Nachhaltigkeit

Wir übernehmen Verantwortung

Mit den Produkten von Rosenbauer werden auf der ganzen Welt Brände gelöscht, Menschen gerettet und die Folgen von Elementarereignissen gemildert bzw. beseitigt. Der Verantwortung, die damit einhergeht, ist sich Rosenbauer bewusst und setzt daher auf eine langfristige, zukunftssichere Unternehmensentwicklung.
Der Konzern wird in der sechsten Generation von einem Mitglied der Familie geführt. Eine stabile Entwicklung sowie verantwortungsvolles, nachhaltiges Handeln gehören zu den obersten Prioritäten der Unternehmenspolitik. Dies drückt sich vor allem in der sozialen Grundhaltung, der Wertschätzung gegenüber Mitarbeitern, der Zusammenarbeit mit regionalen Partnern und dem achtsamen Umgang mit der Umwelt aus.
Mit 5. April 2019 hat Rosenbauer seinen zweiten Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. Damit werden die Bemühungen des Unternehmens rund um dieses Thema gebündelt an alle Stakeholder kommuniziert.

Wertschöpfungskette und wesentliche Themen
Als Hersteller von Feuerwehrtechnik in der Spezial- bzw. Maschinenbaubranche hat Rosenbauer eine sehr weitreichende Wertschöpfung. Diese beginnt bei den Lieferanten der Hauptrohstoffe Stahl und Aluminium und reicht von der Produktion im Haus über die Anwendung der Produkte bei Feuerwehreinsätzen bis zur Wiederverwertung von verwendeten Materialien.

Im Verlauf der Wertschöpfungskette hat Rosenbauer zahlreiche Themen identifiziert, bei denen soziale und ökologische Auswirkungen entstehen. Die Aspekte mit dem größten Einfluss auf sowie Relevanz für Stakeholder wurden in einer Wesentlichkeitsmatrix festgehalten. Nach ihrer erstmaligen Veröffentlichung im letzten Nachhaltigkeitsbericht wurden diese Themen in der Berichtsperiode noch einmal zusammengefasst und anschließend im Stakeholder-Dialog gewichtet. Die wesentlichen Themen wurden in die Handlungsfelder Corporate Governance & Compliance, Mitarbeiter, Produkte & Gesellschaft sowie Umwelt & Ressourcen gegliedert.

Nachhaltigkeitsstrategie
Der Rosenbauer Konzern ist in der Basis seines unternehmerischen Handelns nachhaltig ausgerichtet. Kurzfristiges Denken in Quartalsergebnissen gehört nicht zur Grundhaltung der Unternehmensführung, vielmehr sollen langfristig orientierte Managemententscheidungen die nachhaltig positive Entwicklung des Konzerns sicherstellen. Die Identifizierung, Analyse und Darstellung der Wertschöpfungskette sowie die Festlegung der wesentlichen Themen anhand der sozialen und ökologischen Einflüsse des Unternehmens bildeten die Grundlage für die Erarbeitung einer Nachhaltigkeitsstrategie.

Compliance
Wir haben „zero tolerance“ gegenüber Compliance- und Business-Ethik-Verstößen.

Mitarbeiter
Wir sind ein Top-Arbeitgeber mit sicheren Arbeitsplatzen für gesunde und motivierte Mitarbeiter.

Produkte und Gesellschaft
Rosenbauer will als Technologieführer mit zukunftsorientierten Materialien sichere, ergonomische und langlebige Produkte erzeugen, die dem Kunden als effiziente, flexible und ökonomische Werkzeuge zum Schutz von Leben und Infrastruktur dienen.

Umwelt und Ressourcen
Wir lernen von den Besten und vereinheitlichen Strukturen und Umweltmanagement im Konzern. Rosenbauer wird Energie, aber auch Wasser, Abfall und Transport sparsam und effizient nutzen.

 

Nachhaltige Ziele

In den vier Handlungsfeldern wurden gemeinsam mit den operativ verantwortlichen Mitarbeitern Ziele definiert und Maßnahmen festgelegt. Dazugehörige Kennzahlen garantieren die Messbarkeit und die Fortschritte bei der Erreichung der jeweiligen Ziele.

