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| Hubrettungsfahrzeug METZ/ROSENBAUER, Typ B 32 |
Axpo AG; Kernkraftwerk Beznau
CH-5312 Döttingen |
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| Fahrgestell: |
| Scania P380DB Antrieb 6x2*4 HLB |
Motor :
6-Zylinder-Reihenmotor, EURO 4, mit 12 Liter Hubraum,und einer Leistung von 380 PS bei 1800 min1 Dieselzuführung über Pumpendüseneinheit, Hochdruckeinspritzung, elektrische Lüftersteuerung für Wasserkühlung, Standard Lufteinlass zu Motor, Lärmschutz gemäss ECC70/157, Getriebe GA866R mit 6 Vorwärts- und 1 Rückwärtsgang, Automatik-Getriebe, Nebenantrieb Mit Flanschanschluss (Bei eingelegtem Gang kann der Nebenantrieb nicht zugeschaltet werden).
Chassis:
U-Profil-Doppelrahmen aus Spezialstahl, V-Form, Trägerhöhe/Breite/ Materialdicke 270/90/ 9.5 + 8 mm, Pulverlackiert, Unterfahrschutz gemäss EEC
Instrumentengruppe inkl. Stundenzähler, Tachoanzeige km/h inkl. Tripcomputer, Geschwindigkeitsbegrenzer, Bremsdruck Testanzeige, Radio mit CD-Abspielgerät, CB-Funkvorbereitung, Telefonvorbereitung, Druckluftsteuerung, 12 Volt Anschluss mit max. 240 Watt, Tempomatbedienung im Lenkrad integriert, Batterien 180 Ah, Alternator 100A, Batterietrennschalter, Getriebesperre für Nebenantrieb, Anschluss und Programmierung Start/Stop
Scheibenbremsen auf allen Achsen, elektronisch Geregelte Betriebsbremse, ABS und Traktionskontrolle, Lastabhängige Bremsanlage, Mannschaftskabine CP28, Kabinenfrontgrill im Farbton der Kabine, Stossbalken aus Stahl mit Kunststoffschutz, Rückspiegel auf Fahrer- und Beifahrerseite gewölbt, Rückspiegelheizung, Rampenspiegel auf der Beifahrerseite, Weitwinkelspiegel auf Fahrer- und Beifahrerseite, Rückspiegel auf der Beifahrerseite elektrisch verstellbar, Frontsichtspiegel aussen an der Sonnenblende, Fenster in Kabinenrückwand, Abblend- und Fernlicht für Linkslenker, asymmetrisch rechts, Dachmarkierungsleuchten vorne seitlich weiss, Rückfahrlicht, Nebelschlussleuchte, Schlusslichtausführung als Siebenkammerleuchte, Horn hinter Stossbalken positioniert Fahrersitz luftgefedert in Komfortausführung, Beifahrersitz ungefedert mit integrierten Sicherheitsgurten und Kopfstützen, Heizung für Fahrersitz, Ablagefächer in den Türen, Ablagefach an der Rückwand der Kabine und ein offenes Fach im Armaturenbrett auf der Beifahrerseite, Innenraumbeleuchtung Deluxe mit Leseleuchten und Nachtlicht, Trittstufenbeleuchtung, Heizungs- und Lüftungskontrolle manuell, Warnleuchte zu Sicherheitsgurt inkl. Audiosignal, Sonnenblende innen. Sitzplatzkonfiguration: 1 + 1 + 3 ( 3 x Atemschutzsitz) |
| Feuerwehr-Hubrettungsbühne: |
Allgemeines: |
Die B32 ist ein Hubrettungsfahrzeug nach EN 1777 und EN 1846.
Sie wird vorrangig zur Rettung von Menschen aus Notlagen, zur Brandbekämpfung und zur Durchführung technischer Hilfeleistungen verwendet.
Die Hubeinrichtung (nachfolgend als Hubrettungssatz bezeichnet) der B 32 besteht aus einem dreiteiligen, zweifach teleskopierbaren Hubarm, einem Korbarm und der Arbeitsbühne (nachfolgend als Rettungskorb bezeichnet).
Die Teleskope sind als Hohlprofile ausgeführt. Der Rettungskorb wird durch die Steuerung in jeder Stellung des Hubrettungssatzes waagrecht gehalten. Alle Elemente der Steuerung sind im Inneren der Arme untergebracht ist.
Das Drehgestell befindet sich im Bereich der Hinterachse, in der Fahrstellung befindet sich der Rettungskorb hinter der Fahrzeugkabine.
Die B32 hat eine maximale Arbeitshöhe von 32 Metern und eine maximale Korbbodenhöhe von 30m.
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| Ausführung: |
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Der Grundumfang der METZ-Hubrettungsbühne umfasst den Grundrahmen mit Abstützeinrichtung, Drehgestell mit Hubrettungssatz, Podium mit Geräteräumen für die feuerwehrtechnische Ausrüstung, der Hydraulikanlage und dem elektronischen Steuerungssystem (CAN-BUS).
