Nachhaltigkeit

Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt

„Unsere Nachhaltigkeitsverantwortung nehmen wir im Sinne eines Familienkonzerns für eine langfristig erfolgreiche Zukunft aktiv wahr. Sie spiegelt sich in unserer sozialen Grundhaltung wider.“ (Auszug aus dem Leitbild)

Als Familienunternehmen legt Rosenbauer großen Wert auf Nachhaltigkeit. Dies gilt sowohl für die eigene Geschäftstätigkeit als auch für den Umgang mit Gesellschaft und Umwelt. Innovative Fahrzeuge sowie zuverlässige Ausrüstung für Feuerwehren sind der wichtigste Beitrag zur Gesellschaft. Mit den Produkten von Rosenbauer werden Brände auf der ganzen Welt gelöscht, Menschen gerettet und die Folgen von Elementarereignissen gemildert bzw. beseitigt. Dieser Verantwortung ist sich Rosenbauer bewusst und setzt daher auf eine langfristige, zukunftssichere und erfolgreiche Unternehmensentwicklung.

Vom Engineering eines Produktes über die Produktion bis hin zum After-Sales-Service werden nachhaltige Faktoren berücksichtigt. Mit der Vorstellung eines elektrisch angetriebenen Feuerwehrfahrzeugs im Herbst 2016 setzte Rosenbauer einen weiteren Meilenstein.

Rosenbauer verfolgt einen Code of Conduct, der für alle Mitarbeiter und Partner verbindliche Verhaltensregeln aufstellt. Diese beziehen sich nicht nur auf die Geschäftskontakte, sondern auch auf den Umgang mit allen Anspruchsgruppen und haben ihr Fundament im Wertekatalog der UN Menschenrechtscharta. Auch die CSR-Politik ist bewusst nach sozialen und ökologischen Gesichtspunkten ausgelegt.

Um sich der Auswirkungen auf Umwelt, Gesellschaft und Mitarbeiter bewusst zu werden, analysierte Rosenbauer 2016 seine gesamte Wertschöpfungskette. Die wesentlichsten Aspekte aus diesem Kreislauf wurden dabei auch sozial und ökologisch bewertet. Um der EU-Richtlinie und dem österreichischen Gesetz zur nichtfinanziellen Berichterstattung nachzukommen, etabliert Rosenbauer derzeit eine Nachhaltigkeitsberichterstattung. Für das Jahr 2016 wird dazu ein interner Bericht mit ersten Kennzahlen vorbereitet. Ab dem Jahr 2017 wird ein CSR-Bericht in Anlehnung an den GRI-Standard veröffentlicht. Damit informiert das Unternehmen alle Stakeholder transparent und offen über relevante Nachhaltigkeitsthemen. Ziel ist es, die Nachhaltigkeitskommunikation nach außen zu verstärken.

Verantwortung für die Mitarbeiter

Der Mitarbeiterstand zum Jahresultimo betrug 3.375 und stieg damit im Vergleich zum Vorjahr um 9 % (2015: 3.086), Leiharbeitskräfte (177) nicht eingerechnet.  Die Zunahme erfolgte vor allem aufgrund der Übernahme der G&S Brandschutztechnik mit rund 130 Mitarbeitern, der Integration der Rosenbauer Rovereto mit rund 30 Mitarbeitern sowie durch notwendige Erhöhungen der Personalressourcen an den deutschen und US-amerikanischen Produktionsstandorten.

Rosenbauer legt großen Wert auf eine langfristige Bindung seiner Mitarbeiter. Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit von 9,4 Jahren sowie die geringe Fluktuation belegen dies. Chancengleichheit für alle Mitarbeiter ist Rosenbauer ein wichtiges Anliegen. So halten immer mehr Frauen Einzug in die technischen Berufe des Unternehmens – besonders beim Nachwuchs.

Mitarbeiter, die sich bei freiwilligen Feuerwehren engagieren, sind bei Rosenbauer besonders willkommen. Denn sie leisten nicht nur einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag, sondern bringen viel Know-how ins Unternehmen ein. So entstehen Produkte und Fahrzeuge, die noch näher am Kunden sind und erprobte Qualität garantieren.

Aus- und Weiterbildung: Investition in die Mitarbeiter
Qualifizierte und motivierte Mitarbeiter sichern den nachhaltigen Erfolg des Unternehmens. Daher investiert Rosenbauer stark in die Weiterentwicklung von fachlichen Qualifikationen und persönlichen Skills. Arbeitern und Angestellten stehen dabei interne und externe Experten zur Seite, die maßgeschneiderte Aus- und Weiterbildungsprogramme anbieten.

