ROSENBAUER Schweiz » Auslieferung » Fahrzeuge 2009
  
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ROSENBAUER-FLUGFELDLÖSCHFAHRZEUG
FLF "PANTHER 8 x 8 HRET"
MAN SX 43.1000, Baureihe X 36, Heckmotor
Aéroport International, 1200 Genève
LÖSCHMITTELTANKS:
Wassertank:

Nutzbarer Nenninhalt: 11000 l
Konstruktion:

  • Selbsttragende PP-Konstruktion (Polypropylen)
  • Der Wassertank ist am Fahrgestell mit flexiblen Gummi/Stahl-Konuselementen befestigt.
  • Überlauf mit Über- und Unterdrucksicherung zum Ausgleich von Druckunterschieden im Tank; eingebaute Prallwände.
  • Ein federbelasteter Mannlochdeckel mit Schnellverschluß.
  • Je 2 Stk. STORZ B-Füllanschluß mit Absperrventil an jeder Fahrzeugseite.
  • Entwässerungs-Kugelhahn am tiefsten Punkt.
  • Tankanzeige in der Kabine, an den seitlichen Armaturenbrettern und links und rechts am Aufbau
Schaummitteltank:

Nutzbarer Nenninhalt: 1500 l
Konstruktion:

  • Selbsttragende PP –Konstruktion (Polypropylen)
  • im Wassertank integriert
  • Alle schaumführenden Leitungen sind aus korrosionsbeständigem Material gefertigt.
  • Mannlochdeckel mit Schnellverschluß.
  • Überlauf mit Über- und Unterdrucksicherung.
  • Der Schaumtank ist mit einer Füllleitung STORZ C mit Absperrventil ausgestattet.
  • Tankanzeigen in der Kabine, an den seitlichen Armaturenbrettern und links und rechts am Aufbau
  • Ein Entleerungshahn ist am tiefsten Punkt des Tankes angebracht.
PUMPENANLAGE R600
Hersteller: Rosenbauer
Modell: R 600
Leistung: max. 7000 l bei 10 bar im Tanksaugbetrieb
Material: eloxierter Leichtmetallguß für Gehäuse und Laufrad; Edelstahl für Pumpenwelle; Stahl verzinkt für Wasserführende Verrohrung; Stahl rostfrei und / oder Kunststoff für Verrohrung der Schaummittelleitungen.
Wellenabdichtung: Gleitringdichtung
Pumpenverrohrung  
Saugleitung ND
  • 1 x vom Tank NW 150 pneumatisch absperrbar
  • 1 x Fremdsaugeingang NW 150 seitlich herausgezogen mit Fest und Blindkupplung Storz A
Druckleitungen ND
  • je 2 Druckausgänge NW 65 seitlich links und rechts im Geräteraum herausgezogen, mit Absperrklappen und Fest- / Blindkupplung Storz B
  • 2 x Druckanschluß NW 40 mit elektro pneumatischem Kugelhahn für ND Schnellangriffsfaltschläuche.
  • 1x Druckabgang NW 125 mit elektro pneumatischer Absperrklappe für Monitorleitung zu Löscharm Snozzle 501
  • 1x Druckabgang NW 65 mit elektropneumatischem Kugelhahn für Monitorleitung zu Frontwerfer RM 25 E
  • 1x Druckabgang NW 50 mit elektropneumatischem Kugelhahn für Druckleitung zu Bodensprühdüsen
  • 1 x Tankfülleitung NW 50 mit elektropneumatischem Kugelhahn
  • 1 x Spülleitung NW 40 mit elektropneumatischem Kugelhahn für Spülen der Pumpenanlage nach Schaumbetrieb
  • 1 x Pumpenentleerung (Überhitzungschutz) mit elektropneumatischem Kugelhahn NW 15
  • Zentrale Bedienung der Entwässerung für Pumpe und Rohrleitungsystem

Sämtliche Absperrorgane, welche für den Betrieb aus der Kabine notwendig sind, werden elektropneumatisch gesteuert, wobei an den Ventilen eine manuelle Notbetätigung über Hebel vorgesehen ist. Alle Verbindungen elektrisch und pneumatisch sind mit Schnellösekupplungen versehen.