Grünstrom

Um einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, hat Rosenbauer sich zwei Ziele hinsichtlich Grünstrom gesetzt: Bis 2021 soll der Grünstromanteil am gesamten Stromverbrauch im Konzern 75 % betragen. Des Weiteren soll an den Rosenbauer Standorten bis 2021 Grünstrom in einem Ausmaß von 5 % des Gesamtbedarfs erzeugt werden.

Mitarbeiterzufriedenheit

Die Sicherheit der Mitarbeiter ist eines der wesentlichsten Themen von Rosenbauer. Aus diesem Grund wurde 2018 das Ziel definiert, die Arbeitsunfälle bis 2023 auf 30 pro einer Million Arbeitsstunden zu reduzieren. Um die Diversität zu fördern, soll die Anzahl der Frauen im Unternehmen um 25 % bis 2023 gesteigert werden (Ausgangswert 2018).

Visionäre Produkte

Die Produkte von Rosenbauer sollen weiterhin zukunftsweisend gestaltet werden. Diesbezüglich wurden im vergangenen Jahr drei Ziele definiert: Ab 2021 will Rosenbauer mit dem Verkauf eines Feuerwehrfahrzeugs starten, das einen alternativen Antrieb hat und gleichzeitig den Ansprüchen einer modernen Feuerwehr uneingeschränkt gerecht wird. Weitere Trainingssimulatoren werden bereits entwickelt. Deren Verkauf soll jährlich gesteigert werden, um die Sicherheit und Effizienz der Einsatzkräfte zu erhöhen und die Umweltauswirkungen von Feuerwehrtrainings deutlich zu reduzieren. Darüber hinaus werden in der Helmproduktion ab 2019 jährlich 100.000 m² Plastikfolie durch den Umstieg auf Umlaufverpackungen eingespart.

...für die Mitarbeiter

Als kundenorientiertes, innovationsstarkes Unternehmen hängt der Unternehmenserfolg von Rosenbauer stark vom Engagement und der Kompetenz der Mitarbeiter sowie deren Bereitschaft ab, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln. Deshalb investiert Rosenbauer in seine Mitarbeiter und bietet ihnen ein Arbeitsumfeld, das von Wertschätzung und Unterstützung geprägt ist.
Als weltweit tätiger Arbeitgeber hat Rosenbauer 3.621 Mitarbeiter, 11,9 % davon sind Frauen. Rosenbauer unterteilt seine Mitarbeiter in Arbeiter und Angestellte: 62,4 % sind Arbeiter, die hauptsächlich in der Produktion, Montage und in der Reparatur tätig sind. 37,6 % sind Angestellte, die in Verwaltung, Entwicklung und im Vertrieb tätig sind. Der Anteil an weiblichen Arbeitern beträgt 4,0 %, bei den Angestellten liegt der Frauenanteil bei 25,1 %.

 

Mitarbeiter nach GeschlechtAlle MitarbeiterArbeiterAngestellte
Frauen11,9%4324,0%9025,1%342
Männer88,1%3.17996,0%2.16374,9%1.061

 

Benefits und Work-Life-Balance für Mitarbeiter
Es ist der Anspruch von Rosenbauer, als attraktiver Arbeitgeber seinen Mitarbeitern unterschiedliche Benefits anzubieten. Besonders wird dabei auf das Wohlbefinden und die Zufriedenheit der Beschäftigten geachtet. Durch die Unterstützung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf soll Überlastungen vorgebeugt und die Zufriedenheit erhöht werden. Konzernweit sind 4,7 % der Mitarbeiter in einem Teilzeitverhältnis tätig. Grundsätzlich unterstützt Rosenbauer flexible Arbeitszeiten und bietet neben Teilzeitmöglichkeiten auch Gleitzeitmodelle, teilweise sogar in der Produktion. Um den Wiedereinstieg in den Berufsalltag einfacher zu gestalten, betreibt Rosenbauer in Kooperation mit den Unternehmen Silhouette und PEZ/Haas in Leonding eine eigene Krabbelstube. Diese Einrichtung erfreut sich großer Beliebtheit, da die Eltern über einen fixen Betreuungsplatz für ihre Kinder verfügen und so entsprechend den eigenen Vorstellungen aus der Karenz zurückkehren können.