Auch in den Nachwuchs investiert Rosenbauer kräftig: Im Rahmen der dualen Ausbildung wurden 2016 in Österreich, Deutschland, der Schweiz und Slowenien 139 junge Menschen ausgebildet.

Darüber hinaus bildet Rosenbauer Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen in Kooperation mit karitativen Organisationen aus. Ziel dabei ist es, die jungen Menschen so gut wie möglich in den Arbeitsalltag und in ein soziales Gefüge zu integrieren. In Leonding nahm Rosenbauer zwei anerkannte Flüchtlinge als Lehrlinge für Mechatronik bzw. Betriebslogistik auf.

In einem weiteren Projekt unterstützt Rosenbauer Schüler mit Migrationshintergrund. Im Berichtsjahr hat die erste START-Stipendiatin erfolgreich die Matura abgelegt. Zusätzlich erhalten die unterstützten Schüler die Möglichkeit, im Unternehmen Praktika zu absolvieren.

Familie, Freizeit und Beruf vereinbaren
Eine ausgewogene Work-Life-Balance ist ein weiterer wichtiger Faktor, der nicht nur zur Zufriedenheit der Mitarbeiter, sondern auch zum langfristigen Erfolg des Familienunternehmens beiträgt. Rosenbauer unterstützt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch flexible Teilzeitmodelle, Gleitzeitmöglichkeiten auch in der Produktion, umfangreiche Gesundheitsmaßnahmen und Ferienwochen für Kinder der Mitarbeiter, um nur einige zu nennen. Ein eigener Sportverein unterstützt die Fitness der Belegschaft, übernimmt die Kosten für die Teilnahme an Sportveranstaltungen und stärkt mit einer eigenen Sportbekleidung den Rosenbauer Teamgeist.

Rosenbauer freut sich jedes Jahr über zahlreichen Nachwuchs bei seinen Mitarbeitern und ermöglicht auch Männern, in Väterkarenz zu gehen und ihren Familien mehr Zeit zu widmen. Um den Wiedereinstieg in den Berufsalltag für Frauen und Männer noch einfacher zu gestalten, betreibt das Unternehmen in Kooperation mit den Firmen Silhouette und PEZ/Haas in Leonding eine eigene Krabbelstube. Die Einrichtung erfreut sich großer Beliebtheit, da die Eltern einen fixen Betreuungsplatz für ihre Kinder haben und so entsprechend den eigenen Vorstellungen aus der Karenz zurückkehren können.

All diese Bemühungen rund um die Familien blieben in der Öffentlichkeit nicht unbemerkt. 2016 erhielt Rosenbauer für sein Engagement den österreichischen Staatspreis „Unternehmen für Familien“ und den Landespreis „Felix Familia“.

Sicher bei der Arbeit
Bei der Ausgestaltung von Arbeitsplätzen und -abläufen haben Effizienz, Ergonomie und die Sicherheit der Mitarbeiter oberste Priorität. Wo immer Fertigungsbereiche neu ausgerichtet und modernisiert werden, wird auf kurze Wege, optimale Vorrichtungsunterstützung, ergonomische Materialbereitstellung, mobile Werkzeug- und Energieträger, Minimierung der Lärmentwicklung sowie entsprechende Sicherungssysteme für Arbeiten auf Fahrzeugdächern geachtet. Dabei arbeitet das Unternehmen eng mit den Präventivkräften wie Sicherheitsfachkräften, Arbeitsmedizinern, Arbeitspsychologen sowie Belegschafts- und Behördenvertretern zusammen.

Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit (SOS) an den Arbeitsplätzen sowie in Infrastrukturbereichen werden im Rahmen von internen SOS-Audits und speziellen Sicherheitsrundgängen regelmäßig überprüft und verbessert. Seit 2009 ist der Arbeitsschutz auch Teil des integrierten Managementsystems und nach OHSAS 18001 (Occupational Health and Safety Management System) zertifiziert.

Die Bewertung der physischen und psychischen Belastungen in den einzelnen Arbeitsprozessen erfolgt durch die Rosenbauer Arbeitssicherheitsorganisation. Diese besteht in Österrreich aus dem arbeitsmedizinischen Dienst sowie den Sicherheitsfachkräften, Sicherheitsvertrauenspersonen, Ersthelfern, Brandschutzbeauftragten und Belegschaftsvertretern. An anderen Konzernstandorten sind entsprechend den gesetzlichen Anforderungen ähnliche Arbeitsorganisationen installiert.

