12. Februar 2020

Presseaussendung

Vorläufige Ergebnisse 2019

Rosenbauer Konzern setzt 2019 Wachstumskurs wie geplant fort

  • Konzernumsatz steigt um 7,6% auf 978,9 Mio €
  • Ergebnis entspricht mit 50,2 Mio € den Erwartungen
  • Auftragseingang trotz schwächerer Konjunktur wieder auf Niveau des Rekordjahres 2018
KONZERNKENNZAHLEN 20182019 vorläufig
UmsatzerlöseMio €909,4978,9
EBITMio €48,850,2
EBTMio €43,844,0
AuftragseingangMio €1.107,71.073,0
Auftragsbestand zum 31. DezemberMio €1.052,31.149,5

 

Der Rosenbauer Konzern hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019 seinen Wachstumskurs wie geplant fortgesetzt und den Umsatz um 7,6% auf 978,9 Mio € (2018: 909,4 Mio €) erhöht. Dabei lagen die letzten drei Monate des Jahres mit zusammen 364,4 Mio € Umsatz über der entsprechenden Vorjahresperiode (Q4 2018: 345,9 Mio €), die bisher das historisch stärkste Einzelquartal darstellte. Die Aufwendungen für Personal und Material sind mit der höheren Betriebsleistung gestiegen, das Ergebnis ist jedoch insbesondere durch verzögerte Auslieferungen und Wechselkursdifferenzen belastet. Mit einem EBIT von 50,2 Mio € (2018: 48,8 Mio €) war die Profitabilität besser als 2018 und entsprach den Erwartungen. Die EBIT-Marge belief sich zum Jahresende auf 5,1%.

Die globale Feuerwehrbranche hat 2019 der schwächelnden Weltwirtschaft getrotzt und eine robuste Entwicklung gezeigt. Vor diesem Hintergrund hat Rosenbauer sein Geschäftsvolumen ausgeweitet. Insbesondere Zentral- und Osteuropa sowie Nordamerika verzeichneten deutlich höhere Auslieferungen. Das Asien-Geschäft war hingegen rückläufig, wobei der größte Einzelmarkt China stagnierte.

Das Finanzergebnis zeigte sich gegenüber dem Vorjahr deutlich negativer, was vor allem auf einen gestiegenen Finanzierungsbedarf sowie die Erstanwendung des IFRS 16-Standards und der damit einhergehenden, erstmaligen Erfassung von Zinsen aus Leasinggeschäften zurückzuführen ist. Folglich betrug das Ergebnis vor Ertragssteuern (EBT) 44,0 Mio € (2018: 43,8 Mio €).

Auftragslage
Im abgelaufenen Jahr verzeichnete der Rosenbauer Konzern mit 1.073,0 Mio € (2018: 1.107,7 Mio €) einen Auftragseingang auf dem Niveau des Rekordjahres 2018. Zugelegt haben dabei die Bestellungen in der Area NISA (Nordeuropa, Iberien, Südamerika, Afrika) und in der Area APAC (Asien, Pazifik, Australien, China), die Vertriebsregionen NOMA (Nord- und Mittelamerika) und MENA (Mittlerer Osten und Nordafrika) waren rückläufig. So konnten etwa insgesamt 14 Hubrettungsfahrzeuge nach Australien, namentlich die Queensland Fire and Emergency Services, das Tasmania Fire Service und das Australian Capital Territory, verkauft werden.

Der Auftragsbestand lag mit 1.149,5 Mio € zum 31. Dezember 2019 um 9,2% über dem Vorjahreswert (2018: 1.052,3 Mio €). Mit diesem massiven Orderbuch verfügen die Produktionsstätten des Rosenbauer Konzerns in den kommenden Monaten über eine ausgezeichnete Auslastung. 

Basierend darauf erwartet der Vorstand für 2020 ein weiterhin stabiles Wachstum des Konzernumsatzes, eine Reduktion der Nettoverschuldung und eine weitere Verbesserung der Profitabilität.

Die angeführten Zahlen beruhen auf einer Vorschaurechnung nach IFRS. Die endgültigen Zahlen des Jahres 2019 werden am 3. April 2020 veröffentlicht.
 

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