Sicher unterwegs auf Schnee & Eis: Erfolgreiche Winter-Erprobung für den RT


Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt gepaart mit Schnee und Eis, soweit das Auge reicht: Im Norden von Schweden fand man die perfekten Bedingungen für den ausführlichen Wintertest des elektrischen Kommunalfahrzeugs RT (Revolutionary Technology) von Rosenbauer. Das Ergebnis: Mehr als nur zufriedenstellend.

Die schwedische Kleinstadt Arjeplog liegt nur wenige Kilometer südlich des Polarkreises in der Provinz Lappland. Die Gegend ist nicht nur bekannt für Nordlichter und Rentiere, sondern auch als Mekka für Winter-Erprobungen von Fahrzeugen. Und das nicht ohne Grund: Auf den eigens eingerichteten Teststrecken fand das Test-Team von Rosenbauer perfekte Bedingungen vor, um den RT auf seine Winterfestigkeit zu überprüfen.

Fahrverhalten auf Eis und Schnee

Das vorrangige Ziel der Tester war es, das Fahrverhalten des RT auch auf rutschigem Untergrund möglichst perfekt abzustimmen. Lenkung, Brems- und Assistenzsysteme, Differential und Fahrwerk standen dabei im Fokus. Die winterlichen Verhältnisse wurden aber auch genutzt, um andere Systeme wie zum Beispiel die Heizung und Stromversorgung unter den harten Bedingungen intensiv zu überprüfen.

„Man spürt beim Fahren den Wellengang“

Das ausführliche Testprogramm wurde übrigens nicht nur an Land abgespult: Denn wo könnte man wohl besseres Eis finden als auf einem zugefrorenen See? Ein eigens abgestellter „Icemaker“ sorgte dafür, dass die Beschaffenheit der zugefrorenen Wasserfläche den Anforderungen des Test-Teams entsprach: Blankes Eis oder etwas aufgeraut, mit Schneeanteil oder ohne. Auf dem See gab es gleich mehrere präparierte Teststrecken, etwa eine Kreisbahn und einen Handlings-Kurs, auf denen Testfahrer Simon Bauer je nach Testzweck seine Runden abspulte. Das Fahren auf dem See ist dabei ein spezielles Erlebnis – nicht nur, weil man das Fahrzeug permanent am Limit bewegt: „Man kann sogar den Wellengang unter dem Eis spüren.“ Andere Testaufgaben, etwa das Anfahren bergauf oder das Fahren auf verschiedenen Untergründen – z.B. ein Rad auf Eis, ein Rad auf Asphalt – wurden auf den Teststrecken an Land durchgeführt.

Als Testfahrer ist dabei nicht nur hohes Fahrkönnen gefragt, sondern auch ein sehr gutes Gefühl für das Fahrzeug. In Kombination mit den ausgelesenen Fahrdaten ist die Rückmeldung des Testfahrers zum Fahrverhalten noch immer eine wichtige Grundlage für das Feintuning des Fahrzeugs. Das Zusammenspiel von Fahrer und Techniker, von Fahrgefühl und Software-Programmierung macht schließlich das perfekte Einstellen aller Parameter möglich.

Fazit: Der RT ist mehr als nur wintertauglich

„Nachdem dem RT ein völlig neu entwickeltes Fahrzeugkonzept zugrunde liegt, waren wir gespannt auf die Eindrücke bei der Wintererprobung. Es hat sich schnell herausgestellt, dass das Fahrzeug sehr gut mit den schwierigen Aufgaben zurechtkommt. Egal ob Bereifung, Bremsen, Fahrverhalten oder Heizung: Auch bis minus 20 Grad hat alles reibungslos funktioniert und wir haben nur mehr einige Feineinstellungen optimiert“, bilanziert Gregor Schwarz vom Rosenbauer Test-Team.

Für die Feuerwehren ist wichtig, dass man sich auch in Extremsituationen und bei extremen Bedingungen auf sein Fahrzeug verlassen kann. Mit der erfolgreichen Wintererprobung des RT hat man sichergestellt, dass man damit auch im Winter dynamisch und gleichzeitig möglichst sicher unterwegs ist. Denn der RT funktioniert nicht nur im Winter: Er funktioniert sogar ganz ausgezeichnet.