Für das Inverkehrbringen von Produkten in der EU gelten gewisse Spielregeln (Normen, Verordnungen und Gesetze). Ist auf einem Produkt ein CE-Kennzeichen vorhanden weiß der Kunde, dass die geltenden „Spielregeln“ für dieses Produkt erfüllt werden.

 

Wo findet man das CE-Kennzeichen auf dem Strahlrohr?

Leider nirgends, Hohlstrahlrohre für die Feuerwehr fallen in keine der für eine CE-Kennzeichnung relevanten Richtlinien und Verordnungen. Daher findet man auch keine CE-Kennzeichen auf diesen Produkten. Für Strahlrohre gibt es jedoch eine europäische Norm, die EN 15182. Die Hersteller sind aber nicht verpflichtet diese Normvorgaben umzusetzen.

Um jedoch als Kunde auf der sicheren Seite zu sein sollte man speziell beim Ankauf von Strahlrohren darauf achten, dass diese von renommierten Herstellern kommen und nach EN 15182 zertifiziert sind! Denn darin werden Anforderungen in puncto Gewicht, Literleistung, Wurfweite usw. festgelegt sowie sicherheitskritische Tests wie Druckprüfungen, oder Falltests verlangt.

Rosenbauer hat diese Zertifizierung sowohl bei der SELECT FLOW Serie, wie auch bei dem aktuell neu eingeführten RTE FX erfolgreich durchlaufen.

Dies war aber nur ein kleiner Teil der Prüfungen die das neue RTE FX absolvieren musste! Da das RTE FX für die Feuerwehren weltweit entwickelt wurde, waren und sind auch unsere Entwicklungstests an diese Bedingungen angelehnt.
Dies beginnt mit Klimatests, von sibirischer Kälte bei -30 °C bis zur sengenden Hitze der arabischen Wüste, und endet bei Feldtests unter Realbrandbedingungen.

Einer dieser Realbrandtests war der Einsatz des Strahlrohres bei einem Ausbilderlehrgang für Realbrandausbilder. Also ein Lehrgang für Brandcontainertrainer. Hier war das Testrohr 5 Tage durchgehend mind. 8 Stunden täglich im Brandeinsatz.  Als Sicherheitsrohr beim Flashover Training, beim Taktik Training, zur Rauchgaskühlung und zum Training der richtigen Brandbekämpfung. Und das alles unter Realbedingungen mit echtem Feuer. Mit diesem 5 tägigen Abschlusstest hatte das RTE FX unter anderem wieder einmal bewiesen, dass es für den Einsatz entwickelt wurde.

Doch dem nicht genug war dies erst der Startschuss für die Langzeittests bei unseren Referenzfeuerwehren weltweit, denn

Der härteste Test ist der reale Einsatz!