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| Grundrahmen: |
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Der Grundrahmen der METZ-Hubrettungsbühne besteht aus einer torsionssteifen Stahl-Schweißkonstruktion, die eine Verwindung des Aufbaues weitgehend verhindert und wird mit dem Fahrgestell fest verbunden.
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| Abstützeinrichtungen: |
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Zur Erhöhung der Standsicherheit ist die METZ-Hubrettungsbühne mit einer hydraulischen Waagrecht-Senkrecht-Abstützeinrichtung und einer hydraulisch betätigten Federwegblockierung an der Hinterachse ausgerüstet. Alle Bewegungen der Abstützeinrichtung sind feinfühlig steuerbar. Damit ist ein exaktes Positionieren der Stützen möglich. Die stufenlose Stützbreitenerfassung garantiert den optimalen Ausladungsbereich des Hubrettungssatzes.
Die gelben Warnblinkleuchten an den äußeren Konturen der Stützen sichern das in Stellung gebrachte Fahrzeug.
Vier elektrisch leitfähige Unterlegeplatten aus Holz können zur Bodendruckreduzierung eingesetzt werden (Maße: 560 mm x 530 mm). Die Kolbenstangen der Stützzylinder sind permanent geschützt, da die Zylinderrohre ausfahren und die Kolbenstangen geschützt in den Abstützverkleidungen bleiben.Die Stützteller (Abmessungen: 550 x 270 mm) sind in alle Richtungen schwenkbar und passen sich dem Untergrund in jeder Stellung an. Der Zustand jeder einzelnen Stütze wird überwacht und mit Kontrollleuchten an jeder Stütze angezeigt.
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| Bedienung der Stützen: |
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Die Stützen werden an zwei Abstützsteuerständen betätigt, die am Fahrzeugheck auf der linken und rechten Seite angeordnet sind.
Die Bedienung der Stützen erfolgt mit Joystick und Drucktasten.
In der Fahrzeugkabine und an den Abstützsteuerständen ist eine gut ablesbare Libelle angebracht.
Die Bedienung der Stützen ist auf der linken Seite nur über den linken Steuerstand; rechts nur über den rechten Steuerstand möglich. Dadurch behält die Bedienperson beim Verfahren stets die Stützen im Auge. Die
Stützen können links und rechts paarweise oder einzeln gesteuert werden. Eine nicht vollständig angehobene Stütze kann nicht in horizontaler Richtung bewegt werden.
Wenn sich der Hubrettungssatz nicht in der Transportstellung befindet, können die Stützen nicht bedient werden.
Die METZ-Hubrettungsbühne ist mit Farbdisplays an den Abstützsteuerständen ausgerüstet. Auf diesen Displays wird ein Ausladungsdiagramm mit der aktuell möglichen Ausladung für die gewählten Abstützbreiten angezeigt.
Während des Einsatzes können Informationen, wie der aktuelle Bodendruck unter den Stützen, abgerufen werden. Optionale Ausstattungen, wie z.B. Umfeldbeleuchtung, Generator Start/Stopp, können hierüber ebenfalls bedient werden.
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| Automatischer Terrainausgleich: |
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Nachdem alle vier Stützen Bodenkontakt haben, wird die METZ-Hubrettungsbühne automatisch in die Arbeitsposition nivelliert. Dadurch wird der optimale Bodendruck und die Standsicherheit hergestellt.
Die METZ-Hubrettungsbühne wird zur Bedienung aus der Grundstellung erst dann freigegeben, wenn alle Stützen ausreichenden Bodendruck haben.Die maximale verbleibende Neigung beträgt nach dem Abstützen +/-1 Grad.
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| Variable Abstützeinrichtung mit stufenloser Stützbreitenerfassung: |
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Die METZ-Hubrettungsbühne kann mit jeder einzelnen Stütze in jeder beliebigen horizontalen Position abgestützt werden.Je nach horizontaler Position der einzelnen Stützen gibt die Steuerung automatisch die der Abstützkonfiguration entsprechende maximale Ausladung frei. Es lassen sich auch eine oder mehrere Stützen direkt am Fahrzeug (innerhalb der Fahrzeugkontur) ohne horizontales Ausfahren absenken. Der Hubrettungssatz bleibt bei jeder Abstützkonfiguration, also auch bei kompletter Abstützung innerhalb der Fahrzeugkontur endlos drehbar. Die Abstützbreite hat keine Auswirkung auf die Ausladung in Fahrzeuglängsrichtung.
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| Neigungswinkel: |
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Der maximale Neigungswinkel der Standfläche, bei dem die METZ-Hubrettungsbühne noch abgestützt und ordnungsgemäß betrieben werden kann, beträgt bei maximaler Abstützbreite in Längs- und Querrichtung 7 Grad.
In der Stellung mit Fahrerhaus „bergauf kann dieser Wert in Fahrzeuglängsrichtung fahrgestellabhängig geringer sein, bedingt durch die Vorderachse, die sich vor den vorderen Stützen befindet. Wenn die Abstützung innerhalb der Fahrzeugkontur erfolgt, kann in Querrichtung eine Neigung von maximal 11 Grad ausnivelliert werden.