Ansaugvorrichtung: Rosenbauer Doppelkolben-Ansaugpumpe KAP 600

 
SCHAUM-VORMISCHEINRICHTUNG
Hersteller: Rosenbauer
Modell: Schaum-Vormischsystem RVMA 500
RVMA einstellbar auf 3, 6 und 8 %

In den Aufbau integrierte Doppelkabine für eine Besatzung von 3 (2 + 3) Mann. Das neu konzipierte Aufbaukonzept mit integriertem Mannschaftsraum bietet neben erhöhten Sicherheitsansprüchen und mehr Funktionalität, mehr Komfort für den Benützer. Die 3 in Gegenfahrtrichtung montierten, neu konzipierten, für fast jedes Gerät einstellbaren Atemschutzgerätehalterungen ermöglichen ein problemloses Ausrüsten mit Atemschutzgeräten auch während der Fahrt. Die körpergerechten Einzelsitze sowie die Rückenpolsterungen sind aus geschäumtem Kunststoff. Aus Sicherheitsgründen sind diese Sitzplätze mit Sicherheitsgurten ausgerüstet.

Mit dem Öffnen der Mannschaftsraumtüre dreht automatisch eine Treppe mit aus. Diese bietet im gesamten Bereich des Türöffnungswinkels einen komfortablen und sicheren Auftritt. Bodensicherheitsleuchten welche beidseits beim Einstieg im Mannschaftsraumboden eingelassen sind, gewähren auch bei Dunkelheit einen sicheren Ein- und Ausstieg in die Mannschaftskabine.

ANTRIEBSMOTOR - FEUERLÖSCHKREISELPUMPE
Um einen völlig unabhängigen Pumpenbetrieb vom Fahrbetrieb zu erreichen, wird die Pumpe durch einen eigenen Deutz 6 - Zylinder -V -Motor angetrieben.
Fabrikat: Deutz
Bauart: TCD 2015 V6
Wassergekühlter 6 Zylinder V-Motor, Dieselkraftstoff, Abgasturboaufladung mit Ladeluftkühler
Leistung: 360 kW bei 1.900 U/min
Bohrung / Hub: 132/145 mm
Gesamthubvol.: 11.906 ccm
Spannung: 24 V
Anlasser: 24 V / 5,4 kW
Generator: 28 V / 140 A
Batterien: Stromversorgung für Start über Fgst. Batterien
LÖSCHARM SNOZZLE 501
 

Ein horizontal auf 30° links und 30° rechts drehbarer Teleskop-Gelenkarm mit Monitor wird zur optimalen Gewichtsverteilung und maximalen Stabilität midships im Fahrzeug angeordnet. Die Ausfahrhöhe des Gelenkarms beträgt ca. 14 m (Snozzle 501) gemessen vom Bodenniveau (abhängig von der Montagehöhe), wobei eine maximale seitliche Ausladung von ca. 9 m gemessen von der Mittellinie des Arms erreicht wird. Der Monitor wird so angeordnet, dass dieser vor dem Fahrzeug am Boden positioniert werden kann. Der Gelenkarm wird so angebracht, dass dieser keinerlei Beeinflussungen der feuerwehrtechnischen Einrichtungen hinsichtlich Funktion und Erreichbarkeit verursacht. Die Zugänglichkeit der Wartungseinrichtungen wird durch den Gelenkarm nicht beeinträchtigt. Der Arbeitsbereich des Monitors beträgt ca. 210° horizontal und ca. 125° vertikal. Des Weiteren ist neben dem Monitor eine Lösch- bzw. Stechlanze angeordnet. Die Lanze ist mit einem Dorn aus gehärtetem Stahl, sowie mit entsprechenden Bohrungen zur Löschmittelabgabe ausgestattet.

Löschmittelzuführung:
 

Das Verrohrungsystem ist für eine Löschmitteldurchflußmenge von bis zu mind. 4.500 l/min ausgelegt. Durch die spezielle Innenbehandlung der Zuleitungsrohre werden die Reibungsverlußte minimiert.

Arbeitsbereich des Monitors:
 

Der Monitor ist mit einer vertikalen Schwenkeinrichtung für einen Arbeitsbereich von insgesamt 125° Schwenkbereich ausgestattet. Der horizontale Drehbereich beträgt >200 °.

