Eine wesentliche Konstante der AT Erfolgsgeschichte ist die kontinuierliche Veränderung. Das AT Konzept wurde und wird stetig weiterentwickelt. Findige Techniker, Vertriebsmitarbeiter, Einkäufer, und andere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen passen das Konzept den Marktanforderungen an und integrieren den technologischen Fortschritt in den AT. Die Absatzzahlen geben dieser von Stabilität getragenen Strategie der kontinuierlichen Veränderung Recht: Bis 2020 sind knapp 6.000 AT produziert worden überall auf der Welt im Einsatz sind.

Aktuell ist die 3. AT Generation verfügbar. Der Startschuss für diese Weiterentwicklung vom AT2 fiel im Jahr 2007. Auf der Interschutz 2010 wurde das Ergebnis der neuerlichen Entwicklungsarbeit mit Stolz der Öffentlichkeit präsentiert. Die technologischen Raffinessen und das Design haben abermals für Aufsehen gesorgt.

Rosenbauer AT3 aus dem Jahr 2010

AT3 aus dem Jahr 2010 / Vorführfahrzeug

Rosenbauer AT3 aus dem Jahr 2019

AT3 aus dem Jahr 2019 / Kundenfahrzeug

Die 3. Generation trumpfte mit 90 Innovationen auf, die dem Kunden noch mehr Sicherheit und noch mehr Funktionalität als die vorangegangenen Generationen bieten.

 

Funktional und intuitiv

Die steigende Marktakzeptanz des AT machte Investitionen in formgebende Werkzeuge rentabel. Durch diese neuen Möglichkeiten konnte das Aufbaukonzept abermals verbessert und das Gewicht reduziert werden. Erstmals konnte der Einbau von Wassertanks mit Volumen bis zu 7.500 Liter realisiert werden. Unzählige Detaillösungen tragen zu einer optimalen Raumausnutzung bei.

Zur Befestigung von Fachböden, Querwänden und dergleichen wurde ein Profilsystem eingesetzt, welches millimetergenau verschoben werden kann. Für die 3. Generation wurde ein Einhand-Entriegelungssystem entwickelt, das eine schnelle und sichere Entnahme der Ausrüstung ermöglicht. Ein durchgängiges Farbkonzept unterstützt die Mannschaft zudem bei der intuitiven Bedienung des Fahrzeuges. So sind alle Teile im Mannschaftsraum und in den Geräteräumen die „zum Anfassen“ konzipiert sind standardmäßig in oranger Farbe ausgeführt.

Haltegriffe und Sicherheitsgurte in Orange im Rosenbauer AT

Haltegriffe und Sicherheitsgurte in Orange

Einhand-Entriegelungssystem im Rosenbauer AT

Einhand-Entriegelungssystem in Orange

 

Ergonomisch und sicher

Der AT3 ist auch ein großartiges Raumwunder. Dank eines neuen Andocksystems des Aufbaus an die Fahrerhauskabine konnte im Mannschaftsraum mehr Platz geschaffen werden. Die integrierte Doppelkabine ist mittels indirekter Beleuchtung auch vollkommen blendfrei ausgeleuchtet. Die Sitze bieten seitlichen Halt und können mit 2-Punkt-, 3-Punkt- oder geteilten Sicherheitsgurten und Gurtstraffer ausgestattet werden. Optional ist der AT3 mit Rollover-Seiten-Airbags ausgestattet. Die Glastüren der Mannschaftsraumkabine schaffen in der Kabine bessere Lichtverhältnisse und eröffnen vor dem Aussteigen bereits die Sicht auf Hindernisse neben dem Fahrzeug.

Einmal am Einsatzort angekommen, drückt der Fahrer nur mehr einen Knopf und das Fahrzeug ist gesichert. Der Einsatzstellentaster schaltet je nach Programmierung automatisch die Blitzer und das Folgetonhorn aus, die Umfeldbeleuchtung, die Warnblinkanlage sowie die Verkehrsleiteinrichtung an.