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| Federfeststelleinrichtung: |
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Die METZ-Hubrettungsbühne ist mit einer Federfeststelleinrichtung für die Hinterachse(n) ausgerüstet. Diese Federfeststelleinrichtung wird automatisch aktiviert, sobald der Abstützvorgang beginnt und trägt zur Stabilisierung der METZ-Hubrettungsbühne bei. Beim Ausschalten des Nebenantriebes ertönt ein Warnsignal, solange die Achsen nicht vollständig entriegelt sind.
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| Podium: |
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Der Rahmen des Podiums besteht aus eloxierten Aluminiumprofilen und wird mit Aluminiumblechen verkleidet. Das gesamte Podium ist modular konzipiert und mit Schraubverbindungen aus rostfreiem Stahl montiert. Bei möglichen Beschädigungen können einzelne Podiumsteile einfach nachbestellt und auf Wunsch selbständig ausgetauscht werden. Alle Ecken und Kanten des Podiums sind aus Sicherheitsgründen abgerundet. Die Oberseite des Podiums ist mit einer rutschfesten Lauffläche aus Aluminiumwarzenblech ausgestattet. DasPodium ist von beiden Fahrzeugseiten aus über gut beleuchtete Aufstiege zugänglich. An der Oberseite des Podiums sind die Konturen (aus Sicherheitsgründen) mit reflektierender Warnfolie beklebt.
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| Geräteräume: |
Unterhalb des Podiums sind Geräteräume angebracht.
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| Ausführung der Geräteräume |
Die Geräteräume unter dem Podium sind mit Lüftungsrosetten und Lamellenverschluss mit Barlock-Verschlüsse ausgestattet Die Geräteräume sind beleuchtet. Die Beleuchtung wird automatisch beim Öffnen/Schließen der Lamellenverschlüsse ein- und ausgeschaltet. In der Fahrzeugkabine ist auf dem Armaturenbrett eine Kontrollleuchte angebracht, die signalisiert, wenn die Geräteräume geöffnet sind. |
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| Unterbringung der feuerwehrtechnischen Beladung: |
Der Innenausbau der Geräteräume mit Lagerungen und Halterungen für die feuerwehrtechnische Beladung erfolgt nach Kundenwunsch. Das Material für die Beladung ist im Grundumfang nicht enthalten.
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| Bedienpulte und Steuerstände: |
Die METZ-Hubrettungsbühne hat in der Standardausführung zwei vollwertige Bedienpulte, die sich am Drehgestell (Hauptsteuerstand) und im Rettungskorb (Korbsteuerstand) befinden. |
| Hauptsteuerstand: |
Der Steuerstand am Drehgestell gilt als Hauptsteuerstand. Die Bedienung vom Hauptsteuerstand aus hat aus Sicherheitsgründen immer Vorrang vor der Bedienung vom Korbsteuerstand aus. Über das Bedienpult am Drehgestell kann eine Bedienperson daher jederzeit die Bedienung der METZ-Hubrettungsbühne übernehmen. Am Drehgestell sind die Bedienhebel (Joystick) links und rechts in den Armlehnen des Bedienersitzes angebracht. Das Bedienpult mit Farbdisplay ist an der rechten Armlehne angebracht und kann den individuellen Bedürfnissen entsprechend verstellt werden. So kann die Bedienperson bequem im Hauptsteuerstand am Drehgestell Platz nehmen und diesen ebenso ungehindert verlassen. Die Bedienperson kann von ihrem Sitz aus alle Bedienelemente bequem erreichen. Die Rückenlehne des Sitzes am Hauptsteuerstand ist verstellbar. Der Sitz am Hauptsteuerstand kann mit einer Sitzheizung (optional) ausgerüstet werden. Am Hauptsteuerstand befinden sich die Bedienhebel für die Notsteuerung des Hubrettungssatzes.
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| Bedienpult im Rettungskorb: |
Der Steuerstand im Rettungskorb befindet sich an der vorderen linken Seite des Rettungskorbs.
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| Ausstattung der Steuerstände: |
Beide Steuerstände verfügen über folgende Elemente:
zwei Bedienhebel (Joystick) zur Steuerung des Hubrettungssatzes
Freigabetaster (Fußtaster)
beleuchtete Drucktasten (Fahrzeugmotor Start/Stopp, Blockierungsunterbrechung)
Farbdisplay
NOT-AUS-Schalter
Die acht Bewegungen der METZ-Hubrettungsbühne werden mit zwei Bedienhebeln gesteuert. Mit den Bedienhebeln können alle Bewegungsabläufe proportional gesteuert und damit die Bewegungsgeschwindigkeiten stufenlos angepasst werden.
Serienmäßig lassen sich alle Bewegungen gleichzeitig ausführen. Der Hubrettungssatz lässt sich somit auf einfache Weise sehr präzise und stufenlos steuern. Durch Gegensteuern lässt sich eine Bewegung bewusst bremsen, z.B. wird „Ausfahren des Teleskops" gebremst durch die entgegen gesetzte Joystickbewegung „Einfahren des Teleskops"
Die Bedienhebel kehren automatisch in die neutrale Nullstellung zurück, wenn sie nicht betätigt werden.