Monitorsteuerung:
  Der automatische Monitor am Gelenkmast mit einer Durchflußmenge von mind. 4.500 l/min dient als Hauptangriffseinrichtung und ersetzt den für Löschfahrzeuge üblichen Dachmonitor. Die Steuerung des ( der) Monitor(e) erfolgt in der Kabine mittels Joystick mit Links- und Rechtsbewegung für die horizontale Drehung und Vor- und Rückbewegung für die vertikale Schwenkeinrichtung. Mittels Knopfdruck am Joy-Stick kann zwischen Vollstrahl und Sprühnebel gewählt werden. Die Joysticks der Monitorsteuerung sind vor dem Beifahrer und eine zweite Garnitur für Einmannbetrieb je links und rechts des Fahrers montiert.
Hydraulikölversorgung:
  Die Hydraulikölpumpe ist so ausgelegt, dass die volle Leistungsfähigkeit des Gelenkmasts bei jeder beliebigen Motordrehzahl gewährleistet ist. Hydraulikpumpe und Öltank sind als separate Einheiten ausgeführt, und können von anderen Einrichtungen des Fahrzeuges betrieben werden. Die Hydraulikpumpe ist mit einer Druckausgleichseinreichtung versehen, wodurch die Leistungsaufnahme des Hydrauliksystems an die jeweilige Momentanleistung des Gelenkmasts angepaßt wird.
Notbetätigung
  Am Drehturm des Löscharms ist eine Notbedienung mit den entsprechenden Bedienhebel für den Löscharm und den Werfer angeordnet. Der Antrieb erfolgt elektrohydraulisch mittels eigener Motor/Pumpeneinheit die von der Fahrzeugbatterie mit Strom versorgt wird.
Technische Daten für Löscharm
TELESKOPARM  
Fabrikat: Snozzle
Typ: 501
   
WERFER  
Fabrikat: Snozzle
Für Medium: Wasser, Wasser/Schaum
Bedienung: Mittels Joystick für Löscharm und Werfer
Antrieb: Hydraulisch für Löscharm u. elektrisch für Werfer
Leistungsbereich für Löscharm
Max. Drehbereich Löscharm: 30° (15° links und 15° rechts)
Max. Arbeitsbereich Werfer: AUF/AB: 125 °
LINKS: 105 °
RECHTS: 105 °
  Eine komplette Simulator – Anlage inkl. PC, orig. Joysticks etc. ist Teil des Lieferumfanges.
MONITORANLAGE LÖSCHARM
Ausführung: Am Löscharm-Werfer wird eine Hohlstrahldüse angebaut. Die Hohlstrahldüse verfügt über eine Voll- und Sprühstrahlverstellung.
Betriebszustände: Wasser, Wasser/Schaum
Leistung: Mind. 4500 l/min bei 10 bar, Wasser od. Wasser/Schaum
Bedienung: Mittels Joystick von der Kabine aus. Alle Funktionen sowie Schalter für Löschmittel¬abgabe sind am und im Bereich des Joysticks vorgesehen.
Weitere Ausstattungen: Notbetätigung mittels Hebeln im Bereich des Löscharms am Aufbaudach. Am Werfer ist 1 HID Scheinwerfer (Gaslampentechnik) für den Nachteinsatz angebracht. Videokamera mit extra Bildschirm im Fahrerhaus. Blitzer blau am HRET als Anzeige „HRET in Betrieb“
Lösch-Lanze für Löscharm Snozzle:
Hersteller: SNOZZLE
Lage: am Löscharm neben dem Werfer
Leistung: 900 l/min bei 10 bar
Funktionen: „Einstechen mittels Löscharm“
„Wasser/Schaum MARSCH“
Bedienung: Kabinensteuerung
 
