Bestens gerüstet für den Gefahrguteinsatz - EMEREC im Einsatz bei der Feuerwehr Traun

Über 400 Einsätze pro Jahr, ein Einzugsbereich, der von ca. 150.000 Menschen bewohnt wird, und die Unterbringung der Bezirksleitstelle Linz-Land im Anlassfall: Die Feuerwehr Traun nahe der oberösterreichischen Landeshauptstadt Linz ist mit verschiedensten Herausforderungen, speziell auch Gefahrguteinsätze, konfrontiert. Bei deren Bewältigung spielt das Einsatzmanagementsystem EMEREC von Rosenbauer eine entscheidende Rolle.


2015 ist die Feuerwehr Traun in das neue Feuerwehrhaus übersiedelt. Gleichzeitig wurde dort eine der modernsten Bezirkswarnstellen von Oberösterreich eingerichtet, die den ständig wachsenden Anforderungen gerecht wird. Die reibungslose Informationsweitergabe ist das Um und Auf in einer solchen Einsatzzentrale. Um dies zu gewährleisten entschieden sich die Verantwortlichen der Feuerwehr Traun nach einer umfangreichen Testphase für den Einsatz der kompletten Produktpalette von EMEREC.

Software unterstützt einsatztaktisches Vorgehen

Die Alarmvisualisierung über den EMEREC Alarm Monitor, die smartphonebasierte Lösung EMEREC mobile und die Einsatzführungssoftware EMEREC Pilot kommen allesamt kombiniert zum Einsatz. Als Stützpunktfeuerwehr für gefährliche Stoffe-Einsätze spielt EMEREC vor allem in diesem Kontext eine wichtige Rolle. Denn dank der softwaretechnischen Unterstützung kann man im Einsatzfall nicht nur sehr viel Zeit sparen, sondern auch das einsatztaktische Vorgehen und die eventuell notwendige medizinische Versorgung an die jeweilige Gefahrenlage anpassen.

Ausbreitungsmodelle in Echtzeit

Die Feuerwehr Traun vertraut hierbei auf das System Memplex. Dabei handelt es sich ist die integrale Gefahrgut-Software zur einsatztaktischen, technischen und medizinischen Bewältigung von Schadenslagen mit Gefahrstoffen. Zudem kombiniert diese Software eine umfangreiche Gefahrengut-Datenbank mit der Berechnung und Darstellung von Ausbreitungsmodellen der entsprechenden Stoffe. So kann der Wirkungskreis giftiger Gase oder brennbarer Substanzen grafisch dargestellt werden. Über eine Schnittstelle sendet Memplex die berechneten Modelle automatisch an EMEREC, um diese dann auf den jeweiligen Endgeräten darzustellen. Vektorkarten, Satellitenkarten oder auch regionale GIS-Karten bieten so die jeweils geeignete Oberfläche für eine optimale Visualisierung.


Im konkreten Anwendungsfall wird so etwa die Ausbreitungswolke eines giftigen Gases nicht nur auf den Bildschirmen in der Bezirksleitstelle dargestellt, sondern in Echtzeit auch auf den Tablets in den jeweiligen Einsatzfahrzeugen. Der Einsatzleiter am Schadensort hat so eine wichtige und ständig aktuelle Entscheidungsgrundlage für das weitere Vorgehen, wie etwa die Platzierung der Einsatzkräfte oder die Evakuierung benachbarter Objekte. Sollte Letzteres notwendig sein, bietet EMEREC auch umfangreiche Infos zu den Objekten und weitere wichtige Details auf der Lagekarte, mit denen man sich rasch einen Überblick verschaffen kann. Möglicherweise betroffene Bereiche werden so schnell ersichtlich und die notwendigen Maßnahmen können ebenso schnell in die Wege geleitet werden.
Während der Testphase und nach der fixen Implementierung von EMEREC ist das System bei der Feuerwehr Traun und in der Bezirkswarnstelle nun im aktiven Einsatz. Vor allem für die gefährliche Stoffe-Einheit stellt EMEREC dank des unkomplizierten Handlings und der umfangreichen Einsatzmöglichkeiten eine enorm hilfreiche Unterstützung dar.