 

Diversität und Chancengleichheit
Rosenbauer ist davon überzeugt, dass eine respektvolle und offene Unternehmenskultur die Vielfalt fördert und weiterentwickelt. Deshalb setzt sich das Unternehmen für ein Arbeitsumfeld ein, das frei von Vorurteilen und Diskriminierung jeglicher Art ist. Mitarbeiter werden unabhängig von Geschlecht, Alter, sexueller Orientierung und Identität, Rasse, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung gleichermaßen wertschätzend und tolerant behandelt. Um diese Haltung auch nach außen hin deutlich zu machen, hat das Unternehmen 2017 die „Charta der Vielfalt“ unterzeichnet, eine Dialogplattform zur Förderung der Vielfalt in Unternehmen.

 

Ausbildungskonzept
Rosenbauer engagiert sich in der Ausbildung junger Menschen und bildet in über zehn verschiedenen Berufen aus: Das Spektrum reicht vom klassischen Büro- und Industriekaufmann bis zum Metalltechniker oder Mechatroniker mit speziellen Zusatzqualifikationen. Damit sichert sich Rosenbauer schon früh einen Teil seiner zukünftigen Fachkräfte. 2018 standen insgesamt 141 Jugendliche in Österreich, Deutschland, Slowenien, Italien und der Schweiz in einem Ausbildungsverhältnis, rund 70 % erlernten gewerblich-technische, 30 % kaufmännisch-administrative Berufe. Rosenbauer übernimmt die gewerblich-technisch ausgebildeten Lehrlinge jedes Jahr nahezu gänzlich.

 

Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
Rosenbauer legt sowohl in der Produktion als auch in der Administration größten Wert darauf, seinen Mitarbeitern ein Arbeitsumfeld zu bieten, in dem sie bei der Ausübung ihrer Tätigkeiten vor Risiken und Gefahren geschützt sind. Darüber hinaus sollen die Mitarbeiter dabei unterstützt werden, ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden zu erhalten und zu fördern.
Arbeitssicherheit ist bei Rosenbauer organisatorisch und prozessual fest verankert: Die österreichischen (Leonding, Neidling) und deutschen (Karlsruhe, Luckenwalde) Standorte sowie der slowenische Standort (Radgona) sind nach ISO 45001 zertifiziert. An sämtlichen anderen Produktionsstandorten sind ebenso Sicherheitsteams vorhanden.

Unfälle GesamtAusfall bis zu 3 TagenAusfall über 3 TageRate der AusfallstundenJe 1 Mio Ausfallstunden
Konzern221137840,3%54,6

 

Prävention im Vordergrund
Viele Maßnahmen, die im Bereich Arbeitssicherheit ergriffen werden, zielen auf Prävention und eine konsequente Senkung der Unfallzahlen ab. Zum einen wird das Bewusstsein der Mitarbeiter für potenzielle Gefahren geschärft, zum anderen werden mögliche Gefahrenquellen von vorneherein identifiziert und ausgeschaltet. Zusätzlich wurde auch die Prämie für Ideen zur Unfallvermeidung deutlich erhöht. 2018 wurden alleine in Leonding 70 davon eingereicht. Die Mitarbeiter werden vor Aufnahme ihrer Tätigkeit – und danach in regelmäßigen Abständen – durch eine Begehung der Arbeitsstätte, eine Unterweisung und Schulungen zu Sicherheitsrisiken und Gefährdungspotenzialen informiert und sensibilisiert.

Durchschnittliche Krankenstandstage pro MitarbeiterTage
Gesamt10,5
Frauen9,3
Männer10,6
Arbeiter12,3
Angestellte7,4

 

...für Produkte und Gesellschaft

Die Produkte von Rosenbauer dienen den Feuerwehren zur Rettung von Menschen, Beseitigung von Katastrophenschäden und Erhaltung von Sachwerten. Damit leisten sie einen erheblichen Beitrag für die Gesellschaft. Rosenbauer berücksichtigt bereits von der Entwicklung eines Produktes wie auch über die Produktion hinweg bis hin zum After-Sales-Service nachhaltige Faktoren.

