“Weniger ist oft mehr”, so könnte man den Schutzanzug FIRE FIT 2 durchaus auch bezeichnen. Insbesondere in der zentraleuropäischen Feuerwehrwelt ist das System der freiwilligen Feuerwehr weit verbreitet. Einer der wichtigsten unter vielen Vorteilen dieses Systems ist die hohe Mannschaftstärke. Ganz klar wird das aber spätestens bei der Beschaffung von Feuerwehrschutzbekleidung schnell zum Nachteil.
Und zwar aus den folgenden Gründen: Jeder Feuerwehrmann, der im Innenangriff eingesetzt werden kann/muss, benötigt einen entsprechenden Schutz. Die Anzahl der Einsätze spielt dabei keine Rolle, denn es heißt nicht umsonst: “Your first fire, can be your last fire“. Das bedeutet, dass genau für diese Personen ein Schutzanzug der entsprechenden Schutzstufe (der Schutzstufe 2 nach EN469) notwendig ist. In Anbetracht der hohen Mannschaftsstärke wird dies aber oft zur großen Herausforderung für das Budget der Feuerwehren bzw. für die für die Finanzierung zuständigen Kommunen.

 

Was bedeutet aber ein hoher Schutz und wie kann ich diesen erkennen?

Grundsätzlich sind die Leistungsanforderungen für eine Schutzkleidung für die Feuerwehr zur Brandbekämpfung in der Norm EN469 geregelt. Anbei eine kurze Erläuterung der drei Hauptanforderungen:

Abbildung einer Etikette einer Schutzbekleidung nach EN469

Abbildung einer Etikette einer Schutzbekleidung nach EN469

  • Hitzeschutz X:
    Dabei wird der Wärmedurchgang eines definierten Stücks des Stoffverbunds jeweils gegen Flamme [Xf] und gegen Hitzestrahlung getestet [Xr]. Die ermittelten Werte HTI (Hitzetransferindex) geben uns Aufschluss über das Zeitfenster bis zur Verbrennung 2. Grades bzw. das Zeitfenster vom Erkennen der Gefahr durch Schmerz auf der Haut bis zur Verbrennung 2. Grades (HTI24-12). Hier gibt es genau definierte Grenzwerte, die erreicht werden müssen, um die Leistungsstufe 2 zu erreichen.
  • Wasserdichte Y:
    Auch die Anforderung an die Wasserdichte wird in der EN 469 behandelt. Hier geht es aber nicht nur darum, den Feuerwehrmann bei Schlechtwetter möglichst trocken zu halten, sondern vor allem um die Aufrechterhaltung des thermischen Schutzes, denn nur eine trockene Einsatzbekleidung weist den vollen Schutz gegen Wärmedurchgang auf. Gemessen wird hier die Wasserdichtigkeit mit einer Wassersäule. Stufe 2 wird nur erreicht, wenn eine dementsprechende Feuchtigkeitssperre (Membrane) verbaut ist und die Wassersäule deutlich über 2 Meter liegt.
  • Atmungsaktivität Z:
    Die Atmungsaktivität lässt sich durch den Wasserdampfdurchgangswiderstand ermitteln, kurz RET-Wert. Dieser Wert ist auch ein wichtiges Kriterium, wenn es um den Tragekomfort geht. Je höhe die Atmungsaktivität, desto höher der Tragekomfort.Vollbeflammung Rosenbauer FIRE FIT 2
  • Thermo-Man® Test:
    Ist zwar nicht Teil der EN 469, bei qualitativ hochwertigen Schutzanzügen aber mittlerweile ein stark etablierter Test. Dabei werden mittels einer Puppe, die mit 122 Hitzesensoren ausgestattet ist, nach einer Vollbeflammung von 8 Sekunden die Verbrennungen 2. und 3. Grades gemessen.

 

Das Ergebnis

Der Schutzanzug FIRE FIT 2  erfüllt alle Anforderungen aus der EN 469 mit Bravour. Auch der Thermo-Man® Test zeigt ein sehr gutes Ergebnis mit keinen Verbrennungen 3. Grades.

 

Fazit

Gemäß dem Minimalprinzip (man möchte mit geringsten Mitteln ein vorgegebenes/festes Ziel erreichen) bietet der FIRE FIT 2 die optimale Lösung für Feuerwehren mit geringem Budget. Das vorgegebene Ziel, die Erfüllung der Anforderungen der EN 469 in der höchsten Schutzstufe, ist erreicht, und das bei einem Preisunterschied zu einem „high end Model“ wie den FIRE MAX 3 von ca. 25%.

Ist Ihre Feuerwehr auch auf der Suche nach einer Schutzbekleidung, die der höchsten Schutzstufe entspricht, aber sind Sie bisher an der Finanzierung gescheitert? Dann bietet Rosenbauer jetzt die Lösung für Sie:  FIRE FIT 2, wahrscheinlich der beste Schutzanzug in der Economy-Class.