Arbeitsunfälle werden im Rahmen eines Meldesystems nach einheitlichen Vorgaben erfasst. Neben meldepflichtigen Arbeits- und Bagatellunfällen werden auch Beinaheunfälle registriert, dokumentiert, analysiert und Maßnahmen daraus abgeleitet. Als interne Messgröße werden die Ausfallstunden infolge von Arbeitsunfällen und Mitarbeiterzahlen herangezogen. 

Verantwortung für die Produkte

Eine intensive Auseinandersetzung mit den Anforderungen der Feuerwehren und eine kontinuierliche Forschungs- und Entwicklungstätigkeit machen Rosenbauer zum Innovations- und Technologieführer der Feuerwehrbranche. Möglich ist dies nur durch die Expertise langjähriger Mitarbeiter. Gleichzeitig sind in alle Entwicklungen Kunden und Anwender mit eingebunden. Die Sicherheit und Gesundheit der Feuerwehrleute steht dabei stets im Mittelpunkt. Durch hohe Innovationsbereitschaft schafft Rosenbauer Produkte am Stand der Technik und exakt nach den Bedürfnissen der Feuerwehren. Funktionales Design und das perfekte Zusammenspiel der Systeme zeichnen Rosenbauer Produkte besonders aus.

Das Thema Nachhaltigkeit zieht sich heute durch sämtliche Phasen im Lebenszyklus eines Feuerwehrproduktes. Im Einkauf wird auf umweltfreundliche Rohstoffe gesetzt, bei der Produktentwicklung auf leicht recyclierbare Materialien und einfache Servicierung, in der Produktion auf möglichst wenig Abfall und effizienten Ressourceneinsatz und im Einsatz auf absolute Zuverlässigkeit und Langlebigkeit.

Qualität hat Priorität
Bei allen unseren Produkten, bei Prozessen und in der Produktion steht Qualität an oberster Stelle. Denn Feuerwehrtechnik muss über viele Jahre einen sicheren Dienst leisten. Hinter der sprichwörtlichen Rosenbauer Qualität stehen erfahrene Fachkräfte – und ein integriertes Managementsystem (IMS), das folgende Regelwerke umfasst:

- Qualitätsmanagement nach ISO 9001:2008,
- Umweltmanagement nach ISO 14001:2004,
- Arbeits- und Gesundheitsschutzmanagement nach OHSAS 18001:2007,
- Energiemanagement nach ISO 50001:2011.

Das integrierte Managementsystem wird als Instrument zur kontinuierlichen Prozessoptimierung und zur Steuerung des Unternehmens eingesetzt. Alle für die betrieblichen Prozesse erforderlichen Regelungen und Dokumente stehen online zur Verfügung. Überprüft und weiterentwickelt wird das System durch regelmäßige interne und externe Audits (durch Quality Austria) sowie Kundenaudits.

Die konsequente Umsetzung der im IMS festgelegten Prozesse, Anweisungen und Vorgaben spiegelt sich nicht zuletzt in der Entwicklung der Qualitätskosten wider. Die Qualitätskennzahl für das Geschäftsjahr 2016 bezogen auf die Herstellkosten inklusive Fahrgestelle beträgt 1,6 %.

Weltweiter Kundendienst und Training
Um eine sichere und nachhaltige Anwendung der Rosenbauer Produkte zu ermöglichen, stehen umfassende Trainingsmöglichkeiten für Kunden zur Verfügung. Diese reichen von Bediener- und Techniktrainings an Fahrzeugen und Löschsystemen über spezielle Taktiktrainings bis hin zu simulierten Einsatzfahrten. So übernimmt Rosenbauer nicht nur für die Herstellung, sondern auch für die Anwendung seiner Produkte Verantwortung.

Ein weiterer Beitrag zur Nachhaltigkeit ist die Hochwertigkeit von Rosenbauer Produkten, die lange Einsatzzeiten erlaubt und wertvolle Ressourcen spart. Durch ein garantiertes Ersatzteilprogramm wird die Lebensdauer der Geräte und Fahrzeuge zusätzlich verlängert. Der Customer Service ist rund um die Uhr auf der ganzen Welt verfügbar.

Zur Nachhaltigkeit trägt auch das in den letzten Jahren forcierte Refurbishment bzw. die Generalüberholung von Feuerwehrfahrzeugen bei. Vor allem Hubrettungsgeräte werden komplett überarbeitet und wieder auf den Stand von Technik und Sicherheit gebracht. 

