EMEREC bei der Feuerwehr Alkoven

Fordernde und komplexe Einsätze, eine genaue Dokumentation, die Koordination zwischen Feuerwehren und anderen Einsatzorganisationen und vieles mehr: Die schnelle Bereitstellung von genauer Information ist heute eine zentrale Aufgabe und Herausforderung im Feuerwehrwesen. Die Feuerwehr Alkoven in Oberösterreich setzt dabei auf das Einsatzmanagementsystem EMEREC.

Schon das Einsatzgebiet der Feuerwehr Alkoven macht deutlich, mit welchen umfangreichen Szenarien man bei der Bewältigung verschiedenster Einsätze rechnen muss: Viel befahrene Straßen, hochwassergefährdete Gebiete und umfangreiche Stützpunktaufgaben stellen neben Bränden und technischen Einsätzen spezielle Herausforderungen dar. Neben diesen Gefahrenpotentialen sind auch die generellen Anforderungen an die Feuerwehr im Allgemeinen in den letzten Jahren gestiegen.

Effektive Koordination durch aktuelle Informationen

Vor allem die großen Hochwasserkatastrophen an der Donau forderten die Feuerwehr in den vergangenen Jahren. Die Erfahrungen aus diesen Einsätzen wurden bei der Erstellung von Evakuierungsplänen und -karten berücksichtigt, um für künftige Katastrophen noch besser gerüstet zu sein. So fließen jetzt die tatsächlichen Wasserstände unmittelbar in die Lageführung ein. EMEREC hilft vor allem beim Datenaustausch zwischen Abschnittsleitung, Zentrale und der Stabsführung. Aktuelle Informationen von Erkundungstrupps können unmittelbar zur verbesserten Koordination herangezogen werden. „Zu Beginn eines Einsatzes liegen viele Informationen in der Zentrale vor. Im Laufe eines Einsatzes verschiebt sich dieser Schwerpunkt aber an die Einsatzstelle, wodurch eine effiziente und funktionierende Kommunikation sehr wichtig ist. Mit EMEREC hat man ein Werkzeug, das hierbei wesentliche Unterstützung leistet“, erklärt Michael Baumann, Lotsen- und Nachrichten Kommandant der Feuerwehr Alkoven.

Mit dem Institut Hartheim liegt auch eine spezielle Einrichtung zur Betreuung von geistig und körperlich beeinträchtigten Personen im Einsatzgebiet der Feuerwehr Alkoven. Im Ernstfall stellt eine Evakuierung der teils immobilen Menschen eine große Herausforderung dar. Objekt- und Evakuierungspläne stehen dank EMEREC rasch und überall – am Einsatzort und in der Zentrale – zur Verfügung und können im Ernstfall Schritt für Schritt abgearbeitet werden.

Unterstützung bei allen Einsätzen

Doch nicht nur bei Großschadensereignissen kann das Einsatzmanagementsystem EMEREC seine Stärken zeigen. Auch bei allen anderen Einsätzen dient es als wichtige Unterstützung für Mannschaft und Leitstelle. Von der Rückmeldung bei Alarmierung über das Smartphone per EMEREC Mobile über die Bereitstellung von Anfahrtswegen und Lagekarten bis hin zu Brandschutzplänen von größeren Objekten, es werden so gut wie alle benötigten Informationen rasch zur Verfügung gestellt. „Dank der verschiedenen Lösungen – von der Smartphone App bis zum Einsatztablet – hat man für jeden Anwendungsfall das richtige Werkzeug“, beschreibt Markus Unter – Kommandant der FF Alkoven die umfangreichen Verwendungsmöglichkeiten von EMEREC.

Mit der Feuerwehr Polsing verwendet auch die zweite Feuerwehr im Pflichtbereich EMEREC. Durch die gemeinsame Plattform ist ein einfacher und effektiver Datenaustausch – sowohl während eines Einsatzes als auch in der Einsatzvorbereitung – möglich.

Alles am neuesten Stand

Die Datenpflege ist ein weiterer Vorteil, den das Einsatzmanagementsystem mit sich bringt. „EMEREC hilft uns enorm dabei, alle Informationen auf dem neuesten Stand zu halten. Außerdem bringt es uns Einheitlichkeit und vor allem auch Zeitersparnis“, sagt Michael Baumann. Die Einpflege der Daten kann etwa von überall aus erfolgen, was die Arbeit der zuständigen Personen enorm erleichtert.

Die Unterstützung durch schnell verfügbare Information ist heutzutage ein wesentlicher Bestandteil im Feuerwehrwesen. EMEREC leistet dank der umfangreichen Verwendungsmöglichkeiten einen wichtigen Beitrag zur effizienten Koordination und sicheren Bewältigung schwieriger Einsätze.