Nah dran an der Wirklichkeit

Wie realistisch sich die Übung mit dem PANTHER Taktik Simulator anfühlt merkt man bereits, wenn man zu Beginn in die Original Kabine des PANTHER einsteigt. Das Cockpit entspricht in allen Details jenen Fahrzeugen, die auch an die Flughäfen in aller Welt ausgeliefert werden. Wenn man dann die Informationen des Trainers erhält, der die Übung im Simulator begleitet, taucht man so richtig in den Einsatz ein. Motor anlassen, den tonnenschweren PANTHER in Bewegung setzen und so schnell und effektiv wie möglich das Übungsszenario bewältigen, das ist ab sofort das Ziel. Die äußerst realitätsnahe Wahrnehmung wird durch die 210° Leinwand mit acht Metern Bildschirmdiagonale bedingt, die sich vor dem PANTHER Cockpit befindet. Über dem Kopf des Fahrers ist anstatt des Dachfensters ein weiterer Bildschirm montiert. Vorne rechts erkennt man den detailgetreu abgebildeten Werfer, während der Löscharm STINGER über dem eigenen Kopf zu sehen ist.

 

Und dann wird es ernst. Wenn man sich dem brennenden Flugzeug nähert, muss man zuerst die Situation richtig erfassen. Je nach Einsatzszenario erwarten einen auf dem Bauch liegende und lichterloh brennende Wracks genauso wie rauchende Maschinen, bei denen sich das Fahrwerk bei der Landung nicht mehr ausfahren ließ. Woher kommt der Wind? Von wo aus wird gestartet? Wenn man den PANTHER schließlich aus der richtigen Richtung an das Flugzeug herangebracht hat, kann man den Löschvorgang starten. Die Joysticks, mit denen man Frontwerfer und STINGER steuert, sind natürlich ebenso wie das Cockpit in Originalausführung eingebaut. Also: Werfer und Pumpen aktivieren und den Brandherd anvisieren. Vollstrahl oder Sprühstrahl? Löschen mit Schaum oder Pulver? Wieviel Wasser steht noch zur Verfügung? Zur richtigen Bewältigung des Einsatzes muss man auf viele Dinge achten. Unterstützung dabei erhält man vom Trainer, der das Übungsgeschehen permanent im Auge hat. Nach jedem simulierten Einsatz wird dieser nachbesprochen. Eine bisher noch nie dagewesene Möglichkeit der Nachbetrachtung ermöglicht das sogenannte „Flying Eye“. Die aufgezeichnete Übung kann später nämlich aus der Vogelperspektive aus allen gewünschten Blickwinkeln analysiert werden.

Einsatz mit dem Kommunalfahrzeug - Viele Gefahren auf dem Weg zum Einsatz

Für den Kommunalen Bereich steht mit dem ERDS (Emergency Response Driving Simulator) ebenfalls ein Simulator zur Verfügung. Damit können Einsatzfahrten mit dem Feuerwehrauto äußerst realitätsnah simuliert werden.
 

Für die Übungen mit dem ERDS hat man per Computer eine eigene künstliche Stadt geschaffen. Von der Autobahn und Überlandstraßen bis hin zu kleinen und engen Gassen ist alles vorhanden. Am wichtigsten sind aber die anderen Verkehrsteilnehmer. Vom Fußgänger bis zum O-Bus ist in der fiktiven Stadt alles unterwegs. Und diese anderen Verkehrsteilnehmer machen auch den besonderen Reiz der simulierten Einsatzfahrten aus. Wird der Radfahrer vorne zur Seite fahren? Bleiben die anderen Fahrzeuge stehen, wenn mit Blaulicht und Folgetonhorn in die Kreuzung eingefahren wird? Die verschiedenen Szenarien können vom Trainer verändert und angepasst werden. So entstehen immer neue und unerwartete Situationen, mit denen man während der Übung konfrontiert wird.
Der gesamte Simulator ist in einem Container untergebracht, somit kann man das System jederzeit und überall hin transportieren. Im Container selbst gibt es zwei Bereiche: Zum einen ist eine Original Mercedes-Benz Actros Kabine verbaut. Zum anderen gibt es einen separaten Bereich für den Trainer, der von dort aus die Übung steuert und alle Handlungen des Fahrers beobachten und analysieren kann. Das Besondere am ERDS ist, dass die Lastwagen-Kabine auf einer hydraulischen Hubeinheit gelagert ist. Das heißt nichts anderes, als dass sich die Kabine während der Simulation auch mitbewegt und auf jede Bewegung des Lenkrads reagiert. Wie in der Realität auch.

Realistischer üben bei geringeren Kosten

Das Üben mit den Simulatoren von Rosenbauer bringt viele Vorteile mit sich. Simulator-Einsätze sind viel billiger als die Real-Ausbildung. Außerdem können viele Szenarien nur per Simulator geübt werden, denn in der Realität wird es kaum regelmäßig möglich sein, ein Flugzeug auf einer Rollbahn zu Übungszwecken in Flammen zu setzen. Die Vielfalt der Ereignisse, die man per Simulator nachstellen kann, ist schier grenzenlos. So kann man immer wieder neue Übungsreize setzen. Außerdem kann man so oft üben, wie es die Zeit zulässt, und das auch noch ohne Risiko und Stress. Und ganz nebenbei schont man auch noch die Umwelt mit dem Sparen von Treibstoff.

 

Interesse geweckt? Beide Rosenbauer-Simulatoren können gemietet aber auch käuflich erworben werden. Nehmen Sie Kontakt auf: training@rosenbauer.com