Verantwortung für die Umwelt

Auf Umweltschutz legt Rosenbauer in der gesamten Wertschöpfungskette großen Wert. Bereits zu Beginn des Engineering- und Innovationsprozesses erfolgt eine intensive Analyse von Materialien, deren Verarbeitung und Recyclingfähigkeit. Sicherheit, Ressourceneffizienz und Wirtschaftlichkeit werden gleichermaßen in der ersten Phase bedacht. In der Produktion gelten schließlich klare Umweltstandards. Regelmäßige Überprüfungen und Audits tragen ebenso zur Qualität wie auch zum Umweltschutz bei.

Effizientes Umweltmanagement wäre ohne die Einbindung der Mitarbeiter nicht möglich. Daher wird regelmäßig gemeinsam besprochen, wie Verbesserungen beim Umweltschutz eingeführt werden können. Neben einer Etablierung der Nachhaltigkeitskommunikation nach außen hin wird künftig die Bewusstseinsbildung zu diesen Themen auch bei den Mitarbeitern weiter verstärkt. Außerdem werden alle Produktionsmitarbeiter, die sicherheits- oder umweltrelevante Funktionen erfüllen, einmal jährlich in Sachen Umwelt, Energie, Qualität und Arbeitssicherheit geschult.

Besonderes Augenmerk liegt auf der Vermeidung von Abfällen, der Reduktion des Heiz- und Treibstoffverbrauches sowie der Substitution energieintensiver durch energiesparende Arbeitsmittel (z.B. E-Werkzeuge statt Druckluftgeräte). Generell ist die Umweltbelastung durch die Rosenbauer Produktion jedoch eher gering, da es sich überwiegend um Montagetätigkeiten des Maschinen- und Spezialfahrzeugbaus bzw. um Metall- und Kunststoffverarbeitung handelt.

Auch die Lieferanten werden zum Umweltschutz angehalten. Neben der laufenden Lieferantenbewertung liegt das Augenmerk dabei auf der Einsparung von Verpackungsmaterial und der Reduktion von Abfällen. Ein Beispiel dafür ist der Einsatz von wiederverwendbaren Transportgestellen anstatt Einwegkartonagen. Eine Vielzahl der Lieferanten, insbesondere im Bereich der Ausrüstung, verfügt wie Rosenbauer über ein zertifiziertes Umweltmanagement nach ISO 14001.

Effizienter Energieeinsatz
Als eines der ersten Unternehmen in Österreich mit zertifiziertem Energiemanagement nach ISO 50001:2011 verpflichtet sich Rosenbauer, seine Energiebilanz laufend zu optimieren. Dabei werden alle relevanten Abläufe, maschinellen Einrichtungen, Gebäude und Prozesse bewertet, nach Energieeffizienz gewichtet und Maßnahmen zur Effizienzsteigerung abgeleitet.

Um den Gesamtenergieverbrauch zu senken, nutzt Rosenbauer die Abwärme aus der Produktion zu Heizzwecken in den Lackierungen. Darüber hinaus werden diese Anlagen laufend modernisiert. Im Berichtsjahr wurde zum Beispiel die 35 Jahre alte Lackieranlage in Karlsruhe durch eine neue ersetzt. Diese wird nun aus dem Fernwärmenetz mit Energie versorgt und verbraucht keine fossilen Brennstoffe mehr. Außerdem wurde ein neuer Wärmetauscher installiert, über den rund 75 % der eingesetzten Energie zurückgewonnen werden kann.

Auch zur Beheizung von Werk II Leonding nutzt Rosenbauer seit einiger Zeit Fernwärme. Diese stammt allerdings nicht aus einem öffentlichen Netz, sondern kommt als Abwärme aus der voestalpine Linz. Pro Jahr werden dadurch rund 1.000 Tonnen CO2 gegenüber einer herkömmlichen Öl-/Gasheizung eingespart.

Eine effiziente Logistik mit Just-in-time-Versorgung der Produktion spart ebenfalls CO2. Und auch der Shuttledienst zwischen Werk I und II Leonding ist CO2-neutral unterwegs. Hier wird das erste Elektrofahrzeug im Rosenbauer Fuhrpark eingesetzt.

Eine weitere Energieeinsparung in der Produktion brachte die Ausstattung von Druckluft-Kompressoren mit verbrauchsgesteuerten Regelungen. Darüber hinaus werden neue Büros mit modernen Tageslicht- und Heizungssteuerungen ausgestattet und Gebäude im Zuge von Um- und Zubauten zusätzlich wärmegedämmt.

Mitarbeiter, die sich für die Umwelt engagieren, werden von Rosenbauer aktiv unterstützt. So wird die Teilnahme an autofreien Tagen mit kostenlosen Fahrradüberprüfungen und Lunchpakten belohnt. 2016 nahm Rosenbauer an der „Earth Hour“ teil und ermutigte die Mitarbeiter, auch im privaten Bereich die Lichter abzudrehen. Mit diesen Maßnahmen fördert das Unternehmen die Sensibilisierung für den Umweltschutz auch außerhalb der Arbeitsbereiche.

