L32A-XS 2.0: Kompakter Alleskönner für die Feuerwehr Landshut

Es ist jenes Terrain, auf dem die L32A-XS 2.0 ihre Vorzüge perfekt ausspielen kann: Eine Altstadt mit schmalen Gassen, dazu historische Gebäude wie eine Burg und ein Kloster mit dementsprechend engen Zufahrten. Das Einsatzgebiet der Feuerwehr der Stadt Landshut in Niederbayern wartet genau mit jenen Anforderungen auf, für die die kompakte XS-Drehleiter von Rosenbauer entwickelt worden ist.

 

Etwa 1.200 Einsätze pro Jahr gilt es für die Feuerwehr in Landshut zu bewältigen, von Bränden über technische Hilfeleistungen bis zur Personenrettung. Eine leistungsfähige Drehleiter ist also bei vielen Einsätzen gefragt. Es ist kein Zufall, dass die Wahl der Feuerwehr Landshut auf die L32A-XS 2.0 von Rosenbauer gefallen ist: die kompakte Bauweise gepaart mit der Leistungsfähigkeit und der Flexibilität waren Argumente, die überzeugt haben. „Die Drehleiter trifft zu 100 % das Anforderungsprofil unserer gewachsenen Stadt“, sagt Florian Kriegl von der Feuerwehr Landshut. Das betrifft vor allem die Altstadt mit schmalen Gassen, aber auch historische Gebäude wie die Burg Trausnitz und das Kloster Seligenthal mit den beengten Zufahrten. Nicht nur, aber vor allem dort spielen die kompakten Abmessungen, der kleine Wendekreis und der geringe Platzbedarf zum Ausfahren des Leitersatzes im Vergleich zu herkömmlichen Drehleitern eine entscheidende Rolle.

Multifunktional für verschiedenste Einsätze

Der fünfteilige Leitersatz mit dem speziellen, abneigbaren Korbarm in Verbindung mit dem Multifunktionskorb bildet das Herzstück der Drehleiter. Für Brandeinsätze ist das Fahrzeug mit einer Wasserhochführung und einem RM8 Wasserwerfer (max. Leistung 2.000 l/min) ausgestattet, Mehrzweckdüse und aufsteckbares Schaumrohr inklusive. Bei Personenrettungen sind die vier Einstiege (3 vorne, 1 hinten) des Rettungskorbes sehr praktisch, ebenso wie die 360° schwenkbare Krankentragenlagerung (SKL). Sie ist für 300 kg ausgelegt und kann nicht nur wie bisher an der Korbreling, sondern dank der rasch entnehmbaren Multifunktionssäulen auch am Boden des 500-kg-Rettungskorbs fixiert werden. Das schließt eine eventuelle Schräglage aus und erhöht die Stabilität enorm: So ist sogar eine patientenschonende Rettung etwa aus Dachgaupen problemlos möglich. Für Arbeits-, aber auch andere Einsätze gibt es eine Stromhochführung (240 V / 400 V) zum Korb. Darüber hinaus kann am Korb auch ein Hochleistungslüfter angebracht werden, mit dem das Fahrzeug ausgestattet ist.

Intelligente Systeme zur Steuerung

Der Maschinist wird beim Steuern des Leitersatzes von verschiedenen Systemen unterstützt: Es gibt etwa eine automatische Rückführung des Leitersatzes in die Leiterablage, das Target-Memory-System (TMS) merkt sich eine bestimmte Position und bringt den Korb auf Knopfdruck automatisch und beliebig oft wieder dorthin zurück. Das spart enorm viel Zeit, wenn man ein gewisses Ziel – etwa einen Balkon, auf den sich Menschen bei einem Wohnungsbrand geflüchtet haben – öfter ansteuert. Das Vertikal-Rettungs-System VRS erleichtert dem Maschinisten ebenfalls die Arbeit: Ist es aktiviert, bewegt sich der Korb nur in vertikaler Richtung, also gerade nach oben oder unten. Das Hinauffahren entlang einer Fassade ist nur ein Beispiel, bei dem dieses System zur Anwendung kommen kann. Die 3D-Lastmessung misst permanent die Kräfte, die auf den Leitersatz wirken, die Bodendrucküberwachung prüft die Abstützlasten.

Kräftige LED-Beleuchtung

Die Beleuchtung des Fahrzeugs spielt vor allem bei Einsätzen in den Nachtstunden eine große Rolle. Der Abstützbereich wird ebenso mit modernsten LED-Lampen ausgeleuchtet wie die Geräteräume, die Deckfläche und das Fahrzeugumfeld. An der Unterleiter sind seitlich zwei LED-Strahler angebracht, ebenso wie jeweils zwei Hochleistungs-LED im Korbboden und an beiden Seiten des Korbs. Diese können von dort aus zur optimalen Ausleuchtung einer Einsatzstelle verwendet werden. Weitere Ausstattungsmerkmale wie die Kamera an der Korbfront, Sitzheizung am Hauptbedienstand oder Farbdisplays an den Abstützständen sorgen für viel Bedienkomfort bei Einsätzen und Übungen.

 

Das Gesamtpaket der L32A-XS 2.0 mit ihren kompakten Abmessungen, der hohen Leistungsfähigkeit und der multifunktionellen Einsetzbarkeit hat die Kameraden der Feuerwehr Landshut überzeugt. „Die fast zweijährige Vorplanung, der enge Kontakt zur Entwicklung und zum Vertrieb von Rosenbauer – alles das hat sich zu einem für uns perfekten Produkt entwickelt“, zeigt sich Feuerwehrmann Florian Kriegl begeistert von der neuen Drehleiter in der Landshuter Feuerwehrflotte.