Die Bedienung des Hubrettungssatzes mit den Bedienhebeln ist nur möglich, wenn gleichzeitig der Freigabetaster (Totmannschalter) am Steuerstand gedrückt gehalten wird.
Die Bedienpulte sind mit beleuchteten Drucktasten ausgestattet, die folgende Funktionen haben:
Ein- und Ausschalten des Fahrzeugmotors
Belastungsvorwahl für Vier-Drei-Zwei-Ein-Personen-Freistandsgrenze und Benutzungsgrenze (nur am Hauptsteuerstand)
Überbrückung der Korbanstoßsicherung
Übernahme der Korbsteuerung (nur am Hauptsteuerstand)
Das Farbdisplay ist ein wichtiger Bestandteil der Bedienpulte. Die Anzeige ist so konzipiert, dass die Bedienperson auf einen Blick sehen kann, was ihr über das Display gemeldet wird ohne abgelenkt zu werden.
Im Display werden die Informationen für den Bediener übersichtlich dargestellt. Um den Bediener zu Entlasten erhält er immer nur die für den aktuellen Betriebszustand erforderlichen Informationen:
Die aktuelle Position des Hubrettungssatzes wird in einem farbigen Ausladungsdiagramm angezeigt.
Auf Grundlage der aktuellen Abstützbreite und der Rettungskorblast wird durch ein farbiges Ausladungsdiagramm die noch mögliche Ausfahrlänge und Zuladung alphanumerisch angezeigt.
Sobald die maximale Ausladung erreicht ist, werden die Bewegungen automatisch gestoppt. Es sind nur noch entlastende Bewegungen ausführbar.
Bei Abweichungen vom normalen Betriebszustand (z.B. Korbanstoß) ändert sich die Anzeige im Display, die Störung und die möglichen Abhilfemaßnahmen werden angezeigt. Nach Beseitigung der Störung wechselt die Anzeige wieder in den Grundzustand.
Weitere Informationen und Funktionen können über das Display aufgerufen und gesteuert werden: Drehen des Rettungskorbs:
- Automatisches Ablegen des Hubrettungssatzes
- Ein/Ausschalten von Beleuchtungseinheiten (teilweise optional) Ein/Ausschalten der Sitzheizung (optional)
- Target Control System (TCS) - automatisches Zielpunktanfahren (optional)
- Energiequellen, z.B. Generator START/STOP (optional)
- Aktivieren der 24-Volt-Notpumpe
Wenn die METZ-Hubrettungsbühne mit einem Leitersatz ausgerüstet ist, wird die Sprossengleichheit am Display angewählt und dargestellt.
Außerdem kann über das Display die vom Windmesser im Rettungskorb (optional) ermittelte Windgeschwindigkeit und die vom Oeltemperaturmesser (optional) ermittelte Temperatur des Hydrauliköls abgefragt und am Display abgerufen bzw. per Warnmeldung angezeigt werden.
Die Bedienpulte am Haupt- und Korbsteuerstand sind mit einem NOT-AUS-Schalter ausgestattet. Der NOT-AUS-Schalter im Rettungskorb kann vom Hauptsteuerstand aus überbrückt werden.
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| Wechselsprechanlage und Zubehör: |
Die METZ-Hubrettungsbühne ist serienmäßig mit einer Wechselsprechanlage zwischen Rettungskorb und Hauptsteuerstand ausgestattet. Die Lautstärke ist am Hauptsteuerstand regelbar. Sie besteht aus:
- einem Mikrofon im Rettungskorb
- je einem Druckkammerlautsprecher an den Steuerständen
- einem Schwanenhals-Mikrofon am Hauptsteuerstand
- Die Sprechverbindung vom Rettungskorb zum Hauptsteuerstand ist immer aktiv. Die Verbindung vom Hauptsteuerstand zum Rettungskorb wird über einen Fußtaster am Hauptsteuerstand aktiviert.
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| Hubrettungssatz: |
Drehgestell: |
Das Drehgestell befindet sich im Bereich der Hinterachse und ist endlos drehbar. In der Mitte des Drehgestells ist die Drehdurchführung für Wasser, Strom (24 V/230 V/400 V) und Hydrauliköl angeordnet. Mit zwei Aufrichtzylindern wird der Hubrettungssatz aufgerichtet oder abgesenkt.
Am Drehgestell können optional Zusatzausstattungen (z.B. Atemluftversorgung) oder Lagerungen für Geräte (z.B. Stromerzeuger oder Drucklüfter) angebracht werden. |
| Hubarm: |
Der Hubrettungssatz der B32 besteht aus einem dreiteiligen, zweifach teleskopierbaren Hubarm, einem Korbarm und dem Rettungskorb.
Die Arme sind aus hochwertigem Stahl gefertigt. Die speziell konstruierten Sechskant-Hohlprofile gewährleisten ein optimales Verhältnis zwischen Gewicht und Steifigkeit.
