Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilungen Innovation und Marketing der Rosenbauer International AG sowie des Tochterunternehmens RED Rosenbauer E-Technology Development wagten sich im September 2019 an ein umweltfreundliches e-Kart-Rennvergnügen. Im neu eröffneten „Rotax MAX Dome“ in Linz erwarteten 24 Teilnehmerinnen und Teilnehmer elektrisch angetriebene Rennboliden und ein interaktives Fahrerlebnis.

 

Von der E-Mobilität zum Teambuilding-Event

Die Rosenbauer E-Technology Development beschäftigt sich seinem Namen entsprechend mit dem Thema E-Mobility. Hier wird die weitere technische Umsetzung des CFT-Konzepts in Feuerwehrfahrzeugen entwickelt, das sich unter anderem durch einen elektrischen Fahrantrieb auszeichnet. Daher ist den Kollegen das Fahren mit einem E-Fahrzeug nichts Neues.

Um die gute Zusammenarbeit innerhalb von Abteilungen und auch darüber hinaus zu fördern, wurde die Idee des Rosenbauer e-Kart Races als Teambuilding-Event auf weitere Abteilungen ausgeweitet. Deshalb waren auch die Bereiche Innovation und Marketing sehr begeistert, als der Vorschlag gemacht wurde, die Anzahl der Startplätze aufzustocken – ganz im Sinne der innerbetrieblichen Interaktion sowie des Spaßfaktors.

 

Warm-Up

Noch bevor es auf die Rennstrecke ging, erhielt jeder Fahrer im „Greenroom“ eine Sicherheitsunterweisung und Ausrüstung. Der Antrieb der e-Karts verfügt über eine Leistung von 6 kW (8 PS), jedoch kann die Kart-Performance individuell auf das Gewicht des Fahrers eingestellt, damit alle die gleichen Beschleunigungswerte erreichen können. Damit ist die Rundenzeit also allein vom Können des einzelnen Fahrers abhängig, und es gibt im Nachhinein keine Diskussion am Podiumsplatz um bessere Fahrzeugeigenschaften.

 

Auf geht’s

eKart Race im Rotax MAX DomeDie 400 m lange Rennstrecke erstreckt sich über 2 Etagen und ist spielerisch interaktiv aufgebaut. Im Augmented-Reality-Tunnel können Bonuspunkte gesammelt werden, indem man einer Ideallinie folgt und beispielsweise die grünen Elemente sammelt und den roten hingegen ausweicht.

Zwölf e-Karts können gleichzeitig ihre Runden drehen, und diese fahren rein elektrisch – somit volles Drehmoment vom Stand. Der erste Tritt aufs „Gaspedal“ machte lautlos und schnell klar, dass die Performance und auch das Fahrgefühl im e-Kart überzeugt.

Zu Beginn wurden zwei 10-minütige Qualifying-Runde zu je 12 Personen absolviert, bevor es dann in drei Leistungsgruppen für jeden in ein 20-minütiges Rennen ging.

Während die einen auf der Strecke Vollgas gaben und um die Platzierung kämpften, konnten die anderen den Rennverlauf beobachten sowie am Bildschirm in Echtzeit mitverfolgen. Connectivity bzw. Vernetzung findet auch hier Einzug: so sind die Karts mit der Rennleitung über WLAN verbunden, senden stets Informationen und können bei Fehlverhalten auch gedrosselt werden.

Rotax MAX Dome - Streckenverlauf

Digitale Anzeige des Streckenverlaufs mit Live-Informationen zu den einzelnen Rennteilnehmern

Rotax MAX Dome

Über Bildschirme konnten die restlichen Teilnehmer den Rennverlauf verfolgen.

Fazit

Die ganze Angelegenheit ist schon etwas ungewöhnlich, da es bekanntlich beim Kart fahren meist ohrenbetäubend dröhnt und auch der Geruch nach Benzin und Gummi in der Karthallen-Luft liegt.

Nichtsdestotrotz gab es keine Abzüge beim Spaßfaktor. E-Kart fahren ist definitiv ein besonderes Erlebnis und durchaus eine gelungene Alternative zu den Benzinern. (Vorsicht: Suchtgefahr!)

Alle Teilnehmer konnten den Abend in vollen Zügen genießen und einmal an ihre Grenzen gehen, um die Rundenzeiten stets zu verbessern. Auch der eine oder andere freundschaftliche Wettkampf zwischen Kollegen konnte hier auf der Rennstrecke fair ausgetragen werden.

Und am nächsten Tag hieß es dann aber für alle wieder mit Vollgas und Turbo-Boost zurück ins Büro (denn die nächste Interschutz kommt immer näher).