TWISTER-cross sticht andere Modelle aus

Mit neuen Einsatzstiefeln haben sich sechs Feuerwehren an der mecklenburgischen Seenplatte im Nordosten Deutschlands ausgerüstet. Dabei haben sie sich für den neuen TWISTER-cross entschieden. Zuvor wurden mehrere Modelle verschiedener Hersteller getestet.

 

Christoph Ruchay ist Feuerwehrmann bei der FF Burg Stargard im deutschen Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. Außerdem ist er beim Bau- und Ordnungsamt Stargarder Land angestellt und war in dieser Funktion auch für die Beschaffung der neuen Einsatzstiefel verantwortlich. Sechs Feuerwehren haben zuvor beschlossen, ihr ausrangiertes Schuhwerk durch neue Stiefel zu ersetzen. Die Entscheidung für 98 Paar Einsatzstiefel fiel eindeutig zugunsten des TWISTER-cross aus.

 

Herr Ruchay, Sie haben ja Modelle verschiedener Hersteller ausprobiert. Wie haben Sie die Stiefel getestet?

Zunächst haben wir drei Stiefelmodelle verschiedener Hersteller in die engere Auswahl genommen. Von diesen Modellen sind jeweils mehrere Paare an die einzelnen Feuerwehren gegangen. Die Feuerwehrleute konnten sich dann ein Bild von den verschiedenen Stiefeln machen, sie in aller Ruhe ausprobieren und auch im Einsatz testen.

 

Welche Kriterien mussten die neuen Stiefel erfüllen?

Wir hatten zuvor einfache Schlupfstiefel, davon wollten wir bewusst weggehen. Wichtig waren uns ein vernünftiger Abschluss am Stiefelrand und dazu ein optimales Schnürsystem. Deshalb hat uns auch das BOA®-Schnürsystem des TWISTER-cross sofort angesprochen. Der schnelle Einstieg und das einfache Verschließen mit einer kurzen Drehbewegung sind nur bei diesem Stiefel möglich. Bei unseren Tests haben sich dann schnell Schwachpunkte der anderen Stiefel heraus kristallisiert. Bei Modellen mit Reißverschluss konnte sehr leicht Schmutz in die Schuhe eindringen, außerdem war auch die Reinigung verhältnismäßig aufwendig.
Natürlich war auch der Tragekomfort ein wichtiges Kriterium. Im TWISTER-cross fühlten sich gleich alle wohl, da gab es kein Drücken und Zwicken. Außerdem hat uns das geringe Gewicht überzeugt.

 

Der TWISTER-cross hat eine niedrige Schafthöhe von nur 190 mm. Warum fiel die Entscheidung auf einen Kurzstiefel?

Der TWISTER-cross ist zwar ein kurzer Stiefel, aber dennoch in Deutschland für alle Brandbekämpfungseinsätze zertifiziert. Die niedrige Schafthöhe hat mehrere Vorteile: man ist beweglicher und der Stiefel ist viel leichter. Außerdem gibt es bei uns sehr viele technische Einsätze, bei denen man überhaupt keine Stiefel in Wadenhöhe benötigt. Da ist der TWISTER-cross einfach um ein Vielfaches komfortabler.

 

Sie haben ja für mehrere Feuerwehren im Verbund eingekauft. Warum?

 Es waren mehrere Feuerwehren auf der Suche nach neuen Stiefeln und die Anforderungen, die gestellt wurden, waren ähnlich. Deshalb lag es auf der Hand, die Bestellungen zusammenzufassen. Dadurch wurde die gesamte Abwicklung der Bestellung erleichtert.


Der TWISTER-cross mit der kurzen Schafthöhe von 190 mm erfreut sich bei Feuerwehren und Rettungsorganisationen großer Beliebtheit. Er hat im Gegensatz zu den meisten anderen Stiefeln einen niedrigeren Schaft, erfüllt aber dennoch alle Normen für Brandbekämpfungs- und Rettungseinsätze*. Dabei ist der große Tragekomfort des TWISTER-cross ein großer Vorteil im Vergleich zu anderen Stiefeln. Besonders in Deutschland setzten schon viele Feuerwehren auf den TWISTER-cross. Und auch in Österreich haben ihn bereits einige Rettungsorganisationen im Einsatz. So zum Beispiel einige Dienststellen von Arbeiter-Samariterbund und Rotem Kreuz, die ihre Mitglieder bereits mit dem neuen Einsatzstiefel ausgerüstet haben.

*besondere Bedingungen für Österreich lt. ÖBFV-RL KS06.

 

Hier finden Sie nähere Informationen über den TWISTER-cross