Aus Zwei mach Eins

Ein neuer AT für den Flughafen Linz

Über den Airport Linz wurden im letzten Jahr knapp eine halbe Million Passagiere und mehr als 50.000 Tonnen Fracht befördert. Damit ist er in puncto Personenverkehr der fünftgrößte und im Bereich Frachtbeförderung sogar der zweitgrößte Flughafen Österreichs.

Ab jetzt 5 x Rosenbauer

Als Flughafen dieser Kategorie benötigt er zwei leistungsstarke Flughafenlöschfahrzeuge – in Linz tun deshalb zwei Rosenbauer PANTHER ihren Dienst. Als Ersatz steht ein weiteres Flughafenlöschfahrzeug von Rosenbauer zur Verfügung, das 7.000 Liter Löschmittel fasst und ebenfalls den besonderen Anforderungen des Arbeitsumfeldes entspricht. Bislang gab es in der Flotte außerdem zwei Einsatzfahrzeuge, ein Tanklöschfahrzeug und ein 40 Jahre altes Rüstfahrzeug. Mit Ausnahme eines Kommandofahrzeugs stammten auch diese allesamt von Rosenbauer. Da beide PANTHER nun auch über eine Pulverlöschanlage verfügen, war das Tanklöschfahrzeug mit seinem 500 kg großen Pulverspeicher jedoch nicht mehr notwendig, um die besonderen Anforderungen der Flughafensicherung zu erfüllen.

AT ersetzt zwei Fahrzeuge: ein echter Allrounder

Im Zuge der Ersetzung des zwar noch immer voll funktionstüchtigen, aber nach 40 Jahren vor allem im Bereich Bedienergonomie nicht mehr zeitgemäßen Rüstfahrzeugs konnte durch den neuen Rosenbauer AT also gleich auch noch das alte Tanklöschfahrzeug ausgemustert werden. Das Fahrzeug auf Basis eines MAN TGM 18.340 glänzt also als perfekter Allrounder, der mühelos Lösch- wie auch Transportaufgaben meistert – im Kommunal-, wie auch im Flughafeneinsatz.

Hinzu kommt, dass der AT auch außerhalb des Flughafengeländes zum Einsatz kommen kann. Bei einem Einsatz z.B. auf der Zufahrtsstraße zum Flughafenareal wäre es für die Linzer Flughafenfeuerwehr nun problemlos möglich, die umliegenden Feuerwehren zu unterstützen.

Wichtiges Kaufargument: einfache Bedienung

Warum man sich am Flughafen Linz für Rosenbauer entschieden hat? Zum einen machte man in den vergangenen 60 Jahren gute Erfahrungen mit dem Hersteller, zum anderen gab aber vor allem die hervorragende Bedienbarkeit des AT den Ausschlag. Clemens Arzt, einer der Flugplatzbetriebsleiter in Linz und zudem Kommandant der Flughafenfeuerwehr, sieht hier einen großen Vorteil: „85% meiner Feuerwehrleute sind Freiwillige aus vielen verschiedenen Bezirken. Da der AT aber quasi ein Fahrzeug von der Stange ist, gibt es bei der Bedienung überhaupt keine Probleme.“

Arzt lobt aber auch den Service und die Vorteile, alle Komponenten für die Aufgaben des Brandschutzes – vom Fahrzeug bis zum Stiefel – von einem Anbieter zu beziehen. „Das geht schnell und alles funktioniert.“

Investition über 5 Jahre geplant

Auch wenn die Anschaffung des AT den Fuhrpark spürbar modernisiert und durch das Einsparen zweier älterer Fahrzeuge absolut sinnvoll ist, wurde nicht überhastet investiert. „Die Planung zog sich über mehr als 6 Jahre“, so Clemens Arzt. Da man beim Flughafen Linz bereits gute Erfahrungen mit der Beschaffung von Ausrüstung über die Bundesbeschaffungsgesellschaft gemacht hatte – das ist eine Plattform, über die Angebote für bestimmte Ausschreibungen eingereicht werden können –, wählte man auch im Falle des AT diesen Weg. „Das Verhältnis von Preis und Leistung stimmt dann einfach.“

Im September ging der Rosenbauer AT am Flughafen Linz in Betrieb, sorgt dort ab sofort für mehr Sicherheit und macht den Feuerwehrleuten das Leben leichter.