Wussten Sie dass, ...
... stationäre Löschsysteme die Zerkleinerung von Abfall schützen

Hochmoderne Zerkleinerungssysteme sind – wie viele andere in der Industrie im Einsatz stehende Maschinen auch – in der Anschaffung mit großen Investitionen verbunden. Im Brandfall könnten nicht nur beträchtliche Schäden an den Maschinen entstehen, sondern es kann auch zu Produktionsausfällen kommen. Durch die maßgeschneiderten Löschsysteme von Rosenbauer können sowohl Schäden durch Brände wie auch längere Produktionsausfälle verhindert bzw. minimiert werden.

 

Rosenbauer hat in Zusammenarbeit mit dem österreichischen Zerkleinerungsspezialisten UNTHA maßgeschneiderte Löschsysteme für Shredder-Maschinen entwickelt. Momentan gibt es diese stationären Systeme für zwei von UNTHA produzierte Maschinen: Die „XR“-Vorzerkleinerer wurden speziell für die Grob- und Mittelzerkleinerung von Hausmüll, Industrie- und Gewerbemüll entwickelt. Die „TR“-Nachzerkleinerer sorgen dafür, dass für die Müllverbrennung geeignete Materialen auf eine definierte Größe zerkleinert werden, um sie auf die Verbrennung optimal vorzubereiten.

Wie funktioniert das?

Die „XR“-Vorzerkleinerer sind mit UV/IR-Detektoren ausgestattet, die auf ultraviolettes Licht bzw. Infrarot-Strahlung reagieren. Damit werden der Einlasstrichter und das Austragsband des Shredders überwacht. Dort befinden sich auch die beiden Löschstrecken mit 4 bzw. 5 Löschdüsen. Bei einem signifikanten Temperaturanstieg schaltet sich die Löschanlage automatisch ein und löscht die erkannte Stelle oder es wird Alarm ausgelöst. Dann kann ein Mitarbeiter den Löschvorgang manuell starten.

 

Bei den Nachzerkleinerern der Baureihe „TR“ funktioniert die Überwachung mittels Thermo- und Funkenmeldern. Hier schützen die Löschdüsen nicht nur Trichter und Austragsband, sondern auch die heiklen Teile von Mechanik, Hydraulik und Steuerung. Ebenso wie bei den „XR“-Shreddern kann zwischen automatischer und manueller Auslösung des Löschvorganges gewählt werden.