Teleskopzylinder, Hydraulik- und Stromleitungen sowie Sicherungssysteme sind vollständig geschützt im Inneren der geschlossenen Armprofile untergebracht. Wichtige Teile können deshalb nicht durch „Anstoßen" während des Einsatzes beschädigt werden.
Über mehrere Inspektionsöffnungen in den Armen sind die darin enthaltenen Leitungen gut zugänglich.
Die Wasserleitung wird aussen am Hubarmgrundkörper und den Teleskopen entlanggeführt.
Das Teleskopieren erfolgt mittels eines einstufigen Teleskopzylinders und mechanischer Hubverdoppelung mit doppelten Stahlseilen. Die Seile bieten jeweils achtfache Sicherheit und unterliegen einer ständigen Funktionsüberwachung. Sie lassen sich über die Inspektionsöffnung an der Rückseite des Hubarms nachspannen.
Die Stahlseile werden über Seilbruchsensoren überwacht. Beim Bruch eines Stahlseils wird dies am Display angezeigt. Das Teleskopsystem ist mit selbstschmierenden und wartungsarmen Führungselementen ausgestattet.
Die Teleskope sind an den Stirnseiten rundum mit Bürsten ausgestattet, die verhindern, dass beim Einfahren der Teleskoparme Schmutz in das System eindringen kann.
Am Ende des Hubarmgrundkörpers ist eine Lastöse für maximal 2’200 kg angebracht. Die Lastöse am zweiten Teleskop kann mit max. 2’200 kg, bei vollständig eingefahrenem Teleskop, und 1’200 kg bei einer Ausfahrlänge von 15 m belastet werden. |
| Korbarm und Rettungskorb: |
Der Rettungskorb ist an der Spitze des einteiligen Korbarms angebracht. Durch die automatische Nivellierung wird der Boden des Rettungskorbs bei jeder Stellung des Hub- und Korbarms waagrecht gehalten. Die METZ-Hubrettungsbühne verfügt über einen sehr geräumigen Rettungskorb mit drei Einstiegen. Der Rettungskorb ist eine offene Aluminiumkonstruktion mit rutschfestem Boden. Zwei selbstschließende Einstiegstüren rückwärtig rechts und links und eine zweiteilige Tür an der Vorderseite des Rettungskorbs ermöglichen jederzeit einen aufrechten Zugang.
An der Vorderseite des Rettungskorbs befindet sich auch die abklappbare Übersteigplattform. Die maximale Rettungskorbnennlast beträgt in Standardausführung 400 kg. Der Rettungskorb bietet reichlich Platz für 4 Personen. Im Rettungskorb sind Befestigungsvorrichtungen angebracht, an denen mit Hilfe von Karabinerhaken Sicherheitsgurte befestigt werden können. Ausserdem befinden sich im Korb optional geschlossene Staufächer, in denen z.B. Atemschutzmasken, Rettungsleinen untergebracht werden können. Der Rettungskorb hat einen großen Schwenkbereich von 45 Grad links und rechts. Daher ist es fast in allen Fällen möglich, den Rettungskorb direkt vor ein Objekt zu fahren. In Kombination mit der Übersteigplattform und aufrecht begehbaren Einstiegen erleichtert dies den zu rettenden Personen den Einstieg in den Rettungskorb. Der Rettungskorb verfügt über eine automatische Nullstellung für den Schwenkbereich. |
| Anstoßsicherung: |
Der Rettungskorb ist an beiden Seitenflächen sowie an der Vorder- und Unterseite durch Ultraschallsensoren gegen Anstoß gesichert. In der Standardeinstellung wird die Anstoßsicherung ausgelöst, wenn der Abstand zwischen dem Rettungskorb und einem Hindernis ca. 60 cm beträgt.
Dieses System verhindert, dass der Rettungskorb erst gegen ein Hindernis stößt, bevor die Bewegung gestoppt wird.
Sobald die Anstoßsicherung ausgelöst wird, werden die Bewegungen der METZ-Hubrettungsbühne automatisch gestoppt. Die Bedienperson erhält über das Display des Bedienpultes die Meldung „Anstoßsicherung aktiv". Auf Wunsch kann bei Aktivierung der Anstoßsicherung auch ein akustisches Signal ertönen. Durch Drücken des Überbrückungsschalters auf dem Bedienpult kann die Anstoßsicherung überbrückt werden damit die Manövrierfähigkeit des Rettungskorbs weiterhin gewährleistet ist, z.B. um sehr nahe an Objekte heranfahren zu können. |
| Stromversorgung im Rettungskorb: |
Der Rettungskorb verfügt über zwei 230 Volt-Steckdosen und eine 5-polige 400 Volt-CEE-Steckdose.
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| Beleuchtung: |
Seitlich des Rettungskorbs sind zwei ausschwenkbare 230 Volt-Scheinwerfer mit einer Leistung von je 500 Watt angebracht, die sowohl über das Bedienpult am Drehgestell als auch vom Rettungskorb aus eingeschaltet werden können.
