter Siegel, CEO von Rosenbauer International.

Lead-Kunden als Innovationspartner
Die Lead-Kunden bestätigen das Interesse der Metropolen. Sie erhalten die ersten Vorserienfahrzeuge, testen diese im Einsatz und stellen die dabei gewonnenen Erkenntnisse für die Serienentwicklung und -produktion zur Verfügung. Die Feuerwehren Dubai, Berlin und Amsterdam machen den Anfang, Los Angeles, Portland, Vancouver, Canberra und Oslo werden folgen. Der RT ist dabei praktisch auf allen Kontinenten auf starkes Interesse gestoßen. 

Es kommt nicht von ungefähr, dass fast alle Innovationspartner und die meisten Interessenten am RT aus C40-Städten kommen. Diese haben sich in der „C40 Cities Climate Leadership Group“ für den gemeinsamen Kampf gegen den Klimawandel zusammengeschlossen und sich die Reduktion der urbanen Umweltbelastung, insbesondere des CO2-Ausstoßes durch den innerstädtischen Verkehr, zum Ziel gesetzt. Kommunale Fuhrparks haben dabei eine Vorbildfunktion. Deshalb wollen auch Einsatzorganisationen wie die Feuerwehren einen Beitrag zum Erreichen der Ziele leisten.

Hybrider Antrieb ermöglicht richtungsweisende Fahrzeugarchitektur
Der RT ist aber bei weitem mehr als ein elektrifiziertes Feuerwehrfahrzeug. Der E-Antrieb ist nur der Ausgangspunkt für eine Reihe konstruktiver Besonderheiten, die entscheidende Vorteile für den Einsatzablauf, das Einsatzmanagement und vor allem auch für die Gesundheit der Einsatzkräfte mit sich bringen. Der RT setzt neue Maßstäbe in Bezug auf Fahrdynamik und Fahrsicherheit, Ergonomie und Bedienung sowie Kommunikation und Vernetzung. Er fungiert als Einsatzzentrale mit eigenem W-LAN und als drahtloser Einsatzsteuerstand für Digital Solutions wie Drohnen oder Roboter. Das macht ihn nicht nur für Feuerwehren sondern für alle Katastrophenschutz- und Blaulichtorganisationen interessant.

„Wir haben schon im Jahr 2012 die Vision skizziert, wie die Zukunft des Feuerwehrwesens in einer digitalisierten und zusehends vernetzten Welt aussehen wird, und darauf aufbauend unsere Investitionsstrategie definiert. Die für uns wichtigste Ableitung daraus war das Feuerwehrfahrzeug der Zukunft, schließlich sind Fahrzeuge die DNA von Rosenbauer. Wir haben aber mit gleicher Intensität auch das Thema Digital Solutions vorangetrieben und bieten den Feuerwehren heute eine breite Palette neuer Technologien an, zu denen beispielsweise Drohnen und Roboter gehören“, sagt Andreas Zeller, CSO von Rosenbauer International.

Serienfertigung ab Ende 2021
2017 wurden die Kompetenzen für die Weiterentwicklung des RT zur Serienreife in der Rosenbauer E-Technology Development GmbH (RED) gebündelt, die seither auch für die Zusammenarbeit mit den Innovationspartnern aus den verschiedenen Modellregionen zuständig ist. Neben zwanzig Ingenieuren in der RED sind heute auch rund zehn Fachkräfte aus der Fahrzeugproduktion mit dem RT beschäftigt. Die Fertigung wird in den nächsten Monaten für die Serienproduktion vorbereitet, der Produktionsstart ist für Ende 2021 geplant. Gebaut wird der RT in der Konzernzentrale im oberösterreichischen Leonding. 

In der ersten Phase kommt der RT als Löschfahrzeug für kommunale Einsatzzwecke auf den Markt. In der Folge wird das Fahrzeugkonzept weiterentwickelt und die Technologie zum Beispiel auch für Flughafen- und Werksfeuerwehren zur Verfügung stehen.

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