Wasserverbrauch und gefährliche Substanzen

Im Rahmen der Wesentlichkeitsanalyse der Rosenbauer Wertschöpfungskette kamen 2016 weitere wichtige Umweltschutzaspekte zum Vorschein. So ist der Wasserverbrauch der Rosenbauer Produkte ein wichtiger Faktor. Das Familienunternehmen bietet eine große Auswahl an Hoch- und Höchstdruckpumpen an. Damit ist ein effizienter Löscheinsatz mit weniger Wasser möglich. Außerdem wird der Wasserverbrauch in der Produktion, der beim Testen der Pumpen und Löschanlagen anfällt, durch Auffangbecken und Wiederverwendung reduziert.

In der Produktion von Fahrzeugen kommen viele Lacke zum Einsatz. Rosenbauer arbeitet daran, konzernweit ohne lösemittelhaltige und schwermetallhaltige Substanzen auszukommen. 

Concept Fire Truck
Mit der Vorstellung des ersten elektrisch angetriebenen Kommunalfahrzeugs hat Rosenbauer 2016 Geschichte geschrieben. Der Concept Fire Truck (CFT) ist nicht nur durch und durch an die Bedürfnisse der Feuerwehren in der Zukunft angepasst, sondern kann auch emissionsfrei in den Einsatz fahren. Und der CFT punktet mit weiteren Vorzügen: So lässt sich das Fahrgestell an der Einsatzstelle absenken, wodurch die Geräte „zum Bediener kommen“ und nicht umgekehrt. Der Mannschaftsraum ist nicht mehr von der Fahrerkabine getrennt, was zum einen die Kommunikation erleichtert und zum anderen den sicheren Transport von Verletzten ermöglicht. Mit dem CFT hat Rosenbauer eine Konzeptstudie gebaut, um die Zukunft zu gestalten. 

Verantwortung für die Gesellschaft

Rosenbauer ist sich als Hersteller von Feuerwehrtechnik seiner gesellschaftlichen Verantwortung bewusst. Seit 150 Jahren steht das Familienunternehmen im Dienst der Gesellschaft und ermöglicht es Einsatzkräften weltweit, effizient und sicher Leben zu retten.

Mit Produktionsstätten auf drei Kontinenten generiert Rosenbauer regionale Wertschöpfung rund um den Globus. Zusammenarbeit mit lokalen Lieferanten und Partnern sichert Arbeitsplätze in den jeweiligen Regionen. Ziel ist es, gemeinsam einen Mehrwert für das Unternehmen, die Stakeholder und die Region zu schaffen. Dies gelingt vor allem durch sichere Arbeitsplätze, Löhne, Investitionen, Einkäufe und Steuern, die die wirtschaftliche Entwicklung fördern.

Soziales Engagement ist für Rosenbauer selbstverständlich, allen voran im Feuerwehrwesen, beim Sport und in der Jugendausbildung. Dazu gehören immer wieder auch Produktspenden nach Elementarereignissen. 2016 wurden beispielsweise 240 Paar Handschuhe und 11 Paar Sicherheitsstiefel an Feuerwehren in Griechenland übergeben, Anfang 2017 ging eine Donation nach Nepal.

Unterstützung leistete Rosenbauer aber auch im Karlsruher Zoo: Als im Sommer 2016 plötzlich alle Sprinkler im Elefantengebäude ausfielen, half Rosenbauer kurzerhand mit neuen Düsen aus und verschaffte so den Tieren wieder Abkühlung.

Unterstützung für die Jugend
Ein weiteres Beispiel ist die Kooperation mit dem SOS-Kinderdorf. Zwei Patenschaften wurden im Kinderdorf Altmünster, Oberösterreich, übernommen. 23 junge Menschen werden dadurch auf ihrem Weg in ein gesellschaftlich und beruflich erfolgreiches Leben gefördert. Außerdem freute sich Rosenbauer wie jedes Jahr zu Weihnachten über zwei wunderschöne Christbäume, geschmückt mit Bastelarbeiten der Kinder von St. Isidor. Im Gegenzug erging eine Spende an die Caritas.

Rosenbauer UK unterstützte bei einem Charity-Event in Huddersfield, West Yorkshire, eine gemeinnützige Stiftung, die es sich zur Aufgabe gesetzt hat, die Lebensqualität junger bedürftiger Menschen zu verbessern.