An der Vorderseite des Rettungskorbs sind zwei 24 Volt-Halogenscheinwerfer angebracht. Unterhalb des Rettungskorbes sind zwei Scheinwerfer mit je 1‘000 Watt montier. |
| Krankentragenlagerung: |
Die Krankentragenlagerung kann auf dem Boden des Rettungskorbs eingeschoben werden (zulässige Belastung: 250 kg). Sie ist standardmäßig ausgelegt für alle nach DIN 13041 und 13042 genormten Krankentragen und verriegelt beim aufschieben selbsttätig. Einhängevorrichtungen für Abseilgerät am Rettungskorb Eine Einhängevorrichtung für ein Abseilgerät kann am Rettungskorb angebracht werden. Diese Vorrichtung ist maximal mit 150 kg belastbar.
Der Rettungskorb weist an der Unterseite optional eine Lastöse für das senkrechte Heben von nicht schaukelnden Lasten auf. Die Beschränkung der Hebekraft wird über das Lastmomentüberwachungssystem der METZ-Hubrettungsbühne ermöglicht.
Die maximale Hebelast hängt damit von der Positionierung der Abstützeinrichtung, der Position des Hubrettungssatzes und der im Rettungskorb vorhandenen Last ab. Die Höchstlast beträgt 400 kg, ohne Lasten im Korb. |
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| Wassermonitor: |
Zum Lieferumfang der METZ-Hubrettungsbühne gehört ein elektrisch bedienbarer Wassermonitor, der an der Außenseite des Rettungskorbs angebracht ist. Leistung min. 3'000 l/min, bei 8 bar.
Als Selbstschutz sind an der Unterseite des Rettungskorbs Sprühdüsen angebracht, die vom Rettungskorb aus bedient werden können. Die Düsen werden über die Zuleitung des Wassermonitors gespeist. |
| Wasserleitung: |
Zur Versorgung des Wassermonitors im Rettungskorb verfügt die METZ-Hubrettungsbühne über eine Teleskop-Wasserleitung aus Aluminium.
Am Heck des Fahrzeugs befinden sich zwei Anschlüsse „Storz 75" zur Wassereinspeisung. Direkt hinter den Anschlüssen ist zentral in der Wasserleitung ein Kugelhahn angebracht. Unter dem Fahrzeug ist in die Wasserleitung ein, auf 16 bar eingestelltes, Überdruckventil und ein Ablasshahn eingebaut.
Im Rettungskorb ist an der Wasserleitung ein Absperrhahn für Monitor "Auf/Zu" sowie optional ein Absperrhahn für einen zusätzlichen Druckabgang vorhanden. |
| Steuerungen: |
Die METZ-Hubrettungsbühne hat eine elektrohydraulische Steuerung mit CAN-BUS. Mithilfe der Bedienhebel (Joysticks) lässt sich die METZ-Hubrettungsbühne präzise und stufenlos steuern. Die Dämpfung der Bewegungen beim direkten Ansteuern oder am Ende von Ansteuervorgängen ist über sogenannte „Rampen" programmiert. Beim Erreichen der Endstellungen der Zylinder werden die Bewegungen automatisch verlangsamt. Beim Betätigen des Freigabetasters der METZ-Hubrettungsbühne wird die Drehzahl des Fahrzeugmotors automatisch erhöht. Sobald der Freigabetaster nicht mehr betätigt wird sinkt die Drehzahl des Fahrzeugmotors wieder auf Leerlaufdrehzahl ab. Die Geräuschbelastung und der Kraftstoffverbrauch werden dadurch reduziert. Alle Bewegungen können gleichzeitig ausgeführt werden. |
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| Automatisches Ablegen des Hubrettungssatzes |
Sobald sich der Hubrettungssatz innerhalb eines vorgegebenen Bereichs am Fahrzeug befindet, kann die METZ-Hubrettungsbühne per Knopfdruck automatisch in Fahrstellung gebracht werden. |
| Lastmomentüberwachung: |
Die Bedienung des Hubrettungssatzes wird erst freigegeben, nachdem die METZ-Hubrettungsbühne abgestützt ist und alle Stützen Bodendruck haben.
Beim Erreichen der Ausladungsgrenzen werden automatisch alle Bewegungen verhindert, die zu einer Erhöhung des Lastmoments und damit zu einer Verringerung der Standsicherheit führen. Beim Erreichen der Ausladungsgrenzen führt die METZ-Hubrettungsbühne nur noch die Bewegungen aus, die zu einer Erhöhung der Standsicherheit führen, so beispielsweise das Einfahren des Teleskops.
Die Ausladungsbegrenzung kann nicht außer Kraft gesetzt werden.
Die Ausladung der METZ-Hubrettungsbühne wird durch folgende Faktoren bestimmt:
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Abstützbreite
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Drehwinkel des Drehgestells
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Aufrichtwinkel des Hubarms
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Winkel des Korbarms im Verhältnis zum Hubarm
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Belastung im Rettungskorb
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Restkraft in den Stützen
Bei Überlastung der METZ-Hubrettungsbühne ertönt ein akustisches Signal, mit dem die Bedienpersonen gewarnt werden.