 

Technologie & Innovation

Rosenbauer beobachtet die Zukunftsthemen der Feuerwehren intensiv und kontinuierlich und entwickelt daraus innovative Produktlösungen. Die Rosenbauer Produkte zeichnen sich besonders durch funktionales Design und das perfekte Zusammenspiel der einzelnen Komponenten aus. Die Stellung als Innovations- und Technologieführer der Feuerwehrbranche ist nur möglich durch die intensive Auseinandersetzung mit den zukünftigen Anforderungen an die Feuerwehren, die Expertise langjähriger Mitarbeiter und eine kontinuierliche Forschungs- und Entwicklungstätigkeit. Gleichzeitig sind in viele Entwicklungen Kunden und Anwender miteingebunden.

Einen sehr wichtigen Beitrag zur Innovationsstärke des Unternehmens leisten auch die Mitarbeiter, die in freiwilligen Feuerwehren engagiert sind und ihre Erfahrungen aus der Einsatzpraxis in die Produktentwicklung einbringen. Rosenbauer gibt den Mitarbeitern die Möglichkeit, am Innovationsprozess teilzunehmen. Zur Nutzung von Expertenwissen arbeitet das Unternehmen mit Bildungsinstitutionen sowie Kompetenzzentren zusammen und beteiligt sich aktiv an nationalen und internationalen Forschungsprogrammen.

 

Verbesserung der Umweltauswirkungen der Produkte
Darüber hinaus berücksichtigt Rosenbauer bei seinen Produkten Nachhaltigkeitsaspekte über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg: So werden bereits bei der Designgebung allfällige Umweltauswirkungen miteinbezogen, die Produktion achtet auf die größtmögliche Vermeidung von Abfall und einen effizienten Ressourceneinsatz. Absolute Zuverlässigkeit und Langlebigkeit im Einsatz ist das Ziel aller gebündelten Maßnahmen. So etwa bestehen die Aufbauten von Rosenbauer Feuerwehrfahrzeugen großteils aus Aluminium, da dieser Werkstoff deutlich leichter und weniger korrosionsanfällig ist als Stahl. Die Bauweise des AT erlaubt die größtmögliche Ausnutzung des Aufbaus, höhere Nutzlasten gegenüber Fahrzeugen mit Stahlaufbauten und hat einen positiven Einfluss auf das Fahrverhalten. Sie macht das kommunale Flaggschiff AT am Ende des Nutzungszyklus einfach rezyklierbar.

 

Simulatoren

Hinsichtlich Simulatoren hat sich Rosenbauer ein neues Ziel gesetzt. Um das Training für Einsatzkräfte zu erleichtern und sicherzustellen, dass diese auf ungewöhnliche Situationen im Ernstfall vorbereitet sind, bietet das Unternehmen bereits seit einiger Zeit einen PANTHER-Simulator sowie einen Simulator für Einsatzfahrten an. Im Jahr 2019 soll der Verkauf noch gesteigert werden. Zusätzlich werden in den nächsten Jahren weitere Simulatoren für unterschiedliche Einsatzsituationen entwickelt. So wird demnächst ein Simulator erhältlich sein, mit dem der Einsatz von Drehleitern geübt werden kann. Gerade die Positionierung des Leiterkorbes verlangt von den Einsatzkräften Geschick und taktisches Wissen. Die Vorteile eines Trainings im Simulator liegen auf der Hand: Es ist kostengünstig und jederzeit möglich, die Einsatzkräfte begeben sich nicht unnötig in gefährliche Situationen und gleichzeitig werden Klima und Umwelt durch Einsparung von Treibstoffen, Wasser und Schaummitteln geschont.

...für die Umwelt

Da es sich bei der Produktionstätigkeit von Rosenbauer überwiegend um Montage des Maschinen- und Spezialfahrzeugbaus bzw. um Metall- und Kunststoffverarbeitung handelt, ist die Umweltbelastung eher gering. Dennoch übernimmt Rosenbauer Verantwortung, um auch in diesem Bereich entsprechende Maßnahmen im Zusammenhang mit Umweltschutz und Ressourcenschonung zu ergreifen. Besonderes Augenmerk liegt daher auf der Reduktion des Heiz- und Treibstoffverbrauches sowie der Substitution energieintensiver durch energiesparende Arbeitsmittel (E-Werkzeuge statt Druckluftgeräte), der Senkung des Wasserverbrauchs sowie der Vermeidung von Abfällen sowie von gefährlichen Substanzen in der Produktion. Auch bei seinen Lieferanten legt Rosenbauer großen Wert auf Umweltschutz und bezieht diese aktiv in die Anstrengungen zum Schutz der Umwelt und zur Ressourcenschonung mit ein.
Ein Umweltmanagementsystem nach ISO 14001 sowie ein Energiemanagementsystem nach ISO 50001 treiben den Umwelt- und Ressourcenschutz voran. Regelmäßige interne und externe Überprüfungen und Audits tragen zur Sicherstellung der Einhaltung der Standards bei.