FRONTMONITOR RM 25 E
Hersteller: Rosenbauer
Modell: RM 25 E mit Hohlstrahldüse, Schaumrohr (kurz) und Deflektor Betrieb für stufenlose Verstellung von Vollstrahl auf Sprühstrahl
Leistung: 2.500 l/min bei 10 bar
Wurfweite: ca. 65 m bei Vollstrahl,
ca. 31 m bei geschlossenem Deflektor
Bedieng-.Bereich 12 Uhr- bzw. Angriffsposition automatisch bei Aktivierung horizontal: 180° vertikal : -15° bis + 70°
Aufbau Der Werfer ist vorne an der Kabine (Stoßstange) aufgebaut. Die Steuerung erfolgt mittels Nachlaufsteuerung über Joy Stick in der Kabine für Fahrer und Beifahrer.
Lackierung: RAL 3000
BODENSPRÜHDÜSEN
Hersteller: Rosenbauer
Anordung: gem. RBI – Std.
3 Düsen vor der 1. Achse
1 Düse nach der 1. Achse
2 Düsen zwischen der 2. und 3. Achse
1 Düsen zwischen der 3. und 4. Achse
Durchfluss 75 l/min pro Düse
Bedienung: aus der Kabine (Wasser oder Schaum)
Wurfweite: ca. 3 m Radius
Sprühbereich 360 °
SCHNELLANGRIFFSEINRICHTUNG Normaldruck
Hersteller: Rosenbauer
Medium: Wasser, Wasser/Schaum
Lage: im Geräteraum rechts und links unterhalb Löschmitteltank
Leistung: 300 l/min bei 10 bar
Ausführung: Auf ausschwenkbarem Drehfach sind 20m 55er + 40 m 40er Faltschläuche gelagert, welche nach vollständigem Abziehen der Schläuche die Wasserversorgung für den Schnellangriff freigeben.
Strahlrohre: Beigestellte Strahlrohre des FH Genf
PULVERLÖSCHANLAGE ND
  1 Löschmittelbehälter für mind. 230 kg Monnex-Pulver, vom TÜV-CH geprüft und abgenommen, mit Einfüllöffnung, Ablaßstutzen, Sicherheitsventil und Aufladesystem (Flaschen) ausgestattet. Anschluß für Schnellaufladung, sowie das pneumatische Steuerungssystem mit den Absperrhähnen zur Pulverfreigabe, die pneumatischen Spülhähne, der Behälterdruckentastungshahn. 1 Stk. Haspelanschluß zur Schnellangriffseinrichtung an der Fahrzeugfront ist vorgesehen. Die Anlage ist hinter der Kabine auf einem entsprechenden Rahmen fest montiert. Für Wartungs und Reparaturarbeiten sind entsprechende Freiräume vorgesehen. Bei Bedarf kann die gesamte Anlage nach oben hin abgehoben werden. Der Zugang zu den Überdruckventilen muss für wiederkehrende Prüfungen leicht möglich sein
Technische Daten
Gewicht: gefüllt: 425 kg
Gewicht: ungefüllt: 200 kg
Behälter: 1 Stk.
Max. Arbeitsdruck: 13 bar
Treibgasflaschen: 1 Stk.
Treibgas: Stickstoff
Nennfüllung: 200 bar
Volumen: 25 dm³
SCHNELLANGRIFFSEINRICHTUNG-PULVER (ND)
Hersteller: Rosenbauer
Medium: Monnex-Pulver
Lage: Vorne in die Fahrzeugfront integriert
Leistung: Pulverpistole 3,5 kg/sec.
Ausführung: 30 m Faltschlauch NW 25 in Buchten gelegt mit angekuppelter Pulverpistole. Alle für die Bedienung der Anlage notwendigen Schalter und Armaturen sind neben der Lade für die Faltschläuche in die Fahrzeugfront integriert.
KABINE
 

Kabine aus ALU-Konstruktion fix aufgebaut, bestehend aus, Alu Formrohrgerippe mit ALU-Verblechung und ALU-Dachkantenprofil. Stahlstoßstange, Kabinentüren sind mit einer Vollverglasung ausgestattet. Bei der Auslegung der Kabine wurden folgende Punkte besonders berücksichtigt:

  • einsatzgerechte Sitz- und Instrumentenanordnung
  • ergonomische Maßverhältnisse
  • schnelles Aus- und Einsteigen über die tiefangelegten Auftritte außen, sowie innen und den sich weitöffnenden Schwingtüren (Bus-Türsystem)
  • gute Rundumsicht und Blickwinkel nach oben, unten und seitlich durch die MAXVIEW-Panorama-Windschutzscheibe sowie Vollglastüren
  • Leichtbauweise und aerodynamisch günstige Formgebung
  • Flexible Kabinenlagerung am Chassisrahmen mittels Gummi-Konuslager
  • Aufstiegsmöglichkeit auf das Dach über Kabinenausstieg
  • Dach begehbar
  • Die Kabine ist ausgelegt für eine Besatzung von 3 Mann .
Fahrersitz: links Mitte, gefederter Einzelsitz mit 3-Punkt Sicherheitsgurt mit Kopfstütze, Vertikal- und Horizontaleinstellung.
1. Beifahrer-Sitz: Rechts Mitte, mit integrierter Preßluftatmerhalterung und 3 Punkt Sicherheitsgurt
2. Beifahrer-Sitz: Linke Fahrzeugseite hinter Fahrersitz mit integrierter Preßluftatmerhalterung und 3 Punkt Sicherheitsgurt
 