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| Hydrauliksystem: |
Der Hydraulikölbehälter ist hinter der Fahrzeugkabine an der Hubarmablage angebracht und daher gut zugänglich.
Der Hydraulikölbehälter ist mit einem gut zugänglichen Verschluss mit austauschbarem Filter ausgestattet und mit einem Füllstandsglas versehen, das einfach abgelesen werden kann. Die maximale Oeltemperatur beträgt im Dauerbetrieb ca. 75°C. Ein zusätzlicher Ölkühler ist daher nicht erforderlich.
Das Hydrauliksystem ist mit einem Oeltemperaturmesser ausgestattet. Die Oeltemperatur kann optional über die Displays an den Bedienpulten abgerufen werden.
Das Fassungsvermögen des Hydraulikölbehälters beträgt ca. 170 Liter.
Sperrventilblöcke sind direkt an allen Zylindern angebracht und verhindern beim Bruch einer Hydraulikleitung das schlagartige Absenken. |
| Hydraulikpumpe: |
Die hydraulische Pumpe der METZ-Hubrettungsbühne wird vom Nebenabtrieb des Fahrzeugmotors angetrieben und arbeitet nach dem Load-Sensing-Prinzip. Durch die bedarfsgesteuerte Regelung der Pumpe wird nur soviel Oel gefördert, wie von den Verbrauchern benötigt wird. Alle Bewegungen können gleichzeitig ausgeführt werden.
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| Notbetrieb: |
Zur sicheren Rückführung bei Ausfall von Steuerelementen ist die METZ-Hubrettungsbühne mit Notbetriebselementen ausgestattet. Die Erzeugung des Hydraulikdruckes bei Einsatz des Notbetriebes kann maschinell oder von Hand erfolgen. Mit Hilfe des Notbetriebs können die Hubeinrichtung und die Stützen auch dann noch eingefahren und abgelegt werden, wenn alle anderen Antriebe ausgefallen sind. Alle Notbetriebselemente sind so aufgebaut und angeordnet, dass sie sicher bedient werden können
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| Maschineller Notbetrieb: |
Beim maschinellen Notbetrieb kann der Hydraulikdruck mit der vom Fahrzeugmotor angetriebenen Hydraulikpumpe oder einer 24-Volt-Notpumpe erzeugt werden.
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| Manueller Notbetrieb: |
Die Handpumpe für den manuellen Notbetrieb gehört zur Standardausstattung und befindet sich am Bereich der vorderen rechten Abstützeinrichtung.
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Elektrische Anlagen:
24 Volt-Anlage: |
Die Bordspannung des Fahrzeuges beträgt 24 Volt. Die Fahrzeugbatterien und Sicherungen sind an gut zugänglichen Stellen untergebracht.
Zum sicheren Begehen des Podiums und Hauptsteuerstandes sind die Aufstiege beleuchtet.
Das Fahrzeug kann optional mit einer integrierten Umfeldbeleuchtung (Seitenflächen und Heck) und Podiumsbeleuchtung ausgestattet werden.
Am Hauptsteuerstand kann ein 24 V-Scheinwerfer angebracht werden, mit dem der Hubrettungssatz beleuchtet wird (optional).
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| 230 Volt-/400 Volt-Anlage: |
Vom Drehgestell zum Rettungskorb verläuft in den Teleskoparmen der METZ-Hubrettungsbühne eine 400 Volt-/16 Ampere-Leitung.
Zur Einspeisung der 400 Volt-Leitung ist ein CEE-Anschluss am Drehgestell neben der Lagerung für das Stromaggregat vorhanden.
Im Rettungskorb befinden sich zwei 230 Volt-Anschlüsse und ein 400 Volt-CEE-Anschluss, die vom Stromerzeuger am Drehgestell mit Spannung versorgt werden. |
| Stromerzeuger: |
Diese B32 ist mit einem hydraulischen Stromerzeuger ausgerüstet.
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| Fahrzeugfunk und Zubehör: |
Für den Anschluss eines Funkgerätes wird ein Anschlusskabel mit Sicherung im Fahrerhaus verlegt.
Für den kundenseitigen Einbau einer Funkantenne wird ein Antennenkabel vorgerüstet.
Dieses endet im Himmel des Fahrerhauses und ist durch eine Inspektionsöffnung erreichbar.
Ein Spannungswandler 24 V / 12 V, 6 A ausgelegt für den Stromanschluss des Funkgerätes wird eingebaut.
Zusätzlich kann am Hauptsteuerstand ein Funkanruflautsprecher oder eine zweite Sprechstelle angebracht werden. |
| Warneinrichtungen: |
Akustische Warneinrichtung
Standardmäßig ist die METZ-Hubrettungsbühne mit zwei Starktonhörnern ausgerüstet.
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| Optische Warneinrichtung: |
Zwei Rundumkennleuchten sind auf dem Fahrerhausdach montiert.
