Die FF Kirchdorf bewahrt den Überblick – dank EMEREC

Das Einsatzgebiet der Freiwilligen Feuerwehr Kirchdorf wartet mit einigen Herausforderungen auf: Zum einen gibt es viel befahrene Verkehrswege samt Autobahntunneln, zum anderen viele Industrie- und Gewerbebetriebe sowie das Krankenhaus. Das Einsatzmanagementsystem EMEREC ist ein wichtiges Hilfsmittel, um bei fordernden Einsätzen stets den Überblick zu bewahren.

 

Mit gerade einmal 5000 Einwohnern macht die Bezirkshauptstadt Kirchdorf im südlichen Oberösterreich auf den ersten Blick einen beschaulichen Eindruck. In vielen Punkten mag das auch zutreffen – für die örtliche Feuerwehr und deren breites Aufgabenfeld allerdings nicht. Denn die verkehrstechnisch günstige Lage zwischen den Landeshauptstädten Linz und Graz an der Pyhrn-Autobahn und der Pyhrn-Eisenbahn bringt mit sich, dass sich an diesen Verkehrsadern über 3000 Firmen angesiedelt haben – inklusive einiger großer Industrie- und Gewerbebetriebe. Dazu kommen noch die besonderen topographischen Gegebenheiten im Alpenvorland und in den Kalkalpen samt etlichen Straßentunnels.

 

250 Einsätze pro Jahr

Die ca. 100 freiwilligen Feuerwehrleute der FF Kirchdorf rücken pro Jahr etwa 250 Mal aus. Der überwiegende Teil davon sind technische Einsätze, vor allem wegen Verkehrsunfällen. Als Stützpunktfeuerwehr ist man in Kirchdorf auch mit besonderen Gerätschaften ausgerüstet, zu denen etwa das ASF Atemschutzfahrzeug von Rosenbauer oder der Waldbrandanhänger gehören. Bei Bedarf werden diese Geräte zu Einsätzen im gesamten Bezirk angefordert. Das Einsatzmanagementsystem EMEREC spielt schon bei der Anfahrt zu den Einsatzortgen eine wichtige Rolle und wird hierbei vor allem als Navigationssystem verwendet. Die Trackingfunktion versorgt die Einsatzleitung zudem mit Informationen zum aktuellen Standort der Fahrzeuge.

 

„Alle einsatzrelevanten Infos griffbereit“

Besonders wichtig sind die von EMEREC bereitgestellten Informationen auch bei Einsätzen in großen Gewerbe- und Industriebetrieben. Die Einsatz- und Brandschutzpläne der einzelnen Objekte können im Bedarfsfall in Sekundenschnelle abgerufen werden und versorgen die Feuerwehrkräfte mit allen einsatzrelevanten Informationen, Plänen und Bildern. Ein Sonderfall in diesem Kontext ist das Landeskrankenhaus Kirchdorf, wie Zugskommandant Harald Rachlinger sagt: „Ohne entsprechendes Informations- und Planmaterial wäre eine zielgerichtete Vorgehensweise in einem derart großen Gebäudekomplex nur sehr schwer möglich. Mit EMEREC hat man alle entscheidungsrelevanten Informationen griffbereit am Einsatzort verfügbar.“ Ein weiterer, großer Vorteil: Dank der zentralen Systemverwaltung sind diese Daten stets aktuell und auch auf den verschiedenen mobilen Endgeräten auf dem neuesten Stand.

 

Ob Verkehrsunfälle im Autobahntunnel oder Brandeinsätze in großen Gewerbeobjekten – die Feuerwehr Kirchdorf hat mit EMEREC ein nützliches Werkzeug zur Verfügung, das bei diesen herausfordernden Aufgaben eine große Hilfestellung für die im Einsatz stehenden Feuerwehrleute darstellt.