9. April 2021

Presseaussendung

Nachhaltigkeitsbericht 2020

  • Fluktuationsrate weiter gesunken und belegt, dass Rosenbauer als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen wird
  • Erstmalige Offenlegung von klimarelevanten Chancen und Risiken
  • Umfassendes Nachhaltigkeitsprogramm für die nächsten Jahre vorgestellt
Auszug der wichtigsten nicht-finanziellen Kennzahlen
(konzernweit)
20192020
Mitarbeiter gesamt3.8283.984
Frauenanteil in %12,412,7
Fluktuation in %12,89,8
Aus- und Weiterbildungsstunden pro Mitarbeiter7,85,5
Arbeitsunfälle pro 1 Mio Arbeitsstunden63,264,6
Energieverbrauch pro produktiver Stunde in kWh19,319,0
Abfallaufkommen pro produktiver Stunde in kg11,2
Wasserverbrauch pro produktiver Stunde in l25,825,5
CO2-Emissionen gesamt in t CO2-eq15.95114.003

 

Mit der Veröffentlichung des vierten Nachhaltigkeitsberichts erweitert Rosenbauer auch in diesem Jahr seine Finanzberichterstattung um Angaben zu wesentlichen nicht-finanziellen Aspekten seiner Geschäftstätigkeit. Der Bericht wurde in Übereinstimmung mit den GRI-Standards Option „Kern“ erstellt und gibt einen ganzheitlichen Überblick über das nachhaltige Engagement des Konzerns im Jahr 2020. In Bezug auf das Risikomanagement hat Rosenbauer die Berichtserstattung erstmals um die umfassende Offenlegung von klimarelevanten Chancen und Risiken erweitert. Als Grundlage dazu dienten die Empfehlungen der Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD).

Nachhaltiges Wirtschaften unter Berücksichtigung eines ganzheitlichen Ansatzes sieht Rosenbauer als integralen Bestandteil der Unternehmensstrategie. So findet sich im Bericht auch das Nachhaltigkeitsprogramm mit den Zielsetzungen für die nächsten Jahre.

Die wichtigsten nicht-finanziellen Kennzahlen im Überblick
Bei Rosenbauer arbeiten weltweit 3.984 Mitarbeiter. 60,8 % davon arbeiten in produzierenden Bereichen wie zum Beispiel der Fahrzeugmontage oder Reparatur, 39,2 % sind in Verwaltung, Entwicklung und Vertrieb tätig. 2020 betrug die Fluktuation konzernweit 9,8 % und 13,7 % der Mitarbeiter traten 2020 in das Unternehmen ein.

Der Frauenanteil im Konzern betrug in der Berichtsperiode 12,7 %. Damit ist er im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen. Rosenbauer setzt bereits jetzt unterschiedliche Maßnahmen, um diesen Anteil in den kommenden Jahren noch weiter zu steigern. Arbeitssicherheit und Unfallvermeidung nehmen bei Rosenbauer einen wichtigen Stellenwert ein. Mehr als zwei Drittel der Mitarbeiter arbeiten weltweit an Standorten mit zertifiziertem Arbeitsschutzmanagement. Vor allem durch Schulungen und Sicherheitskampagnen wird das Bewusstsein für Vorfälle geschärft. Aufgrund einer verbesserten Aufzeichnung leichter Unfälle an mehreren Standorten hat sich die Kennzahl der Arbeitsunfälle pro 1 Mio Arbeitsstunden mit 64,6 leicht erhöht.

Der Energiebedarf des Rosenbauer Konzerns konnte 2020 mit 62.980 MWh (19 kWh pro produktiver Stunde) im Vergleich zum Vorjahr um fast 7% gesenkt werden. Rund die Hälfte der Gesamtenergie fiel dabei für Heizung und Prozesse an. Der Anteil an Grünstrom wurde auf 65,9 % erhöht. Das Abfallaufkommen betrug rund 3.917 Tonnen (1,2 kg pro produktiver Stunde), wovon 88% rezyklierbar waren.

Verbesserung der Umweltauswirkungen der Produkte
Auch in Bezug auf die Umweltauswirkungen der Produkte kann Rosenbauer eine positive Entwicklung verzeichnen. So wurde 2020 mit dem RT (Revolutionary Technology) das modernste Einsatzfahrzeug der Welt mit einem voll elektrischen Antrieb präsentiert. Das gesamte Fahrzeug- und Aufbaukonzept wurde neu gedacht und geht auf die zukünftigen Bedürfnisse der Feuerwehren ein. Bei der Fertigung von Löschmitteltanks für Feuerwehrfahrzeuge wurde bisher auf Stahl oder glasfaserverstärkten Kunststoff (GFK) zurückgegriffen. Durch eine finale Umstellung werden nun alle Wassertanks aus PP (Polypropylen) gefertigt. Diese können nach langer Einsatzzeit wieder in den Materialkreislauf zurückgeführt werden. Rosenbauer verbessert dadurch einerseits die Umweltbilanz der Produkte und andererseits wird ein wichtiger Beitrag zur Gesundheit der Mitarbeiter am Arbeitsplatz geleistet.

Ausblick auf die nächsten Jahre
Aufbauend auf seinen Pioniergeist und seine Verantwortung gegenüber Umwelt und Gesellschaft verfolgt Rosenbauer auch in den nächsten Jahren eine langfristige und verantwortungsvolle Unternehmensentwicklung. Die Integration von Nachhaltigkeitsaspekten in alle Kernprozesse des Konzerns und ein regelmäßiger Austausch mit den Stakeholdern stellen dabei wesentliche Punkte dar.

2021 plant Rosenbauer erstmalig beim Carbon Disclosure Projekt zu berichten, eine umfassende Klimastrategie auf Basis der Vorgaben der Science Based Targets Initiative (SBTI) zu erarbeiten und eine Erstzertifizierung des Anti-Korruptions-Managementsystems nach ISO 37001 durchzuführen.

Alle Kennzahlen und die Nachhaltigkeitsstrategie von Rosenbauer finden Sie auf der Microsite des Nachhaltigkeitsbericht 2020.

Zu dieser Presseinformation steht folgendes Mediamaterial für Sie zur Verfügung:
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