Ein Leuchtturm der Innovation: Erstes Einsatzfahrzeug mit E-Antrieb in Europa

Es ist das europaweit erste vollausgestattete taktische Einsatzfahrzeug, das ausschließlich mit Elektrizität angetrieben wird: Das neue Kleinlöschfahrzeug Logistik (KFL-L), das vor kurzem an die LINZ AG in der gleichnamigen oberösterreichischen Hauptstadt ausgeliefert wurde.

Elektromobilität ist für die LINZ AG nicht neu: Das Unternehmen setzt auch beim öffentlichen Personenverkehr und bei Nutzfahrzeugen – etwa bei der Müllentsorgung – schon auf elektrische Antriebssysteme. Das neue und voll elektrisch angetriebene KLF-L ist für die Verantwortlichen der nächste Schritt: „Das innovative Fahrzeug soll unter anderem zeigen, wie viele – zum Teil noch ungenutzte – Möglichkeiten in den neuen Antriebstechnologien stecken“, sagt Harald Forstenpointner, Kommandant der Betriebsfeuerwehr der LINZ AG. Für die Umsetzung dieses Leuchtturmprojekts arbeiteten zwei oberösterreichische Vorzeigeunternehmen zusammen, die sich Innovation schon seit Jahren an ihre Fahnen geheftet haben: Rosenbauer und Kreisel Electric.

Volles Vertrauen in E-Antrieb

Seitens der LINZ AG ist man zu 100% überzeugt, dass das erste voll elektrisch angetriebene Feuerwehrfahrzeug in Europa auch den hohen Einsatzanforderungen gerecht wird. Denn Betriebsausfälle würden einerseits die Versorgungssicherheit der Kunden gefährden und andererseits auch beträchtliche Kosten verursachen – und dieses Risiko kann und will man nicht eingehen. 85 Brand- und technische Einsätze im vergangenen Jahr zeigen, dass die 70 Mitglieder der Betriebsfeuerwehr regelmäßig gefordert sind und sich dabei auf die Zuverlässigkeit der Ausrüstung und Fahrzeuge verlassen können müssen.

Deshalb war nicht nur der Innovationsgeist treibende Kraft hinter der Entscheidung, auf Qualität aus dem Hause Rosenbauer zu setzen. Mit dem neuen KLF-L F aus der Baureihe Compact Line erfüllt man selbstverständlich auch alle Vorgaben, was Ausrüstung und Verwendungsmöglichkeiten betrifft. So ist das Fahrzeug etwa für die Unterstützung von Atemschutz-Trupps, die Löschwasserförderung, Tauch- und Bergeeinsätze, aber auch für Katastrophenhilfe und technische Einsätze vorgesehen. Die Wirtschaftlichkeit und die besondere Rücksicht auf die Umwelt waren Argumente, die ganz klar zugunsten des E-Antriebs gesprochen haben.

Klimaschutz als Eigennutz

Auch der Gedanke an den Klimawandel spielte eine nicht unbedeutende Rolle: „Schon heute müssen Feuerwehren immer öfter wegen extremen Wetterereignissen ausrücken, die dem Klimawandel zugeschrieben werden. Klimaschutz im Feuerwehrwesen ist also auch großer Eigennutz für die Feuerwehren“, sagt Harald Forstenpointner. Mit dem Ankauf des neuen, voll elektrisch angetriebenen KLF-L von Rosenbauer handelt man ganz im Sinne von Nachhaltigkeit und Umweltschutz: „Wir können nicht nur CO2 einsparen, sondern setzen auch ein sichtbares Zeichen für umweltbewusstes Handeln“, unterstreicht der Kommandant der Betriebsfeuerwehr.

Vorfreude auf Inbetriebnahme

Als weltweit führender Hersteller für Feuerwehrtechnik und abwehrenden Brand- und Katastrophenschutz ist Innovation ein wesentlicher Baustein, der zum Erfolg von Rosenbauer beiträgt. Die Umsetzung eines solchen Leuchtturmprojekts gemeinsam mit einem weiteren Aushängeschild der oberösterreichischen Technologieunternehmen – Kreisel Electric – stellt die Kompetenz von Rosenbauer auf diesem Gebiet ein weiteres Mal unter Beweis. Und das sehr zur Freude der Betriebsfeuerwehr der LINZ AG „In unserem neuen Fahrzeug stecken gleich mehrere Innovationen: Aufbau und Antrieb sind regelrecht zukunftsweisend. Es gibt also gleich mehrere Gründe, die die Vorfreude auf die Inbetriebnahme steigen lassen“, sagt Kommandant Harald Forstenpointner.