 

Intelligent

Die Löschtechnik des AT3 „denkt mit“. Eine sogenannte „zentrale Wasserachse“ übernimmt die logische Verteilung des Wassers dorthin, wo es gerade benötigt wird: Zum Wassertank, zur Pumpe oder zu beiden gleichzeitig. Egal ob Schmutzwasser aus dem Teich gesaugt, von einer Tragkraftspritze oder aus einem Hydranten gespeist wird: Die Wasserversorgung kann bedienerfreundlich stets an der zentralen Wasserachse angeschlossen werden. Diese komfortable Lösung gilt überall dort, wo kein freier Tankeinlauf gesetzlich gefordert wird. Es wäre jedoch nicht der AT, wenn Rosenbauer nicht auch für diese Anforderung eine einzigartige, innovative, mit der für den Kunden im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften optimale Lösung entwickelt hätte.

Für jeden Bedarf gibt es zum AT3 eine passende Einbaupumpe. Alle Pumpen können mit einem Rosenbauer FIXMIX Vormischer ausgestattet werden. Auch Druckzumischsysteme wie z.B. die DIGIMATIC stehen für den Einbau in den AT3 zur Verfügung.

Die zentrale Wasserachse, die Pumpen, die Zumischsysteme und der Löschwassertank bilden beim AT ein integriertes, aufeinander abgestimmtes und auf Effizienz optimiertes System.

Auch die Steuerungstechnik machte vor der Weiterentwicklung nicht halt. Das Rosenbauer LCS 2.0 (Logic Control System) basiert auf der CAN-Bus Technologie, ist modular aufgebaut und erlaubt selbst komplizierte Abläufe übersichtlich und klar darzustellen bzw. sicher zu steuern. Es gibt verschieden große Displays, verschiedene Tastenfelder und eine Bedienung per Drehknopf.

Eine weitere Innovation, die Rosenbauer erstmals im AT3 realisierte, ist die im Heck integrierbare Verkehrsleiteinrichtung, mit der die Verkehrsleitkegel automatisch gesetzt werden können.

Der AT3 setzt voll auf LED-Technologie, die praktisch im gesamten Fahrzeug eingesetzt wird. Für die Umfeldbeleuchtung werden große Flat Beam LEDs verwendet. Als Schweinwerfer dienen leistungsfähige LED-Breitstrahler. Die Geräteräume werden mittels LED-Bänder beleuchtet, der Mannschaftsraum mittels indirekter LED-Beleuchtung erhellt.

 

Produziert in Österreich und Deutschland, weltweit geschätzt

Der AT ist so konzipiert, dass er mittels Linienmontage sehr effizient in großen Stückzahlen gefertigt werden kann. Zudem ermöglicht es erst diese Art der industriellen Fertigung die Rosenbauer Qualitätsansprüche gewährleisten zu können.

Der AT3 wird an zwei Standorten gefertigt: Sowohl in der Rosenbauer Konzernzentrale in Leonding als auch am deutschen Standort in Luckenwalde. Die AT Produktion in Luckenwalde wurde bereits mit dem AT2 gestartet und mit seinem Nachfolger fortgesetzt. Im Jahr 2014 übersiedelte die österreichische Produktion innerhalb von Leonding von Werk I in das neue Werk II und bedient sich dort seitdem der Möglichkeiten einer Linienfertigung nach neuesten industriellen Standards.

Der AT ist in seinen Kernmärkten Deutschland, Österreich und der Schweiz stark vertreten, findet jedoch auch weltweit in den Export-Märkten seine Abnehmer. Mittlerweile sind AT-Fahrzeuge in 44 Ländern dieser Erde im Einsatz.

 

Quo Vadis AT?

Der AT ist mit Sicherheit kein Auslaufmodell. Die stetigen Weiterentwicklungen machen auch im Jahr 2020 nicht Halt. Getreu dem Motto „Evolution statt Revolution“ integriert das Konzept bewährte, sinnvolle Technologien und stellt sich selbstbewusst den aktuellen Bedürfnissen der Märkte, den Trends der Gesellschaft und den Vorgaben der Gesetzesgeber. Stabil und konstant schreit die Veränderung voran …

In unser Video-Serie erfahren Sie mehr über die Entwicklung des Rosenbauer AT

›› Gesamte Video-Playlist zu „25 Jahre AT“

 ›› Zum 1. Blogbeitrag zur Entwicklung des Rosenbauer AT