Der AT: Eine beeindruckende Erfolgsgeschichte

1994 hat das erste Feuerwehrfahrzeug aus der Baureihe AT (Advanced Technology) das Rosenbauer Werk in Leonding verlassen. Vor kurzem wurde der 5.000ste AT an die Feuerwehr Aldersbach in Bayern (Deutschland) ausgeliefert. Rosenbauer nimmt dieses Jubiläum zum Anlass, um in einer dreiteiligen Serie die Entwicklung und die neueste Generation des AT in den Fokus zu rücken.

 

Er ist in der Wüste von Katar genauso zuhause wie am Rande der Arktis in Grönland, in den Weiten der Mongolei oder an karibischen Stränden von Trinidad und Tobago. Das revolutionäre Konzept des kommunalen Feuerwehrfahrzeugs AT hat sich seit der Auslieferung des ersten Fahrzeugs auf der ganzen Welt herumgesprochen – und zu seiner Verbreitung auf allen Kontinenten, mit Ausnahme der Antarktis, beigetragen. Flexibilität und Variabilität machen möglich, dass Fahrzeuge exakt nach Kundenwünschen und den jeweiligen Herausforderungen des Einsatzgebietes realisiert werden können. Das betrifft nicht nur Ausstattung und Aufbau, sondern beginnt bereits beim Fahrgestell: Der AT wurde bis dato auf Fahrgestellen acht verschiedener Hersteller aufgebaut: Vom amerikanischen Commander über den Kamaz in Russland oder MAN und Mercedes-Benz in Europa, um nur einige Beispiele zu nennen.

Revolutionäres Aufbaukonzept

Das Konzept des Leichtaufbaus war bei der ersten  Generation des AT eine regelrechte Revolution und ist bis heute Stand der Technik. Die Verwendung von lasergeschnittenen Alu-Sandwichpaneelen bringt im Gegensatz zu vorher üblichen Stahl-/Gerippeaufbauten entscheidende Vorteile mit sich.  Zum einen erlaubt es eine optimale Ausnutzung der Aufbaukubatur. Zum anderen ermöglicht das geringere Gewicht eine höhere Nutzlast und damit den Einbau großvolumiger Wasser-/Schaumtanks sowie komplexer Pumpenanlagen bzw. die Halterung von möglichst viel Ausrüstung. Auch die Aufbauöffnungen sind beim AT großflächig ausgeführt, wodurch die Geräteentnahme erleichtert wird.

Beständige Weiterentwicklung

Schon die erste Generation des AT war mit über 900 ausgelieferten Fahrzeugen ein großer Erfolg. Das Fahrzeug wurde beständig weiterentwickelt und mit Adaptierungen und Verbesserungen an neue Herausforderungen im Feuerwehrwesen angepasst. Die zweite Generation schloss mit über 2.500 produzierten Fahrzeugen nahtlos an den Erfolg der ersten Generation an und auch die Nachfrage nach Feuerwehrfahrzeugen der aktuellen dritten Baureihe ist weltweit sehr groß.

Nummer 5000 – der Jubiläums-AT

Warum der Erfolg des AT seit über 20 Jahren anhält, zeigt ein Blick auf das neue Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 20 der Freiwilligen Feuerwehr Aldersbach. Bei der Anschaffung waren höchste Sicherheit, einfache Bedienung, Leistungsstärke und vor allem Zuverlässigkeit entscheidend. Die Wahl fiel dabei auf den AT von Rosenbauer. „Unter anderem waren die Funktionalität, die Qualität der Verarbeitung und der Kundendienst mit Ersatzteilversorgung für die Wahl ausschlaggebend“, sagt der stellvertretende Kommandant der Feuerwehr Aldersbach, Christian Kirschner.

Intuitive Bedienung und perfekte Raumnutzung

Das auf einem MAN 4x4 aufgebaute Fahrzeug ist mit modernster und bewährter Rosenbauer Technologie ausgestattet. So werden etwa die Beleuchtung, der Stromerzeuger oder die Pumpe über das LCS 2.0 (Logic Control System) gesteuert. Die Normaldruckpumpe N35 und das Druckzumischsystem DIGIMATC 42 können einfach per Display bedient werden. Zusätzlich zu zwei Druckabgängen können die Einsatzkräfte beim Löscheinsatz auch auf die Schnellangriffseinrichtung mit 50 m Formtex Schlauch und auf den Wasser-Schaumwerfer RM24M zurückgreifen. Besonderes Augenmerk wurde auch auf die übersichtliche Anordnung der Ausrüstung und deren sichere Lagerung und Entnahme gelegt. Für eine optimale Nutzung des vorhandenen Stauraums sorgt das bestens bewährte Halterungsprogramms COMFORT. 

 

Mit dem neuen HLF 20 hat die Feuerwehr Aldersbach ein hochmodernes und für viele Einsatzsituationen perfekt gerüstetes Fahrzeug zur Verfügung. 

 

Mit welchen damals revolutionären technischen Features der allererste AT aus dem Jahr 1994, der bis heute seinen Dienst bei der Feuerwehr Bad Mühllacken in Oberösterreich versieht, ausgestattet ist, können Sie im nächsten Newsletter nachlesen.