Lackieranlagen

Referenzobjekt Liebherr 

Brandgefährliche Umgebung. Effiziente Lösung.

Am österreichischen Standort Bischofshofen befindet sich das Radlader-Kompetenzzentrum von Liebherr. Hier werden jährlich zwischen 2.000 und 3.000 Radlader mit Einsatzgewichten von fünf bis 31 Tonnen entwickelt und produziert. Sämtliche zu lackierenden Teile – von der Radladerschaufel bis zum Fahrzeugrahmen – bekommen in der eigenen Lackieranlage ihren Schutz- und Farbanstrich. Zuverlässigen Brandschutz für die Lackieranlage bietet eine Lösung von Rosenbauer.

 

Infomieren Sie sich auf dieser Seite über den Brandschutz in der Industrie am Beispiel Liebherr.

Überzeugt durch

  • Hocheffektive Druckluftschaumtechnologie (CAFS)
  • Betriebsdauer: 15 min
  • Löschkapazität: 3.000 l (effektiv)
  • Autarkes System, keine externe Energie nötig
  • Einspeisemöglichkeit für die Feuerwehr
"Wir sind der Meinung, dass wir für die Erreichung unserer Brandschutzziele mit Rosenbauer einen guten Partner an unserer Seite haben. Das ausgearbeitete Konzept, dass mit einigen Versuchen untermauert wurde, und die Erfahrung mit der Technik, hat uns überzeugt."
Ing. Christoph Egger Projektleitung und Betriebsorganisation
Liebherr-Werk Bischofshofen GmbH
"Wir sind der Meinung, dass wir für die Erreichung unserer Brandschutzziele mit Rosenbauer einen guten Partner an unserer Seite haben. Das ausgearbeitete Konzept, dass mit einigen Versuchen untermauert wurde, und die Erfahrung mit der Technik, hat uns überzeugt."
Ing. Andreas Prommegger Sicherheit und Brandschutzbeauftragter
Liebherr-Werk Bischofshofen GmbH

Ausgangssituation

Brandgefahren in Lackierkabinen

  • Verwendung brennbarer Flüssiglacke oder Beschichtungsstoffe
  • Elektrische Spannung an den Sprühorganen in Verbindung mit brennbaren Farbmaterialien
  • Bildung explosionsfähiger Atmosphären durch feinversprühte Lack- und Beschichtungsstoffe
  • Entzündung des Pulversprühnebels an der Pistole bzw. der Pulverwolke am Zerstäuber, besonders bei elektrostatischen Lackierverfahren
  • Schlechte Erdung der zu lackierenden Teile
  • Farbablagerungen in Kabinen, Filtern oder Auswaschungen
  • Filter oder Abscheidezyklone

Löschanlage

Hohe Anforderungen an die Löschanlage

Die Liebherr Lackieranlage besteht aus drei Löschbereichen: zwei Spritzkabinen mit Farbnebelfiltern sowie einem angeschlossenen Lacklager samt Handlingbereich.

 

Neben dem vorgeschriebenen Personen-, Raum- und Objektschutz, soll die Löschanlage auch den Produktionsausfall im Brandfall minimieren. Die Ausbreitung eines Brandes auf andere Bereiche und Bauteile soll wirksam verhindert werden. Die Löschanlage muss mit mobilen Löschsystemen kompatibel sein, so dass sie bei Bedarf auch von der Feuerwehr genutzt werden kann.

Effizient und maßgeschneidert

Um den geforderten Brandschutz in der Lackieranlage sicherzustellen, hatte Liebherr drei verschiedene Technologien zur Auswahl: die klassische Sprinkleranlage, eine CO2-Gaslöschanlage und die Druckluftschaumlöschanlage (CAFS) von Rosenbauer. Nach umfangreichen Analysen zur Evaluierung der Applikationsraten hat sich das CAFS Konzept als beste Gesamtlösung erwiesen. Es gewährleistet höchste Löscheffizienz und Rückbrandsicherheit in einer sehr einfachen und kosteneffizienten Anlage.

Autarke Lösung

Die Liebherr Schaumlöschanlage ist wie viele Rosenbauer CAFS Systeme eine rein mechanische Lösung. Sie kommt ohne Motoren und Pumpen aus, benötigt somit auch keine externe Energieversorgung. Als Energieträger fungiert Druckluft, wodurch zu jeder Zeit ein autarker und zuverlässiger Betrieb im Ernstfall sichergestellt ist.


Die Installation der Anlage erfolgte in kürzester Zeit. Es fielen weder Verkabelungsarbeiten an noch waren Anpassungen für die Verrohrung erforderlich. Der künftige Wartungs- und Instandhaltungsaufwand wird aufgrund der einfachen Technik gering sein.

Liebherr

Das Familienunternehmen Liebherr wurde 1949 gegründet und ist einer der größten Baumaschinenhersteller der Welt. 32.600 Beschäftigte arbeiten in über 100 Gesellschaften auf allen Kontinenten und 29 Fertigungsstandorten in zwölf Ländern, davon fünf in Österreich. Das Produktprogramm umfasst die komplette Modellreihe für Turmdreh- und Fahrzeugkrane, Hydraulikbagger, Muldenkipper, Radlader, Planier- und Laderaupen, außerdem Schiffs-, Container- und Umschlagkrane, Werkzeugmaschinen, Flugzeugausrüstungen und Verkehrstechnik, sowie Kühl- und Gefriergeräte.

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