Gewölbte MAXVIEW-Panorama-Windschutzscheibe mit getönter Verbundglasscheibe, beheizbar ausgeführt. Eine manuell zu betätigende Sonnenschutzjalousie wird ebenfalls vorgesehen.
Die pneumatisch öffnende und schließende (automatisch bei 3 km/h Fahrgeschwindigkeit) Einstiegstür (Bus Türsystem) links und rechts ermöglichen ein sicheres und bequemes Ein- und Aussteigen, auch beim Tragen der Atemschutzgeräte. Die Kabinentüren sind mit Einscheibensicherheitsglas ausgestattet.
Ein manuell betätigtes Schiebefenster aus getöntem ESG Sicherheitsglas ist in die Türverglasung integriert.
Eine leistungsstarke Defroster- und Heizungsanlage ist in der Kabine montiert. Die Defrosteranlage mit Heizdüsen ist unter der Frontscheibe angeordnet.
Scheibenwaschanlage mit 3 Wischern und Waschdüsen, sowie ein Wasserbehälter sind vorgesehen.
An der Kabine außen sind links und rechts je 1 Nahspiegel, 1 Weitwinkelspiegel und 1 Bordsteinspiegel vorgesehen. Die Spiegel sind beheizbar und elektrisch von innen verstellbar.
Blendfreie automatische Innenbeleuchtung mittels Langleuchten.
Der Kabinenboden ist innen mit strapazierfähigem Vinylbelag ausgelegt. Die Kabinenwände sind voll isoliert und verkleidet, so dass der Geräuschpegel in der Kabine möglichst gering gehalten wird.
Stoßstange aus Stahl mit Kunststoffverkleidung, nach unten abklappbar für Wartungs- und Servicarbeiten
Weiters sind folgende Ausstattungen in der Kabine vorgesehen: Funkvorbereitung, Lautsprecher, Aschenbecher, Zigarettenanzünder, Beleuchtung im Fußraum (bei offener Tür), Einstieghilfen durch beidseitige Haltegriffe

ALLGEMEINER AUFBAU / GERÄTERÄUME
 

Selbstragende Aluminium-Aufbau besteht aus lasergeschnittenen in moderner, Klebe- und Schraubtechnik montierten Blechen. Die Außenwände der Aufbaumodule sind als Design-GFK –Anbauteile ausgeführt.
Die Karosserie wurde so konzipiert, dass sie einen möglichst einheitlichen Körper mit glatten Flächen darstellt, was sich in einem geringeren Luftwiderstand niederschlägt, wobei auf gute Böschungswinkel und Bodenfreiheit geachtet wurde.
Der Aufbau ist in Leichtbauweise ausgeführt, um Gewicht einzusparen. Profile sind hohlraumversiegelt. Die einzelnen Kontaktstellen sind gegen antikathalytische Korrosion isoliert.
Die Unterseite des Fahrzeuges ist mit einem Unterbodenschutz behandelt.
Die einzelnen Geräteräume sind mit Böden mit leichter Neigung und Abläufen, Be- und Entlüftungen ausgestattet, um Kondenswasserbildung zu vermeiden.
Hinter der Kabine ist der Löscharm und anschließend der Löschmitteltank angeordnet.

