Donnerstag, 05. Oktober 2017: der große Tag – der Airport Day. Der Tag, an dem der neue PANTHER 8×8 erstmals wirklich öffentlich den Kunden und der internationalen Presse vorgestellt wird. Der Tag, an dem er erstmals zeigen soll, was in ihm steckt. Dann, wenn auch das letzte Geheimnis enthüllt werden soll. Da kann’s auch schon mal hektisch zugehen.

Zugegebenermaßen – ganz „neu“ war der PANTHER 8×8 ja nicht mehr. Weder die Info, noch das Fahrzeug. Bereits im heurigen Juni konnten wir gemeinsam mit dem Flughafen Wien einen großen Erfolg bekanntgeben. Wir (Rosenbauer), dass wir den PANTHER 8×8 entwickelt haben und auf den Markt bringen wollen und der Flughafen Wien, dass sie uns das Vertrauen entgegenbringen und vier Fahrzeuge dieses Typs bestellt haben.
Dieser Umstand – und einfach auch die Tatsache, dass wir den neuen PANTHER 8×8 in seinem natürlichen Umfeld zeigen wollten, hat uns auf die Idee gebracht, das jüngste Baby unserer Familie am Flughafen Wien-Schwechat im Rahmen eines Airport Day zu präsentieren. Dieser Tag sollte unseren Partnern und Kunden ermöglichen, nicht nur das neue Produkt, sondern die gesamte Produktpalette die für den Einsatz am Flughafen gedacht und geeignet ist, kennen zu lernen.
Und das beginnt oder endet nicht mit dem PANTHER, sondern startet schon viel früher, wenn es um die persönliche Schutzausrüstung der Feuerwehrleute geht, wie zum Beispiel mit dem Helm HEROS-titan. Oder wenn es um das effiziente und effektive Training der Feuerwehrleute mit Simulatoren geht. Aber die Fahrzeuge erfahren in den meisten Fällen die größte Aufmerksamkeit. Deshalb haben wir auch versucht, die gesamte Produktpalette – startend vom PANTHER 6×6 S neu über den neuen 6×6 bis hin zur Rettungstreppe – herzuzeigen.

Aber eine der größeren Herausforderungen – für mich selbst – war die Pressekonferenz am Vormittag dieses Airport Days. Ich hatte die große Ehre, neben unserem CEO Dieter Siegel die technischen Highlights dieses Fahrzeuges vorzustellen.
Ca. 25 „hungrige“ Journalisten aus aller Welt – von Deutschland bis nach Südafrika – sind gekommen um zu erfahren, was nun wirklich neu und besonders ist und mich anschließend bis ins letzte Detail dazu auszufragen. Und zugegebenermaßen ist es dann nicht immer ganz einfach, die absolut richtige Antwort zu finden.

Der PANTHER bietet viele Features und gerade wenn es um die Funktionsweise im Hintergrund geht oder beispielsweise um, für Flughafenfeuerwehren wichtige, Aussagen zur Wartung, ist technisches Know How gefragt. Hier ist es dann hilfreich, wenn man – so wie bei Rosenbauer – sehr nahe am Produkt sein kann, wenn man während der Phase des Prototypenbaus nahezu täglich dabei ist und das neue Produkt wachsen sieht. Da zeigt sich dann diese Begeisterung, dieses Leuchten in den Augen und das ist dann schon etwas Besonderes, dieses weitergeben zu dürfen.

Natürlich wollen die Journalisten das Fahrzeug dann auch „in Aktion“ sehen. Und wie es bei jedem Versuchsfahrzeug auch passieren kann, steht man während solcher Präsentationen manchmal auch vor kleineren Herausforderungen. Dann wird’s erst richtig hektisch. Genau deshalb ist es uns wichtig, dass die Fahrzeuge – bevor sie an Kunden ausgeliefert werden – eine intensive Testphase durchlaufen, damit am Flughafen dann nichts mehr schiefgeht, damit die Sicherheit am Flughafen gewährleistet ist. Und wie so ein Test aussieht, worauf es da ankommt und auf was man draufkommt, das kann ich Ihnen dann in meinem nächsten Blogbeitrag erzählen.