Mehr als Durchblick.

Wärmebildkameras tragen wesentlich zur Sicherheit im Innenangriff bei und sollten zur Standardausrüstung von Atemschutzträgern gehören.

 

Wärmebildkameras sind aus dem modernen Feuerwehreinsatz nicht mehr wegzudenken. Sie werden zur Lageerkundung genutzt, bei Such- und Rettungsaktionen verwendet oder zur Lokalisierung von Brandherden eingesetzt, um nur einige der zahlreichen Anwendungen zu nennen. Vor allem im Innenangriff sind die Kameras ein unverzichtbares Hilfsmittel, zumal sie Atemschutztrupps selbst unter Nullsicht einen guten Durchblick verschaffen. Sie sehen, was für das menschliche Auge nicht sichtbar ist, nämlich die Wärmestrahlung von Objekten und Personen. Das kommt einem sechsten Sinn gleich – und erlaubt den Einsatzkräften, sich in total verrauchten Gebäuden besser zu orientieren und mehr Details zu erkennen, sich rascher fortzubewegen, Menschen und Tiere schneller aufzufinden, genauso wie Brandherde oder Glutnester rascher und präziser zu orten.

 

Schutz von Gesundheit und Leben

Neben dem effizienteren Einsatz trägt eine Wärmebildkamera vor allem aber auch zum Schutz von Gesundheit und Leben der Einsatzkräfte bei: Sie können mit diesen Geräten das Brandgeschehen besser beurteilen, Gefahren wie eine Durchzündung oder eine instabile Decke leichter erkennen, sie „sehen“, was hinter einer Tür lauert, können Fluchtwege lokalisieren und ihren Rückweg sichern. Fakt ist: Ein Trupp mit Kamera ist schneller und sicherer in einem brennenden bzw. verrauchten Gebäude unterwegs und wieder im Freien als ein Trupp ohne. Die Wärmebildkamera ist somit ein enormes Sicherheits-Plus für alle Beteiligten an einem Innenangriff. Experten fordern schon lange, dass sie zur Standardausrüstung von Atemschutzträgern gehören und am besten jeder einzelne seine eigene „Rückzugsversicherung“ mit dabeihaben sollte.

 

Jedem Atemschutzträger seine Kamera

Was bislang häufig an den Kosten scheiterte, lässt sich heute mit wenig Geld realisieren: Jedem Atemschutzträger seine Wärmebildkamera! Rosenbauer hat dafür sein bestehendes Portfolio erweitert und bietet nun zwei neue, superkompakte, einfach zu bedienende und preislich hoch attraktive Kameras an: die FLIR K1 um rund 600 Euro (exkl. MwSt.) und die FLIR K2 um rund 1.500 Euro (exkl. MwSt.).

 

Die FLIR K1 ist eine handliche Wärmebildkamera mit fix verbautem Akku. Sie unterstützt Feuerwehrleute bei der Lagebeurteilung und erlaubt einen schnellen Überblick über das Einsatzgeschehen auch bei vollständiger Dunkelheit und bei starker Rauchentwicklung. Die Sichtlinie geht somit nie verloren. Die Kamera ist wasserfest, hält einen Fall aus zwei Metern auf einen Betonboden stand und ist mit nur 410 g ein absolutes Leichtgewicht. Sie erfüllt mit einer Sensorauflösung von 160 x 120 Pixel und einer thermischen Empfindlichkeit < 100 mK die Anforderungen für den Feuerwehr-Erkundungseinsatz. Dabei wird das Wärmebild durch eine zweite visuelle Kamera überlagert und optimiert dadurch das angezeigte Bild. Bis zu 10.000 Wärmebilder bzw. Fotos (integrierte Digitalkamera) können als JPEG-Dateien zur Dokumentation gespeichert werden. Bei vollgeladenem Akku lässt sich die K1 bis zu 5,5 Stunden zum Aufzeichnen von Wärmebildern nutzen.

 

Die FLIR K2 ist eine taktische Innenangriffskamera mit wechselbarem Akku. Stie verfügt über den gleichen IR-Detektor (Focal Plane Array) und dieselbe IR-Auflösung (160 x 120 Pixel) wie die K1, zeigt aber mehr Bildmodi und höhere Objekttemperaturen (bis 500 °C) an. Auch hier überlagert eine zweite integrierte visuelle Kamera das angezeigte Wärmebild und optimiert die Auflösung Die FLIR K2 wurde speziell für den Innenangriff entwickelt und getestet Sie wird mit zwei Akkus ausgeliefert, die entweder in der Kamera oder in einem externen Ladegerät innerhalb von 2,5 Stunden aufgeladen werden können. Im Übrigen ist die K2 genauso einfach zu handhaben (handschuhtaugliche Einknopf-Bedienung) wie die K1, weist die gleiche Betriebsdauer aus und gehört mit rund 700 g ebenfalls zu den leichtesten Kameras in dieser Klasse.

 

Neue Highend-Kameras

Neu im Rosenbauer Ausrüstungssortiment sind auch die FLIR-Modelle K33, K45, K53, K55 und K65, letztere ist NFPA 1801:2018-zertifiziert. Diese Kameras verfügen über IR-Auflösungen von 240 x 180 Pixel bzw. 320 x 240 Pixel. Die Wärmebilder werden auf großen leuchtstarken 4“-Display angezeigt und sind gestochen scharf. Die Betriebsdauer der Kameras beträgt jeweils mehr als vier Stunden, die Akkus sind innerhalb von zwei Stunden aufgeladen.

 

Abgerundet wird das Wärmebildkamerasortiment durch die weltweit einzigartige Wärmebildkamera C1, welche auf die Rosenbauer Feuerwehrhelme HEROS Titan und HEROS H30 aufgesteckt werden kann. Ihr Display wird bei Bedarf einfach vor das Sichtfeld des Helmträgers geklappt, wodurch sich das Wärmebild immer auf Augenhöhe befindet. Der ganz große Vorteil der C1 ist, dass der Atemschutzträger in jeder Situation die Hände frei hat – zum Retten, zum Schützen und zum Löschen.

 

Trade-In-Aktion bis Ende 2021

Zum Verkaufsstart der FLIR Wärmebildkameras gibt es auch eine besondere Aktion:

Beim Eintausch Ihrer alten Wärmebildkamera erhalten Sie eine FLIR K53, FLIR K55 oder FLIR K65 zu einem vergünstigen Sonderpreis.

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