23. März 2021

Presseaussendung

Rosenbauer beliefert rumänische Zivilschutzorganisation mit Hubrettungsfahrzeugen des Typs B45

  • Neue Hightech-Geräte zur Stärkung der Schlagkraft der nationalen Berufsfeuerwehren
  • Rahmenvertrag über die Lieferung von bis zu 100 Fahrzeugen mit Erstabruf von 18 Stück
  • Erfolgreiches Engagement im Rahmen der Rosenbauer Wachstumsstrategie in den Mittel- und osteuropäischen Ländern

Rosenbauer hat mit der rumänischen Zivilschutzorganisation IGSU (Inspectoratul General pentru Situaţii de Urgenţă) einen Rahmenvertrag über die Lieferung von Hubrettungsbühnen geschlossen. Der Vertrag läuft über vier Jahre, umfasst bis zu 100 Fahrzeuge und sieht die Lieferung von 18 Einheiten im heurigen Jahr vor. Die IGSU verteilt die Hubrettungsgeräte anschließend an die Berufsfeuerwehren im ganzen Land. „Wir freuen uns, die rumänischen Feuerwehren mit modernster Technik ausstatten zu dürfen und sehen darin eine Bestätigung unseres verstärkten Engagements in den osteuropäischen Ländern“, sagt Kurt Wandaller, Area Manager CEEU bei Rosenbauer. „Die Einsatzkräfte bekommen mit der B45 ein Arbeitsgerät an die Hand, das ihre Leistungsfähigkeit deutlich erhöhen wird.“

Großer Aktionsradius
Mit der Hubrettungsbühne B45 wird eine Arbeitshöhe von 45 m und damit mindestens das 15. Stockwerk eines Hochhauses erreicht. Eine hydraulische Waagrecht-Senkrecht-Abstützung sorgt für sicheren Stand in jeder Einsatzsituation, wobei die Stützen innerhalb der Stützbreite von 6,3 m stufenlos bewegt werden können. Der Hubrettungssatz besteht aus einem neu entwickelten, performance-optimierten Teleskop mit vierteiligem Hauptarm und zweiteiligem Korbarm. Diese Kombination garantiert größtmögliche Bewegungsfreiheit und bietet aufgrund des zweiten Korbarms eine nochmals gesteigerte Flexibilität. So können selbst schwer zugängliche Einsatzstellen erreicht werden. Hochfeste Stähle bringen die erforderliche Festigkeit und Robustheit in das Teleskop. Zur Sicherheit sind wie bei allen Rosenbauer Hubrettungsbühnen zwei Aufrichtezylinder verbaut, auch wenn dies nach den Vorgaben der Baunorm EN1777 nicht verlangt wird.

Durchgängige Wasserführung
Ausgestattet ist die B45 mit einem 500 kg-Arbeits-/Rettungskorb mit in die Korbstruktur integrierter Wasserführung, fix angebautem Wasserwerfer und einer Kamera auf der Korbreling. Mit einer Wassereinspeisung im Heck, einer spezielle Drehdurchführung durch das Drehgestell und einer entlang des Teleskops verlegten Wasserhochführung (Telescopic Waterway System) ist sie nach Anschluss an ein Tanklöschfahrzeug oder an einen Hydranten sofort für einen Löschangriff bereit. Korb und Einsatzstelle werden mit LED-Scheinwerfern bzw. -strahlern ausgeleuchtet, die Kamera dient sowohl zur Lageerkundung als auch zur Anzeige des Löscherfolges. Zum Zubehör des 5-Mann-Rettungskorb gehört unter anderem eine Krankentragenlagerung für die Personenrettung (300 kg) und eine Taucherleiter, die in die Halterung der Multifunktionssäule eingesetzt werden kann. Außerdem ist der Korb um 60 ° nach links und rechts schwenkbar, wodurch eine sehr präzise Positionierung vor dem Einsatzobjekt ermöglicht wird.

Das HLM-Podium, wie es auch bei Rosenbauer Drehleitern verbaut wird, sorgt mit der indirekten Aufstiegs- und Deckflächenbeleuchtung sowie der starken Umfeldbeleuchtung in LED-Technologie für hohe Sicherheit auf dem Gerät. Die Geräteräume sind ebenfalls LED-beleuchtet und befinden sich hinter dem Fahrerhaus (1) sowie unter dem Podium (4) zwischen den Achsen. Aufgebaut sind die Fahrzeuge auf Volvo FMX 6x2 mit 500 PS (368 kW) starken Euro-6-Motoren.

Starke Partner
Rosenbauer betreut die rumänische Zivilschutzorganisation IGSU zusammen mit Partner Deltalift, der die Übergabe der Fahrzeuge vor Ort an die Feuerwehren organisieren und das Training der Einsatzkräfte auf den neuen Geräten durchführen wird. Insgesamt gibt es in Rumänien rund 32.900 Mitglieder in den Berufs- und weitere rund 137.000 Mitglieder bei den freiwilligen Feuerwehren1). Die Zivilschutzorganisation IGSU koordiniert alle Organisationen, die in der Gefahrenabwehr und im Notfallmanagement tätig sind, und betreibt dafür 42 operative Zentren in ganzen Land. Im Vorjahr verzeichnete sie insgesamt 525.916 Einsätze, wovon die Berufsfeuerwehr mit Abstand die meisten absolviert hat (520.866). Der Großteil der Einsätze entfiel mit rund 80 % auf das Rettungs- und Ambulanzwesen, während Einsätze zur Brandbekämpfung und zur technischen Hilfeleistung (vom Hochwassereinsatz bis zur Personenbergung aus steckengebliebenen Aufzügen) jeweils etwas mehr als sechs Prozent ausmachten2). Die neuen Hubrettungsgeräte werden sehr vielseitig zum Einsatz kommen: zur Menschenrettung, zur Bandbekämpfung und bei technischen Arbeiten.

1) Quelle: CTIF, Länderporträt 2008
2) Quelle: IGSU, Feuerwehrstatistik 2020

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