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| Lack- und Korrosionsschutzbehandlung: |
Alle Stahlkomponenten werden vor der Montage kugelgestrahlt, konserviert und lackiert. Alle lackierten Teile der METZ-Hubrettungsbühne werden von innen und außen vollständig konserviert und lackiert. Damit wird die Korrosion verhindert und eine lange Lebensdauer der METZ-Hubrettungsbühne gewährleistet.
Als zusätzliche Konservierungsmaßnahme kann der METZ-Hubrettungsbühnenaufbau noch mit einer Extraschicht Klarlack behandelt werden (optional). Die Schicht wird vor der Montage flächendeckend auf alle lackierten Komponenten aufgetragen. Die METZ-Hubrettungsbühne wird gemäß Kundenwunsch lackiert.
Standard für Podium: Rot / RAL 3020
Standard für Drehgestell und Stützen: Rot / RAL 3020
Standard für Hubarm, Korbarm, Aufrichtzylinder: Weiß / RAL 9010
Standard für Rettungskorb: Silber / RAL 9006 |
| Technische Daten |
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METZ-Hubrettungsbühnenaufbau: |
Alle nachfolgenden Werte sind auf eine METZ-Hubrettungsbühne mit einem min. Gesamtgewicht von 20.5 to. bezogen und können aufgrund des gewählten Fahrgestells abweichen.
Arbeitshöhe |
32.00 m |
| Rettungskorbbodenhöhe |
30.00 m |
| Ausladung/seitliche Reichweite bei 500 kg Rettungskorblast* |
ca. 22.00 m |
| Ausladung/seitliche Reichweite bei 120 kg Rettungskorblast* |
ca. 26.00 m |
| Unterflurbereich |
ca. 5.00 m |
| Drehbereich |
360°, endlos |
| Vitesse maximale110 km/h |
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Stützen
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Abstützbreite (von Mitte zu Mitte) ca. |
| Beidseitig |
max. 5.93 m |
| Einseitig |
max. 4.08 m |
direkt senkrecht
(innerhalb der Fahrzeugkontur) |
max. 2.43 m |
| Neigung der Aufstellfläche der Hubarbeitsbühne (+1 Grad verbleibende Neigung): |
| In Fahrtrichtung bergab |
max. 7° |
| In Fahrtrichtung bergauf |
fahrgestellabhängig |
Abstützung seitlich
(innerhalb der Fahrzeugkontur) |
max. 7° |
| Abstützung seitlich, maximal |
max. 11° |
| Max. Neigung in Arbeitsstellung |
+/- 1° |
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Armsystem
|
Neigewinkel des Hubarms |
max. -5° |
| Aufrichtwinkel des Hubarms |
max. +82° |
| Hebekraft der Lastöse des Hubarmgrundkörpers |
max. 2'200 kg |
| Anzahl der Teleskope des Hubarms |
3 Segmente, 2-fach teleskopierbar |
| Neigungswinkel des Korbarmes im Verhältnis zum Hubarm |
max. 180° |
| Länge des Korbarmes |
5.70 m |
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Wasserleitung und Monitor
|
Förderleistung der Wasserleitung und des Monitors (bei 8 bar) |
3.000 l/min |
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Rettungskorb
|
Rettungskorbnutzlast |
max. 500 kg |
| Anzahl der Personen im Rettungskorb |
max. 4 |
| Rettungskorbnutzlast bei Wassermonitoreinsatz |
max. 180 kg |
| Anzahl der Personen im Rettungskorb |
max. 2 |
| Rettungskorbabmessungen |
2.20 x 0.90 x 1.10 m |
| Breite des Einstiegs an der Vorderseite des Rettungskorbs |
0.90 m |
| Schwenkbereich des Rettungskorbs (45° nach beiden Seiten) |
90° |
| Klappbare Rettungsplattform |
ca. 1.60 x 0.50 m |
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Steuerung
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Rüstzeiten bei Antrieb durch Fahrzeugmotor |
| Abstützen auf maximale Breite |
ca. 25 Sek. |
| Abstützen innerhalb der Fahrzeugkontur |
ca. 20 Sek. |
| 360°-Drehung (Geschwindigkeit regelbar) |
ca. 90-120 Sek. |
| Teleskoparm auf-/abwärts |
ca. 50 Sek. |
| Korbarm auf-/abwärts |
ca. 40 Sek. |
| Teleskop ein-/ausfahren |
ca. 30 Sek. |
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| Masse und Gewichte |
Vorderachse: |
7'100 kg |
| Hinterachse: |
11'500kg |
| Totalgewicht: |
18'000 kg |
| Zul. Gesamtgewicht: |
3'925 mm |
| Radstand: |
2'500 mm |
| Max.Geschwindigkeit: |
3'280 mm |
| Fahrzeugbreite: |
8'400 mm |
| Fahrzeuglänge: |
23° |
| Fahrzeughöhe: |
3'380 mm |
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| Fournisseur: |
Rosenbauer Suisse SA
Eichweg 4
8154 Oberglatt
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