Mehr sehen. Mehr Sicherheit. Mehr Möglichkeiten.

Hitze, verrauchte Räume, Dunkelheit und schwierige Orientierung: Innenangriffe und Nachteinsätze stellen Feuerwehrleute vor große Herausforderungen. Die neue Helm-Wärmebildkamera von Rosenbauer liefert bei solchen Einsätzen wertvolle Unterstützung. Die Suche nach Vermissten oder das Aufspüren von Hitzequellen wird enorm erleichtert. Und das Beste daran: Die Einsatzkräfte haben dabei beide Hände frei zum Arbeiten.

Ein brennendes Gebäude, vermisste Personen. Alles muss sehr schnell gehen. Der Atemschutz-Trupp überprüft noch einmal die Ausrüstung, bevor er das total verrauchte Gebäude betritt. Die Wärmebildkamera wird mit einem Handgriff auf den Helm gesteckt, die integrierte Helmlampe aktiviert und das Display per flexiblem Schwanenhals optimal vor dem Gesicht platziert. Dann geht es in das Gebäude. Das aktuelle Blickfeld wird als Wärmebild auf das Display übertragen. Hitzequellen und Glutnester werden trotz totaler Dunkelheit und starker Rauchentwicklung sichtbar gemacht.


Auch bei der Suche nach vermissten Personen leistet die Helm-Wärmebildkamera wichtige Unterstützung. Nicht nur bei Rauch oder Dunkelheit sieht man durch die Kamera Dinge, die dem menschlichen Auge sonst verborgen bleiben würden – auch bei Katastropheneinsätzen wie eingestürzten Gebäuden oder Erdbeben hilft die moderne Technik, Personen rasch orten und retten zu können.

Freie Sicht – freie Hände

Vor allem aber das Arbeiten mit beiden Händen ist ein großer Vorteil. Hindernisse zur Seite räumen, Löscharbeiten durchführen oder auch das Retten von Personen – für all diese Tätigkeiten hat man beide Hände zur Verfügung. Durch das geringe Gewicht von knapp über 350 Gramm inkl. zwei Akkus und die ausbalancierte Lage macht sich die Kamera am Helm kaum bemerkbar. Bei jeder Kopfbewegung bleibt das Display optimal im Blickfeld und man hat mögliche Gefahrenquellen jederzeit im Auge. Dank der Einsatzdauer (1,5 Stunden Wärmebildkamera, 2 Stunden LED Lampe, 1 Stunde kombinierter Betrieb) und der beiden Ersatzakkus kann die Helm-Wärmebildkamera während des Einsatzes auch von Trupp zu Trupp weitergegeben werden.

Weltweit einzigartiges System

Das weltweit einzigartige System aus Helm und Wärmebildkamera ist perfekt aufeinander abgestimmt und bietet eine Symbiose aus einfacher Bedienung, hohem Tragekomfort und großem Funktionsumfang. Das 2,4 Zoll große Display (Format 4:3; Auflösung 384 x 288 Pixel) kann Temperaturen von -40°C bis 1200°C anzeigen. Die beiden Hochleistungs-LEDs mit 280 Lumen können entweder alleine oder in Kombination mit der Kamera eingesetzt werden. Die Helm-Wärmebildkamera ist zudem explosionsgeschützt (Zertifizierung in Arbeit) und sehr robust. Den Einsatzkräften stehen fünf verschiedene Farbdarstellungen zur Verfügung. Je nach Einsatzzweck und persönlicher Vorliebe dem kann man zwischen Search Modus (heißester Bereich rot), White-Hot-Modus (heißeste Stelle weiß), Black-Hot-Modus (heißeste Stelle schwarz), Full-Color-Modus (volles Farbspektrum) und Green-Modus (Grüntöne, heißteste Stelle weiß) auswählen.

Top-Equipment zu leistbarem Preis

Die Anschaffung einer Wärmebildkamera war bis vor wenigen Jahren noch mit einem beträchtlichen finanziellen Aufwand verbunden. Die neue Helm-Wärmebildkamera kann nicht nur was die Technik betrifft ohne weiteres mit handgeführten Kameras mithalten, sondern auch preislich. Die großen Vorteile ihrer Verwendung bei verschiedenen Einsätzen, die von Rosenbauer gewohnte solide und robuste Verarbeitung und die einfache Handhabung machen sie zu einem gefragten Ausrüstungsgegenstand für Berufs- und freiwillige Feuerwehren auf dem gesamten Globus.