Der fortschreitende technologische Wandel sowie die gesellschaftlichen Umbrüche zeigen immer verstärkter ihre Auswirkungen auf unsere Arbeitswelt. Die Digitalisierung und Automatisierung – Stichwort Industrie 4.0 – nimmt Einzug in immer mehr Arbeitsbereiche. Dies erleichtert auf der einen Seite eine Vielzahl an Arbeitsabläufen und Prozessschritten, auf der anderen Seite sorgt diese Entwicklung auch für gewisse Unsicherheiten, was die Zukunft über unsere Jobs betrifft. Gut ausgebildete Fachkräfte und Experten brauchen sich dahingegen jedoch weniger Sorgen machen, besonders wenn sie in Branchen beschäftigt sind, in denen Digitalisierung und IT-Systeme wesentliche Bestandteile der Produktion oder angebotenen Dienstleistung darstellen. Hier hat man vielmehr mit einem Fachkräftemangel zu kämpfen. Um dabei mit dem technologischen Fortschritt mithalten zu können, ist von Seiten der Arbeiter und Angestellten eine ständige Weiterbildung gefordert. Ebenso lässt sich der Trend erkennen, dass für eine immer größer werdende Zahl der Beschäftigten mehr Freizeit und flexiblere Arbeitsplätze und Arbeitszeitmodelle einen höheren Stellenwert bekommen.

Was kann diese Entwicklung rund um den globalen Megatrend „New Work“ aber konkret für die Feuerwehren bedeuten? Zum einen können sich flexiblere Arbeitszeiten beispielsweise auf die Planbarkeit der ehrenamtlichen Einsatzkräfte, die einer Feuerwehr untertags für Einsätze, aber auch für Übungen und Ausbildung zu Verfügung stehen, auswirken – sowohl positiv als auch negativ. So könnten in Arbeitsbereichen, in denen vermehrt Home-Office Tätigkeiten möglich sind,  die Tagesverfügbarkeiten der Einsatzkräfte verbessert werden.

Wie in der Arbeitswelt, wird auch im Tätigkeitsfeld der Feuerwehr das Aufgabenspektrum zunehmen. Die Gerätschaften und Fahrzeuge werden in ihrem Leistungsumfang immer komplexer und vielfältiger, das bedarf natürlich einer entsprechenden  Aus- und  einer laufenden Weiterbildung, sodass die Technik im Übungs- und vor allem im Ernstfall auch beherrscht wird. Wesentlich wird dabei die Handhabe und Bedienung der Gerätschaften sein, diese muss zukünftig noch einfacher und intuitiver werden.

Durch den Wandel von der Industrie- zur Informations- und Wissensgesellschaft  werden auch die handwerklichen Berufe immer weniger. Somit werden  auch immer weniger Einsatzkräfte über diese handwerklichen Fähigkeiten verfügen, die sie bisher zur Bewältigung von technischen Einsätzen sowie kleineren und größeren Reparaturen an den Geräten und Fahrzeugen nutzen konnten.

Wie aus der Feuerwehr Trendmap hervorgeht, gibt es noch viele weitere Punkte, die die Auswirkungen auf die Arbeitswelt-Entwicklung der Feuerwehr verdeutlichen. Mehr dazu im nächsten Blogbeitrag.

 

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