Die Geräteräume (Tiefräume) links und rechts unterhalb des Löschmitteltanks sind mit sperrbaren, staub- und wasserdichten, nach oben öffnenden Schwingtüren aus GFK verschlossen.
Hinter dem Löschmitteltank ist der Pumpenraum bzw. der Heckkasten angeordnet. Dieser ist im links und rechts mit großen Wartungsklappen verschlossen. Der Innenraum im hinteren Teil des Heckkastens ist als Motorraum für den Fahrmotor ausgeführt.
Für Wartungs- und Servicearbeiten am Fahrmotor bzw. zur besseren Zugänglichkeit lässt sich der gesamte Heckkasten ca. 1200 mm hydraulisch anheben. Weiters sind am Dach zusätzliche Klappen zum einfachen Zugang für die Wartung / Service vorgesehen.
Sämtliche nach oben öffnenden Klappen sind mit langen Zuziehbändern zu versehen.
Die Abdeckklappen der seitlichen Hydrantenfüllleitungen und Fremdsaugleitungen sind mit oben angeschlagenen Klappen auszustatten, oder der bestehende Mechanismus wird so optimiert, dass die Klappen den Zugang zu den Leitungen vollständig frei geben. Die momentane Lösung wird vom FH nicht akzeptiert.
Das Dach ist begehbar ausgeführt und mit Anti-Rutsch-Belag beschichtet. Eine Aufstiegsmöglichkeit auf das Dach ist über die Kabine vorgesehen.
Wo nötig, sind Auftritte und Haltegriffe vorgesehen.
Am Dach seitlich ist eine fix montierte Dachreling bis auf Höhe der HRET vorzusehen.
Automatische Beleuchtung der einzelnen Geräte- und Aggregaträume beim Öffnen der Türen oder Rollladen. Automatische Blinklicht-Kontrolle am Fahrerarmaturenbrett bei offener Geräteraum- oder Aggregatraum-Tür.

BEDIENUNG UND INSTRUMENTIERUNG
Kabine:

Der Fahrerbedienungsstand mit ORIGINAL MAN – Anzeigekonsole zum Ablesen der fahrgestellspezifischen Daten ist im Armaturenbrett vor dem Fahrer angeordnet. Die Feuerwehreinsatzspezifischen Instrumente sowie das Display zum Ablesen aller notwendigen Informationen befinden sich ebenfalls in der Mittelkonsole des Armaturenbrettes.
Sämtliche Bedienelemente (z.B.: Monitor-Joysticks), Anzeigen, Schalter und das Display für die Löscheinrichtung in der Mittelkonsole sind so angeordnet, dass diese vom Fahrer als auch vom rechten Beifahrer problemlos bedient und einsehbar sind. Alle Bedientaster der Löschanlage werden in Bereitschaft schwach leuchtend (System in Ordnung), in Betrieb hell leuchtend ausgeführt, wobei die Leuchtkraft so eingestellt ist, dass auch bei Sonneneinfall im Fahrerhaus die Betriebszustände klar erkennbar sind.

 

Fahrgestellinstrumentierung bestehend aus:

-      Drehzahlmesser
-      Tachometer
-      Getriebeöltemperatur
-      Öldruck Fahrmotor
-      Luftruck
-      Temperatur Kühlflüssigkeit
-      Spannung Fahrzeugbatterien
-      Getriebe – Schaltstufe
-      Schalter für Beleuchtung
-      Treibstoffanzeige
-      Batteriehauptschalter

Überwachungs-/Warnanzeigen:
-      Kühlflüssigkeitstemperatur
-      Kühlflüssigkeit zu gering
-      Druckluft Bremsanlage zu gering
-      Motorölstand zu gering
-      Motor Stopp
-      Motor Überprüfen
-      Differentailsperren EIN
-      Blinkergeber links/rechts
-      Warnblinkanlage
-      Fernlicht
-      Feststellbremse EIN
-      Höchstdrehzahl im Leerlauf
-      Batterie EIN

Feuerwehreinsatz-Instrumentierung besteht aus:
-      Batteriehauptschalter
-      RKL
-      Alarmschaltungen
-      Arbeitsscheinwerfer
-      RKL-Kontrolle
-      Akustische Signalanlage

Überwachung und Bedienungsinstrumente für Betrieb der feuerwehrtechnischen Einrichtung:
Taster für:
-      Multifunktionstaster für Löschmittelabgabe mit folgenden Funktionen:
      Starten des Pumpenmotors, Drehzahlerhöhung, Tanksaugklappe AUF, Ansaugpumpe EIN, Vorbereitung Schaumhaupthahn AUF
-      Tanksaugen - Wasser                          
-      Ansaugen EIN/AUS
-      Bodensprühdüsen EIN/AUS
-      Tanksaugen – Schaummittel
-      Schaumzumischrate
-      Pumpananlage Entleeren (entwässern)

