Praxistipp: Die richtige Pflege von Akkus und Batterien

Mittlerweile kommt bei der Feuerwehr eine Vielzahl an Geräten zum Einsatz, die mit Akkus oder Batterien betrieben werden. Die Bandbreite reicht hier vom einfachen Funkgerät über tragbare Beleuchtungskörper bis hin zu Wärmebildkameras. Die verschiedenen Geräte werden oft auch mit unterschiedlichen Arten von Akkus und aufladbaren Batterien betrieben. Wie z.B. Nickel-Cadmium, Nickel-Metallhydrid, Blei-Gel Akkus oder Lithium-Ionen Akkus. Einige dieser technischen Geräte der Feuerwehr sind nur sehr unregelmäßig oder selten im Einsatz. Das ist nicht immer optimal für die Lebensdauer der Akkus.

 

Grundsätzlich sollten die Akkus der unterschiedlichsten Geräte entsprechend der Herstellerangaben in den Betriebsanleitungen „gepflegt“ und gehandhabt werden. Bei der Vielfalt und dem Umfang an technischem Gerät mit den verschiedensten Akkus in einem Feuerwehrfahrzeug ist dies jedoch eine organisatorische Herausforderung, die kaum zu bewältigen ist.

 

Zur allgemeinen Akkupflege werden deshalb regelmäßig vollständige Lade- und Entladezyklen empfohlen.

 

Um das Thema für die Feuerwehr möglichst einfach zu handhaben, empfiehlt Rosenbauer deshalb, alle akkubetriebenen Geräte ein Mal pro Monat in Betrieb zu nehmen und vollständig zu entleeren, also bis zum selbstständigen Ausschalten eingeschaltet zu lassen. Dann sollte man die Akkus bzw. Geräte wieder vollständig laden. Bei einigen Akkus neuester Generation ist diese Maßnahme zwar nicht unbedingt notwendig, sie schadet Akku und Gerät aber auch nicht. Dieser Tipp gilt nicht nur für das Feuerwehrwesen, sondern kann natürlich auch im Alltag angewendet werden!