Presseaussendung, 3. September 2020

GLOROS T1

Der neue Rosenbauer Einsatzhandschuh für die technische Hilfeleistung

  • Ausgezeichneter Tragekomfort und Taktilität durch hochwertigen Materialmix und anatomisch optimierte Passform
  • Höchste Griffsicherheit durch spezielle Silikonbeschichtung mit Gitterstruktur auf der Handinnenfläche
  • Beste Schutzeigenschaften gegen mechanische Risiken sowie kurzzeitige Kontaktwärme bis 250 °C

Mit dem GLOROS T1 bringt Rosenbauer einen neuen Einsatzhandschuh für die technische Hilfeleistung auf den Markt. Der Nachfolger des RESCUE II wurde in allen wesentlichen Eigenschaften überarbeitet und verbessert, ist besonders angenehm zu tragen und bietet eine bislang unerreichte Taktilität und Ergonomie für einen Einsatzhandschuh mit hohem mechanischen Schutz. Das liegt zum einen an der anatomisch optimierten Schnittführung, zum anderen an neuen Materialien mit feinerem Gewebe, die beim GLOROS T1 verarbeitet werden: Mischgewebe aus Polyamid mit Elasthan für die Innenhand, Nylon mit Elasthan für die Rückhand, hochfester und gleichzeitig weicher KEVLAR®-Glasfaserverbund für das Innenfutter, der die Finger zur Gänze umhüllt und somit auch einen „Rundumschnittschutz“ bietet. Zudem sind im Bereich der Knöchel- und Fingergelenke elastische Neopreneinsätze und Bewegungsfalten eingearbeitet, die das Abbiegen der Finger erleichtern und mehr Beweglichkeit garantieren. Mit dem GLOROS T1 hat man daher auch beim Anpacken von kleineren Gegenständen wie Kugelschreibern oder Schlüsseln eine ausgezeichnete haptische Sensitivität, sprich mehr Gefühl beim Greifen und Halten. Das bestätigt auch die höchste erreichte Leistungsstufe (5) für die Fingerfertigkeit gemäß EN 420, der Norm für die allgemeinen Anforderungen an Schutzhandschuhe.

Höchste Griffsicherheit
Ein perfekter Griff ist das Um und Auf bei Einsatzhandschuhen für die technische Hilfeleistung. Deshalb wurde auf diesen Aspekt bei der Entwicklung des GLOROS T1 besonderes Augenmerk gelenkt und die Innenfläche des Handschuhs mit einer speziellen Silikonbeschichtung in neuartiger Gitterstruktur ausgeführt. Diese sorgt selbst auf glatten Oberflächen (z.B. Aluminiumleitern, Fensterscheiben von Fahrzeugen etc.), die im Einsatz oft nass oder mit ölhaltigen Substanzen verschmutzt sind und dadurch noch weniger Halt bieten, für eine Art Gecko-Effekt mit hoher Grifffestigkeit und Griffsicherheit. Nahezu die gesamte Handinnenfläche ist mit dieser erhabenen Beschichtung überzogen, nur bei den Abbiegefalten der Finger ist sie leicht unterbrochen, um gleichzeitig ein hohes Maß an Beweglichkeit zu gewährleisten.

Beste Schutzeigenschaften
Da es bei technischen Einsätzen und der Unfallrettung leicht zu Handverletzungen wie Abschürfungen oder Schnittverletzungen kommen kann, müssen Handschuhe, die bei der technischen Hilfeleistung getragen werden, einen Mindestschutz gegen diese Risiken bieten. In der EN 388:2016, der Norm für Schutzhandschuhe gegen mechanische Risiken, sind die entsprechenden Anforderungen, Prüfverfahren und Kennzeichnungspflichten definiert. Der GLOROS T1 erfüllt die höchsten Leistungsstufen bei der Abriebbeständigkeit und bei der Weiterreißfestigkeit, erreicht den zweithöchsten Wert bei der Durchstichfestigkeit und bietet mit Schutzstufe D auf einer Skala von A bis F einen hohen Schnittschutz. 

Die Prüfungen werden immer an Materialproben aus dem Innenhandbereich vorgenommen, weil hier die Handschuhe am höchsten beansprucht werden. Die erreichten Leistungsstufen sind am Produkt unter dem Norm-Piktogramm ersichtlich, wobei die Schnittfestigkeitsprüfung beim GLOROS T1 aufgrund der verarbeiteten Hochleistungsfasern nach EN ISO 13997 (daher die Kennzeichnung nach Buchstaben und nicht nach Ziffern) und nicht wie bei Handschuhen aus normalen Materialien nach dem so genannten Coupe-Test erfolgt ist.

Zum Schutz gegen das Eindringen von Glassplittern und Schmutz ins Innere des Handschuhs befindet sich am Handgelenk eine Stulpe mit Gummibandraffung. Darüber hinaus ist der GLOROS T1 nach EN 407 Kontaktwärme Level 2 geprüft, das heißt, er schützt für kurze Zeit bis 250 °C, wenn man heiße Oberflächen angreift. Sämtliche Leistungstests wurden beim GLOROS T1 nach 25 Wäschen und damit deutlich über der in der Norm geforderten Anzahl (5) durchgeführt.

Ausgiebige Trageversuche
Rosenbauer verlässt sich bei der Produktentwicklung nicht nur auf theoretische Vorgaben und Normerfüllung, sondern testet Neuentwicklungen immer in der Praxis, bevor sie auf den Markt gebracht werden. So war auch der GLOROS T1 längere Zeit bei freiwilligen, Berufs-, Betriebs- und Flughafenfeuerwehren im Einsatz und floss deren Feedback in die Produktgestaltung mit ein. 

Gereinigt werden kann der neue Einsatzhandschuh für die technische Hilfeleistung bei 40 °C sowohl mit der Hand als auch in der Waschmaschine. Erhältlich ist der GLOROS T1 ab September in den Größen 6 bis 13.

Apropos GLOROS
Mit dem GLOROS T1 führt Rosenbauer nicht nur ein neues Produkt sondern auch einen neuen Namen für seine Einsatzhandschuhe ein: Aus RESCUE II, dem bisherigen Schutzhandschuh für die technische Hilfeleistung, wird GLOROS T1, aus SAFE GRIP 3 in weiterer Folge GLOROS F, wobei T für Technical Rescue und F für Firefighting steht. Die Produktbezeichnung setzt sich aus den Begriffen GLOves und ROSenbauer zusammen und diese Nomenklatur wird künftig auf die gesamte Rosenbauer PSA übertragen. Beim HEROS (HElmets of ROSenbauer) kennt man sie schon lange, wie die Produktnamen von Rosenbauer Einsatzstiefeln und Schutzanzügen künftig lauten werden, sei an dieser Stelle noch nicht verraten, kann man sich jetzt aber vielleicht schon selber herleiten.

Zum neuen Rosenbauer Einsatzhandschuh GLOROS T1

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