Auf ungewohntem Terrain wurde der neue PANTHER auch in den USA erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Es waren Jahre, Monate harter Anstrengungen – das Ergebnis entschädigt vielfach. Es ist einfach immer wieder schön, die Reaktionen und das Leuchten der Feuerwehrmänner und -frauen zu sehen, wenn sie das erste Mal in den neuen PANTHER einsteigen.

Über ein Jahr ist es nun schon her, dass der neue PANTHER mit großer Show bei der Interschutz 2015 in Hannover präsentiert wurde und dabei auf reges Interesse von Kunden und Fans gestoßen ist. Nun hat  er auch seine offizielle Reise über den großen Teich angetreten.

Dies natürlich nicht ganz überraschend, denn im Hintergrund besteht dieser Plan seit Beginn des Projektes. Wir wollten hier einen „One Truck“ schaffen – ein Flughafenlöschfahrzeug das für den weltweiten Einsatz entwickelt und produziert wird. Das mag einfach klingen, die Richtlinien der ICAO (International Civil Aviation Organisation) welche unter anderem auch die Anforderungen an die Flugzeugbrandbekämpfung regeln und damit die Ausstattungen der Flughafenfeuerwehren beschreibt, gilt zwar weltweit, dennoch gibt es länderspezifisch teilweise genauere Bestimmungen, die einzuhalten sind. In den USA sind hierbei auch die Vorgaben der NFPA und FAA wichtig, was dazu führt, dass ein PANTHER, der in den USA seinen Dienst versieht, in Details schon anders aussehen kann als einer in Singapur.

Dennoch ist es uns gelungen, diesen „One Truck“ zu entwickeln. Ein Fahrzeug, das in den wesentlichen Details gleich ist und so sowohl die Anforderungen der Normen aber auch jener der Anwender bestmöglich berücksichtigt. Und vielleicht haben wir es somit sogar geschafft, zum Austausch zwischen den Anwendern – den Flughafenfeuerwehren dieser Welt – beizutragen.

Auf der weltgrößten Konferenz der Flughafenfeuerwehren – der jährlich stattfindenden ARFF Working Group conference – wurde der PANTHER also auch erstmals den amerikanischen Feuerwehrmännern und -frauen vorgestellt. Durchaus ein wenig ungewöhnlich  – in einem riesigen Konferenzraum auf Teppichboden. Irgendwie typisch amerikanisch, aber dem neuen PANTHER würdig, wie ich finde. 😉 Und diese Experten waren begeistert. Vor allem die einfache und intuitive Bedienung, die geräumige Kabine und die gute Sicht nach außen aber nicht zuletzt auch das extravagante Design hat es auch in Frisco (Texas, USA) den Besuchern angetan. Ein Feuerwehrmann hat gemeint, wenn er je all seine Wünsche an ein Flughafenlöschfahrzeug in eine Kiste gepackt hätte, wäre genau das dabei raus gekommen. Aussagen, die ein ganzes Team stolz machen. Ein Team aus Technikern, Vertriebsleuten, Führungskräften bis hin zum Vorstand die dabei sein durften, als der neue PANTHER auch in den USA „aus dem Käfig“ gelassen wurde.

Rosenbauer PANTHER Rosenbauer PANTHER Rosenbauer PANTHER

 

 

 

 

Im Laufe des nächsten Jahres wird der neue PANTHER dann auch in den USA verkauft und dann an zwei Rosenbauer Konzernstandorten – in Leonding (Österreich) und in Wyoming (Minnesota, USA) – produziert. Ganz in unserem Sinn: One Truck – One Rosenbauer.