 

Effizienter Ressourceneinsatz
Ziel von Rosenbauer ist es, seine Umweltauswirkungen so weit wie möglich zu reduzieren. Rosenbauer bietet eine große Auswahl an Löschanlagen sowie Hoch- und Höchstdruckpumpen, mit denen ein effizienter Löscheinsatz mit wenig Wasser möglich ist. Diese werden in der Produktion und im Rahmen der Qualitätssicherung umfassend getestet, auch deshalb ist der Wasserverbrauch der Rosenbauer Produkte ein wichtiger Faktor im Umweltschutz. Darüber hinaus ist es bei einem umweltzertifizierten Unternehmen wie Rosenbauer Ziel des Managements, das Abfallaufkommen nachhaltig zu verringern.

 

Energieverbrauch
Um seine Energiebilanz laufend zu optimieren, analysiert und gewichtet Rosenbauer alle relevanten Abläufe, maschinellen Einrichtungen, Gebäude und Prozesse nach ihrer Energieeffizienz und leitet entsprechende Maßnahmen zur Effizienzsteigerung ab. Die höchsten Bedarfe an Prozess- und Heizenergie haben Produktionsstandorte mit Lackieranlagen. Der meiste Treibstoff wird im Rahmen von Vertriebsaktivitäten, bei Montage- und Kundendiensteinsätzen verbraucht. Einen vergleichsweise hohen Strombezug weisen Standorte aus, deren Gebäude und Werkshallen ganzjährig gekühlt werden müssen.
Um den Gesamtenergieverbrauch zu senken, nutzt Rosenbauer die Abwärme aus der Produktion zu Heizzwecken in den Lackierungen.

 

EnergieverbrauchGesamtStromHeizenergieTreibstoffe
MWh63.024,115.541,930.524,616.957,6
kWh pro prod. Stunde19,54,89,55,2

 

Treibhausgas-Emissionen (in t CO2eq)MarktbasiertLänderbasiert
Gesamt Scope 1 + Scope 214.78217.717
Direkte Emissionen (Scope 1)9.4309.430
Indirekte energiebedingte Emissionen (Scope 2)5.3528.287

 

Wassereinsatz in der Produktion
Um Wasser in der Produktion und beim Testen von Pumpen und Werfern einzusparen, hat Rosenbauer ein umfangreiches Maßnahmenpaket erstellt: An den Pumpenprüfständen, an denen jedes Aggregat von der kleinsten Tragkraftspritze bis zur volumenstärksten Einbaupumpe einen zweistündigen Dauerlauf absolvieren muss, wird das dafür benötigte Wasser im Kreislauf geführt. Das spart in jedem Prüfzyklus je nach Pumpenleistung zwischen 48 und 960 m3 Frischwasser, bei jährlich mehr als 1.800 getesteten Aggregaten entspricht das einer Wassermenge von 780.000 m3. Der Nutzwasserbezug des Rosenbauer Konzerns betrug im Berichtsjahr 86.795,7 m3, was einen Verbrauch von 26,9 Litern je produktiver Stunde ergibt.

 

Abfallaufkommen
Das Abfallaufkommen im Rosenbauer Konzern summierte sich 2018 auf 3.668,1 t (1,1 kg pro produktiver Stunde), davon waren rund 4,4 % gefährliche Abfalle wie Lacke, Lösungsmittel, Batterien oder Altöle. 8,5 % des Abfalls war Restmüll, der entsorgt werden musste, alle anderen Altstoffe und Abfälle konnten einer Wiederverwertung zugeführt werden. Dazu gehörten insbesondere die Wertstoffe Aluminium, Stahl, recycelbare Kunststoffe und Kabelreste, Holz, Glas, Karton und Papier.

Service Kontakt

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Ersatzteile
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Ersatzteile Hubrettung
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