Anzeige für:
-      Wassertankinhalt
-      Schaummitteltankinhalt
-      Pumpentemperatur

Bedienung:
-      Joysticks Löscharm Snozzle mit Monitor und Löschlanze vor Beifahrer und als alternative 1-Mann Bedienung links und rechts neben Fahrer (links auf wegschwenkbarer Konsole)
-      Joystick RM 25E

ELEKTRISCHE ANLAGE, FAHRZEUGBELEUCHTUNG, SIGNALANLAGE
 

Bordspannung 24 V
Sämtliche Batterien müssen auf Auszügen gelagert sein
Beleuchtung des Fahrzeuges: (gemäß CH - Straßenverkehrsrecht)
-      Scheinwerfer vorne mit Fernlicht in Xenon Technik
-      Scheinwerfer vorne mit Abblendlicht in Xenon Technik
-      Flugfeldscheinwerfer in Xenon Technik
-      Straßenräumer abschaltbar
-      Scheinwerfer Standlicht
-      Blinklichter                  
-      Nebelleuchten vorne
-      Rückleuchten
-      Bremsleuchten
-      Rückfahrscheinwerfer
-      Nebelschlussleuchten
-      Seitenmarkierungsleuchten

            Warn und Signalanlanlage:
-      2 St. Blitzleuchten, blau, auf Fahrerkabine
-      2 St. Blitzleuchten, blau, am Fahrzeugheck
-      4 St. Flugfeldwarnleuchten (2 Kabine, 2 Heck)

  1. 2 Stk. Doppelblitzleuchten orange (je eine vorne und im Heck des Fahrzeuges)
  2. Feuerwehrhorn (elektr. od. Kompressor) in Ausführung wie bei letztem Panther X2I0142
  3. Akustische Rückfahrwarneinrichtung abschaltbar

Durchsageeinrichtung (wie bei letztem Panther X2I0142):

-      Durchsagemöglichkeit über separates Mikrofon und 1 Lautsprecher
-      Bedienung in der Kabine

WEITERE AUSSTATTUNGEN
 
  • Vorbereitung und Einbau der beigestellten Funkausrüstung, Einbau in Mittelkonsole
  • 230V-Fremdeinspeis-Anschluß für sämtliche Verbraucher; Verlegung in Schutzschlauch mit separatem Verteilerkasten, inkl. Abreißstecker im Heck
  • Druckluftfremdeinspeisung mit Abreißstecker im Heck
  • Batterieladegerät mit Stromversorgung über 230 V-Fremdeinspeisung
  • Motorvorwärmung für Fahrmotor mit Stromversorgung über 230 V-Fremdeinspeisung
  • Getriebevorwärmung mit Stromversorgung über 230 V-Fremdeinspeisung
  • Rückfahrkamera mit Monitor im Fahrerhaus, Einschaltung über Retourgang
  • Schnellstartanlage mit Taster im Bereich Fahrer- und Beifahrertür
  • Klimaanlage, Heizleistung 5,8 kW, Kälteleistung 6,0 kW, manuell regelbar
  • Einbaugenerator 7 kVA über Fahrmotor angetrieben (zur Stromversorgung Lichtmast und diverser Verbraucher), mit Bedienung in der Kabine oder Pumpenbedienstand
  • Lichtmast, pneumatisch ausfahrbar, ca. 6,5 m Ausfahrhöhe, mit Scheinwerfer 4 x 1000 Watt, im Aufbau integriert, Bedienung vom Pumpenbedienstand außen
  • Umfeldbeleuchtung bestehend aus 5 Stk. Scheinwerfern je 70 W links und rechts an den Designelementen am Aufbaudach. Schaltung von der Kabine und vom Pumpenbedienstand aus.
  • Einbau von 2 Ladegeräten für Handscheinwerfer und 3 Handfunkgeräte im Fahrerhaus
  • Leseleuchten für Fahrer und Beifahrer
  • FI Schutzschalter für 230 V-Anlage
  • Ablagemöglichkeit für Einsatzunterlagen in der Kabine
  • Fremstartsteckdose Typ NATO 24 V inkl. Starterkabel
  • Wärmebildkamera am Fahrzeugdach montiert mit aufklappbarem Bildschirm vor dem Fahrer.
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